Wissen & Technik Dengue: Risiken und Nebenwirkung der weltweit ersten Impfung

11:20  08 februar  2018
11:20  08 februar  2018 Quelle:   dw.com

Chvrches melden sich mit neuem Song zurück

  Chvrches melden sich mit neuem Song zurück Chvrches veröffentlichen ihren ersten Song seit drei Jahren. Die schottische Elektropopband rund um Lauren Mayberry, Iain Cook und Martin Doherty meldet sich endlich mit neuer Musik zurück. Drei lange Jahre mussten sich die Fans der Briten nach dem zweiten Studioalbum Album 'Every Open Eye' gedulden, aber nun gibt es endlich etwas Neues auf die Ohren. Den neuen Song 'Get Out' spielten sie erstmals auf dem britischen Radiosender 'BBC Radio 1' und erzählten der Moderatorin Annie Mac: "Nach ['Every Open Eye'] sind wir zurück in einem kleinen Schreibstudio - diesmal in New York -, aber wir haben noch etwas Zeit gebraucht, um auszuarbeiten, in welche Richtung wir gehen wollten und was wir machen wollten. Wir haben uns entschieden, dass wir diesmal mit einem Produzenten zusammenarbeiten wollen. Ich denke, es war gut für uns, dass wir dazu gedrängt wurden, Dinge anders zu machen und Risiken einzugehen." Der neue Song 'Get Out', der von Greg Kurstin produziert wurde, klingt etwas anders als das, was man von dem Trio gewohnt ist. Das erklärte die Frontsängerin Mayberry damit, dass die Band "sehr ehrlich" sein wollte. Sie sagte:"Wenn es mehr Pop sein sollte, dann muss es aggressiver Pop sein - wir machen keine halben Sachen. Es war nett, nicht alles hinterfragen zu müssen. Es passt in eine Reihe mit dem, was wir zuvor gemacht haben, aber es wird eher eine Live-Erfahrung sein.

Die WHO empfiehlt den Impfstoff nur in Ländern einzusetzen, in denen mehr als 70 Prozent der Einwohner Antikörper gegen Dengue entwickelt haben. Dengue : Risiken und Nebenwirkung der weltweit ersten Impfung .

Dengue : Risiken und Nebenwirkung der weltweit ersten Impfung 07.02.2018. Der weltweit einzige Impfstoff gegen Dengue -Fieber birgt tödliche Risiken . Der Tropenmediziner Prof.

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Der weltweit einzige Impfstoff gegen Dengue-Fieber birgt tödliche Risiken. Der Tropenmediziner Prof. Jonas Schmidt-Chanasit erklärt im DW-Interview, warum die Impfung ein lebensgefährliches Fieber auslösen kann.

2016 starteten die Philippinen das weltweit erste öffentliche Impf-Programm mit dem Dengue-Impfstoff Dengvaxia von Sanofi Pasteur. Über 800.000 Kinder wurden seitdem geimpft. Im Dezember vergangenen Jahres warnte dann der französische Impfstoffhersteller selbst davor, dass die Impfung bei Kindern die zuvor noch nicht an Dengue erkrankt waren, zu schweren Krankheitsverläufen führen kann. Daraufhin stellte das Philippinische Gesundheitsministerium das Massen-Impfprogramm ein. Jetzt wurden drei von insgesamt 14 Todesfällen mit dem Medikament in Verbindung gebracht. Herr Schmidt-Chanasit, was ist das Gefährliche an dem Impfstoff?

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Es war das erste Mal, dass die Aufzucht von einem genetisch veränderten Insekt in Brasilien zugelassen wurde. Mit diesem Status wird die neue Mücke als sicher für Umwelt, Mensch und Tier eingestuft. Dengue : Risiken und Nebenwirkung der weltweit ersten Impfung 07.02.2018.

Denguefieber ist eine von Mücken übertragene Erkrankung, die in tropischen und subtropischen Ländern auftritt. Bei der ersten Infektion sind die Symptome meist Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt die Impfung nur für Gegenden mit vielen Dengue -Fällen.

Schmidt-Chanasit: An sich hat der Impfstoff keine Nebenwirkungen. Das heißt: Nach der Injektion, passiert erst mal nichts Schlimmes. Impft man damit jedoch Kinder, die bislang noch keine Dengue-Fieber Infektionen gehabt haben, kann es zu schwerem hämorrhagischen Denguefieber kommen.

