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Wissen & Technik Vor 2.000 Jahren löschte eine Katastrophe Ägyptens Zivilisation aus — jetzt könnte sie erneut stattfinden

20:30  10 juni  2018
20:30  10 juni  2018 Quelle:   businessinsider.de

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Vor 2 . 000 Jahren löschte eine Katastrophe Ägyptens Zivilisation aus — jetzt könnte sie erneut ausbrechen. Es kommt zu einschneidenden Veränderungen in Politik und Wirtschaft, die gesamte Zivilisationen auslöschen können .

Die Forscher bezogen sich auf frühere Studien, die Daten von Vulkanausbrüchen der vergangenen 2.500 Jahre „Doch das könnte sich sehr schnell ändern“, sagte Manning. „Wir müssen genauer untersuchen eine Katastrophe Ägyptens Zivilisation aus — jetzt könnte sie erneut ausbrechen.

a close up of a hill: Pyramiden von Gizeh © Wikimedia Commons Pyramiden von Gizeh

Dass Kleopatras Selbstmord den Untergang des altes Ägyptens ausgelöst hat, ist nur eine Legende. Der wahre Grund für den Niedergang der großen Volksmacht ist viel dramatischer als eine politische Zankerei.

Nun konnten Wissenschaftler erstmals den Dominoeffekt von dem damaligen sozialen Aufruhr über den verheerenden Klimawandel bis zum Ausbruch eines Vulkans zurückverfolgen.

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Ein Team von Historikern hat einen Zusammenhang zwischen vulkanischen Aktivitäten und dem Wasserstand des Nils entdeckt. Die Forscher glauben, dass der Fluss eine zentrale Rolle beim Untergang der Kultur gespielt haben könnte.

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Vor 2 . 000 Jahren löschte eine Katastrophe Ägyptens Zivilisation aus — jetzt könnte sie erneut ausbrechen. Mehr: Bildung muscheln ureinwohner.

Klimawandel und soziale Unruhen gehen oftmals Hand in Hand. Es kommt zu einschneidenden Veränderungen in Politik und Wirtschaft, die gesamte Zivilisationen auslöschen können. Der Gedanke war also naheliegend, dass dies auch im Fall von Ägypten so geschehen sein könnte.

Ein Vulkanausbruch hat den Wasserstand des Nils sinken lassen

„Deshalb sind die Aufzeichnungen klimatischer Veränderungen so wichtig“, schreibt Joseph Manning, einer der Autoren der Studie, von der Yale University. „Zum ersten Mal erkennen wir eine dynamische Gesellschaft im damaligen Ägypten, und haben nicht nur eine starre Beschreibung von ein paar chronologisch geordneten Texten.“

Die Forscher bezogen sich auf frühere Studien, die Daten von Vulkanausbrüchen der vergangenen 2.500 Jahre zusammengetragen hatten. Vulkane müssen ihre Lava nicht direkt in euren Vorgarten speien, um zum Problem zu werden. Asche und Schwefelpartikel können sehr weit durch die Luft geschleudert werden und Sonnenlicht reflektieren. Das kann auch in weit entfernten Teilen der Erde die Temperatur und den Regenfall beeinflussen.

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Um festzulegen, wie Ägyptens Wetter damals durch Vulkanausbrüche beeinflusst worden sein könnte, nahmen die Wissenschaftler den Nilometer von Roda zur Hilfe. Der Wasserstandsmesser steht auf der Südspitze der Insel Roda in Kairo und zeichnet bereits seit dem 7. Jahrhundert die Wässerstände des Nils auf. So konnten die Wissenschaftler die hohen Wasserstände und Fluten mit Vulkanausbrüchen auf der ganzen Erde abgleichen und schließlich anhand historischer Schriftstücke Rückschlüsse auf die damalige Zeit ziehen.

Der Nil war das Zentrum des damaligen Lebens

Am Ende erhielt das Team ein vollständiges Bild der Nilverhältnisse während der Zeit des alten Ägyptens. Es stimmt überein mit den tektonischen Aktivitäten der Erde.

„War der Wasserstand des Nils normal, dann gehörte das Niltal zu den landwirtschaftlich produktivsten Orten der damaligen Welt“, schreibt Klimahistoriker Francis Lodlow vom Trinity College in Dublin. „Doch der Fluss war sehr anfällig für instabile Wasserstände.“

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Heute ist der Nil als der längste Fluss der Welt berühmt, doch damals war er das Zentrum für praktisch alles. Jeden Sommer hat ein Monsun den Fluss gefüllt, der Wasservorräte lieferte und fruchtbaren Schlick angespült hat. Ohne dieses jährliche Ereignis wäre Ägyptens Landwirtschaft ins Straucheln geraten, Nahrung wäre knapp geworden, der Handel hätte gelitten.

Historische Aufzeichnungen belegen, dass es eine solche Periode tatsächlich gegeben hat — nach dem Tod von Alexander dem Großen, 232 vor Christus. Dann, unter der Herrschaft von Königin Kleopatra, ereignete sich ein Vulkanausbruch auf der anderen Seite des Erdballs. Dadurch gelangte so viel Asche und heißes Gas in die Atmosphäre, dass der Monsun ausblieb und eine Hungerkatastrophe auslöste.

Ein Vulkanausbruch kann eine weltweite Katastrophe auslösen

Zu dieser Zeit herrschten Unruhen, das Römische Reich nahm weite Teile Europas ein. Kleopatras Herrschaft litt zusätzlich unter einer massiven Nahrungsknappheit und Plagen, die sich in den Städten ausbreiteten. Dieser soziale Zusammenbruch spielte Rom in die Karten, nachdem Kleopatra dann 30 vor Christus unter bis heute nicht geklärten Umständen starb.

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Wissenschaftler glauben nicht, dass wir in diesem Jahrhundert einen Vulkanausbruch erleben werden. „Doch das könnte sich sehr schnell ändern“, sagte Manning. „Wir müssen genauer untersuchen, welche Auswirkungen das heute hätte. Vor allem auch darauf, wie das Wasser des Nils zwischen Äthiopien, dem Sudan und Ägypten aufgeteilt wird.“

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Die Studie zeigt, wie verheerend die Auswirkungen eines Vulkanausbruchs sein können. Vor allem mit Blick auf den Vulkan im Yellowstone Nationalpark, der früher ausbrechen könnte als zunächst angenommen, stellen sich Forscher nun die Frage, wie eine weltweite Katastrophe verhindert werden kann.

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