Wissen & Technik Verkehr in Deutschland schon 2035 ohne Öl?

13:20  02 september  2017
13:20  02 september  2017 Quelle:   dw.com

Gesperrter Ronaldo glänzt bei "Trophee Bernabeu"

  Gesperrter Ronaldo glänzt bei Der in der Liga gesperrte Superstar Cristiano Ronaldo hat das Toreschießen nicht verlernt. Der viermalige Weltfußballer brillierte beim 2:1-Erfolg von Real Madrid in der Trophee Bernabeu am Mittwochabend gegen den AC Florenz mit einem Treffer und einem Assist.Ronaldo war wegen seines Schiedsrichterschubsers im Hinspiel des spanischen Supercups gegen den FC Barcelona für fünf Spiele aus dem Verkehr gezogen worden. Zwei Begegnungen hat der Portugiese inzwischen abgesessen.

Nach Ansicht der Autoren können die Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Deutschland bis 2035 auf Null gesenkt werden. 2015 lag die Zahl der PKW in Deutschland bei 548 pro 1000 Einwohner, 2035 wären es zur Erreichung der Klimaziele im Szenario nur noch 154 und auf dem Land 274 pro

Nach Ansicht der Autoren können die Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Deutschland bis 2035 auf Null gesenkt werden. 2015 lag die Zahl der PKW in Deutschland bei 548 pro 1000 Einwohner, 2035 wären es zur Erreichung der Klimaziele im Szenario nur noch 154 und auf dem Land 274 pro

Wie erreicht Deutschland die Klimaschutzziele von Paris und wie müsste sich dafür der Verkehr in Deutschland ändern? In einer Studie ging das Wuppertal Institut dieser Frage nach und entwarf ein Szenario.

  Verkehr in Deutschland schon 2035 ohne Öl? © André Hemstedt & Tine Reimer/Greenpeace

"Das von uns entwickelte Szenario für eine Verkehrswende in Deutschland ist ambitioniert aber realistisch, sonst hätten wir es nicht gemacht", sagt Thorsten Koska, Projektleiter für Energie- Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut.

Zusammen mit Kollegen entwickelte Koska im Auftrag von Greenpeace einen möglichst gangbaren Weg zu einer CO2-freien Mobilität bis 2035 in Deutschland. Die Wissenschaftler gingen der Frage nach wie Deutschland die Umsetzung der Pariser Klimaziele erreichen kann, damit die globale Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad stabilisiert werden kann.

Autobahn bei Mannheim: 18-Jähriger von Baggerschaufel erschlagen und tödlich verletzt

  Autobahn bei Mannheim: 18-Jähriger von Baggerschaufel erschlagen und tödlich verletzt Autobahn bei Mannheim: 18-Jähriger von Baggerschaufel erschlagen und tödlich verletztKurz danach fuhr ein mit einem Bagger beladener Lastwagen unter einer Brücke hindurch, wobei der Bagger mutmaßlich an der Brücke hängenblieb, sodass die Baggerschaufel nach rechts über den Lkw hinausragte. Wenige Augenblicke später traf die Schaufel das Dach des Autos des 18-Jährigen. Ein Sachverständiger sollte den Unfall rekonstruieren. Die Autobahnpolizei Mannheim ermittelt zur Ursache. Die Autobahn wurde über Stunden voll gesperrt, der Verkehr umgeleitet.

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Umfassende Verkehrswende sichert Mobilität von morgen

Nach Ansicht der Autoren können die Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Deutschland bis 2035 auf Null gesenkt werden. Im Verkehrsbereich müsse dafür der Verkehrsaufwand soweit wie möglich reduziert werden und eine Verlagerung auf klimafreundliche Verkehrsmittel erfolgen.

Das Szenairo sieht vor, dass sich die zurückgelegten Wege pro Person im Vergleich zu 2008 um rund ein Viertel reduzieren müssten und der Besitz und die Nutzung von privaten PKW sich deutlich reduziert. Vor allem die Städte bieten nach Ansicht der Autoren ein großes Potential zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr, Rad, Carsharing und Leihräder und damit weniger Autoverkehr.

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  400 Prozent Anstieg seit 2008: Über 500 italienische Mafiosi leben in Deutschland Seit 2008 gab in Deutschland 102 Ermittlungsverfahren gegen Mafiosi. Die Polizei stellte seither 5,6 Millionen Euro illegale Gewinne sicher.