Das Phänomen dahinter nennt man Antibody-dependent enhancement: Nach der Impfung entwickelt das Immunsystem Antikörper. Bei einer Infektion mit dem Dengue-Virus, besetzen die zuvor gebildeten Antikörper das Virus und hindern das Immunsystem daran, das Virus unschädlich zu machen. Das Virus kann sich nun besser vermehren und es kann zu einem schwereren Krankheitsverlauf kommen.

Dieser Mechanismus der infektionsverstärkenden Antikörper passiert übrigens nicht nur im Falle einer Impfung, sondern auch bei natürlichen Infektionen mit einem neuen Virustyp. Das heißt letztendlich, dass der Impfstoff diese schweren natürlichen Verläufe provoziert, aber sie nicht selbst verursacht.

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Risiken und Nebenwirkungen des Impfens von Katzen. Geht es auch ganz ohne Impfung ? Kosten der Impfungen bei Katzen. Erste Impfungen sind schon im Kittenalter angebracht. Impfempfehlungen für Katzen sehen häufig eine Grundimmunisierung mit den gängigsten Impfungen

Leider ranken sich aber nach wie vor einige Mythen und Irrglauben um diese Immunisierung , ihre Wirkung und Nebenwirkungen . Dabei wird die zweite Impfung ein bis drei Monate nach der ersten Gabe verabreicht.

Gelbfiebermücken können Überträger des gefährlichen Dengue-Virus sein © Provided by Deutsche Welle Gelbfiebermücken können Überträger des gefährlichen Dengue-Virus sein

Das heißt Dengue-Virus ist nicht gleich Dengue-Virus?

Es gibt vier verschiedene Dengue-Virustypen. Man kann sich also viermal mit dem Virus infizieren und eine weitere Infektion kann eben schwerwiegend verlaufen. Der Impfstoff schützt nicht gleich gut gegen alle vier Typen und dadurch entsteht eine Impfstoff-Lücke. Der Schutz vor einer erneuten Infektion durch Dengvaxia liegt bei 60 Prozent. Bei den Typen 2 und 3 wirkt der Impfstoff schlechter, zum Teil nur 30 Prozent.

Alle vier Typen kommen weltweit vor, auch auf den Philippinen. Doch ihre Häufigkeit schwankt von Jahr zu Jahr, von Monat zu Monat. Das ist ein sehr komplexes Geflecht. Die Menschen entwickeln natürlich eine Immunität gegen den aktuell zirkulierenden Virustyp und dann ist wieder eine Lücke für einen anderen Typen da.

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Auch mit leichtem Fieber, Erbrechen, Durchfall und Appetitlosigkeit ist in den ersten drei Tagen nach der Impfung zu rechnen. Nebenwirkungen der Impfung beinhalten dann die Symptome der Krankheit, beispielsweise leichter Ausschlag oder Fieber.

Sind Impfungen schädlich? Alle Risiken und Nebenwirkungen im Überblick. Habe heute die erste Impfung gegen Blasenentzündung bekommen und werde dir gerne berichten, wie die Erfolgschanchen sind.

Warum hat man bei den über 800.000 Kindern, die im Laufe des Impfprogramms auf den Philippinen mit Dengvaxia geimpft wurden, nicht im Vorhinein diagnostiziert, ob die bereits eine Virusinfektion hatten?

Das wäre bei einem solchen umfangreichen Impfprogramm natürlich sehr aufwändig. Eine spezifische Diagnose von Dengue-Infektionen ist nicht ganz so einfach. Da hat die WHO auch klare Angaben gemacht: Der Impfstoff soll nur dort eingesetzt werden, wo mindestens 70 % der zu impfenden Menschen bereits eine Dengue-Virusinfektion durchgemacht haben.

Wenn man da nicht genau nachschaut und eben auch Kinder den Impfstoff bekommen, die noch nicht an Dengue erkrankt sind, kann es unter Umständen zu schweren Krankheitsverläufen kommen. Außerdem muss Dengvaxia dreimal verabreicht werden, nur dann kann ein wirklicher Schutz gewährleistet werden. Es wäre natürlich viel besser und auch günstiger einen Impfstoff nur einmal verabreichen zu müssen.

Gibt es Möglichkeiten diese Impfstoff-Lücken bei Dengvaxia zu umgehen?

Bei diesem Impfstoff kann man jetzt nicht mehr viel machen. Der ist so wie er ist, seit 2015 auf dem Markt. Dass diese Lücke bei bestimmten Sero-Typen besteht und das Antibody-dependent-enhancement-Phänomen auftritt, war aus den Phase 3-Studien bekannt. Aber diese Studien wurden für einen sehr begrenzten Zeitraum durchgeführt. Und das geschah auch nur in wenigen Ländern, in denen auch nicht alle Virustypen gleichzeitig zirkulierten. Hier muss man auf Langzeit-Ergebnisse warten.

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Gesundheit Tropenfieber Dengue -Impfstoff ist nicht ungefährlich. Die erste Infektion verläuft meist leicht, die zweite umso schwerer. Deshalb waren Ärzte froh, als Anfang des Jahres ein Impfstoff zugelassen wurde. Doch dieser birgt offenbar Risiken .

Dengue - Impfung nur nach überstandener Erstinfektion. Weltweit erste Massenimpfung gegen Dengue gestartet. Interimsdaten zur Wirksamkeit der ersten potenziellen Vakzine veröffentlicht. Seite 2: Risiko zeichnete sich bereits 2016 ab ». Seite 3: Justizministerium ermittelt ».

Die japanische Firma Takeda Pharmaceuticals oder das Butantan Institut in Brasilien entwickeln weitere Impfstoff-Kandidaten, die auch gerade in Phase 3-Studien getestet werden. Hier ist noch offen, ob sie auch bei Kindern einen ausreichenden Schutz gewährleisten, die noch nicht mit Dengue infiziert waren. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Das Impfprogramm auf den Philippinen war das erste, groß angelegte Dengvaxia-Impfprogramm weltweit. Meinen Sie, dass nun auch in Ländern wie Brasilien die großangelegten Programme gestoppt werden?

Man hat das Impfprogramm auf den Philippinen ja auch gemacht, um eben diese Langzeit-Erfolge oder Auswirkungen des Impfstoffs zu untersuchen. Bestimmte Effekte sieht man nur, wenn man wirklich breit und sehr viele Menschen impft.

Da muss dann jedes Land selbst entscheiden, wo die Grenze ist, ob das bei drei Todesfällen die klar damit in Zusammenhang stehen ist oder bei vierzehn oder zwanzig. Wo ist da die Grenze? Jedes Land entscheidet selbst, wie es mit solchen Impfprogrammen umgeht.

  Der umstrittene Impfstoff Dengvaxia von Sanofi Pasteur ist seit 2015 auf dem Markt © Provided by Deutsche Welle Der umstrittene Impfstoff Dengvaxia von Sanofi Pasteur ist seit 2015 auf dem Markt

Sind denn in Brasilien oder anderen Ländern ähnliche Fälle bekannt?

Jedenfalls nicht in dem Ausmaß. Da müssen wir jedoch auch vorsichtig sein. Die Strukturen in den Ländern und die Meldesysteme sind sehr unterschiedlich und nicht mit den deutschen Systemen zu vergleichen. Da können Fälle untergehen. Das hat man bei Zika gesehen. Und die Meldesysteme - gerade in Brasilien - sind nicht so gut wie bei uns. Die Untersuchung von solchen Todesfällen selbst, dauert auch einige Zeit. Bisher ist mir aus Brasilien jedoch noch nichts bekannt.

Dr. Jonas Schmidt-Chanasit ist Professor für Virologie. Er arbeitet am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg. Er arbeitet mit der Weltgesundheitsorganisation an einem Programm zur Bekämpfung Hämorrhagischer Fiebererkrankungen, die durch Mücken übertragen werden.

  Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin © Provided by Deutsche Welle Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

Das Interview führte Helene Märzhäuser

Autor: Helene Märzhäuser

Nick Cave: Konzertfilm .
Nick Cave und The Bad Seeds werden bald einen neuen Konzertfilm veröffentlichen. Für genau einen Tag haben die Fans die Möglichkeit, 'Distant Sky' in weltweit nur 500 ausgewählten Kinos anzuschauen. Es soll in dem Streifen vor allem um den Liveauftritt in Kopenhagens Royal Arena gehen, den die Band während ihrer letzten Tour zum Album 'Skeleton Tree' dort im Oktober 2017 gespielt hat. Der Film des gefeierten Live-Musik-Regisseurs David Barnard soll vor allem ein "außergewöhnliches und triumphales Livekonzert einfangen. Die ersten Shows der Band in drei Jahren haben vor allem Fans, Kritiker und andere Bands begeistert", heißt es in der Ankündigung. Tickets für die Vorstellungen in den verschiedenen Kinos können auf der offiziellen Webseite des Filmes gekauft werden. Cave selbst hat schon Erfahrung vor der Kamera. 2014 spielte er sich selbst in dem surrealen Doku-Drama '20.000 Tage auf der Erde', in dem er seinen 20.000 Tag auf der Erde erlebte und seine eigene Musikgeschichte erforschte. Der Film dreht sich vor allem um die Rastlosigkeit und Kreativität des Menschen und verbindet Realität mit Fiktion.

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