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Bis 2035 müsste laut Studie zur Erreichung der ambitionierten Klimaziele der motorisierte Personenverkehr weitgehend elektrifiziert sein. Deutschlands PKW-Flotte wäre dann deutlich reduziert, die Autos vorwiegend Batteriebetrieben und kleiner und leichter als heute.

Laut Szenario würde sich die Zahl der PKW im Vergleich zu heute insgesamt mehr als halbieren. 2015 lag die Zahl der PKW in Deutschland bei 548 pro 1000 Einwohner, 2035 wären es zur Erreichung der Klimaziele im Szenario nur noch 154 und auf dem Land 274 pro 1000 Einwohner.

Um den Abschied vom individuellen PKW zu erleichtern sollten Stadtbewohner "erhebliche finanzielle Vorteile genießen wenn sie autofrei leben", lautet die Empfehlung. Unter anderem sollten steuerliche Anreize so gesetzt werden, dass beispielsweise die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln sich mehr lohnt, als sich ein eigenes Elektroauto anzuschaffen.

Kind von IC erfasst und getötet

  Kind von IC erfasst und getötet Ein Kind ist in Delitzsch (Landkreis Nordsachsen) von einem IC erfasst und getötet worden. Nach Angaben der Bundespolizei bemerkte der Lokführer dies am Dienstagnachmittag während der Fahrt zunächst nicht. Er fuhr demnach bis Leipzig weiter, erst im Hauptbahnhof wurde das Unglück entdeckt. Der Untere Bahnhof von Delitzsch sowie die Strecke Delitzsch-Leipzig waren für einige Stunden gesperrt - am späten Abend rollte der Verkehr dort wieder an. Im Leipziger Bahnhof waren einige Gleise betroffen. Ob es sich bei dem Opfer um einen Jungen oder ein Mädchen handelte, konnte Bundespolizeisprecher Jens Damrau nicht sagen. Auch Angaben zum Alter gab es noch nicht.

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Insgesamt müsse der Autoverkehr teurer, kleinere und leichtere Wagen bevorzugt und umweltschädliche Subventionen wie etwa das Dienstwagenprivileg abgeschafft werden. Das eingesparte Geld und Steuermittel sollten vor allem für Investitionen in den Schienenverkehr verwendet werden.

Damit die Umstellung des PKW-Verkehrs auf effiziente Elektroantriebe rechtzeitig bis 2035 gelingt, empfehlen die Autoren ein Verbot von Neuzulassungen von PKW mit Verbrennungsmotor nach 2025.

Digitalisierung als Chance

Die Autoren empfehlen eine vorrauschauende Politik damit die Verkehrswende gelingt. "Wir sehen, dass die Umsetzung möglich ist, wichtig ist der politische Wille. Die Bundesregierung hat sich zum Pariser 1,5 Grad-Ziel bekannt, wir entwickelten jetzt dafür ein Szenario wo es hingehen sollte", erklärt Koska gegenüber der DW. "Wir sehen dies als eine langfristige Strategie, damit sich Politik und Industrie auf die erforderliche Umstellung einstellen kann."

Beim Umbau des Verkehrs sieht das Wuppertal Institut auch viele Chancen durch die Digitalisierung. Um individuell unterwegs zu sein, brauche man in Zukunft nicht mehr das eigene Auto, sondern sei mit aufeinander abgestimmten Car- und Ridesharing- Systemen und der Integration dieser Dienste in den öffentlichen Nahverkehr schnell und komfortabel unterwegs.

Güterverkehr runter von der Autobahn

Um auch den Güterverkehr emissionsfrei zu machen, müsse dieser laut Studie zu einem Großteil auf die Schiene verlagert werden. Dazu seien Investitionen in den Ausbau der Bahnverbindungen nötig. Darüber hinaus wird empfohlen den Güterverkehr auf der Straße zu 80 Prozent mit Hilfe von Oberleitungen elektrisch und damit klimafreundlich zu führen.

Für die restlichen Wege kämen dann noch LKW zum Einsatz die klimaverträgliche synthetische Kraftstoffe benutzen. In den Städten sehen die Autoren eine Zukunft des Transports mit Lastenräder und elektrifizierten Kleintransportern wie sie zum Beispiel derzeit schon die Post benutzt.

Damit der elektrisch betriebene Verkehr klimafreundlich gelingt, bedarf es aber einem sehr viel stärkeren Ausbau von Erneuerbarer Energien. Das derzeitige Ausbautempo reiche dafür ganz eindeutig nicht.

Autor: Gero Rueter

Nordkorea, Irma, Euro - DAX vor schwieriger Handelswoche .
Am Wochenende hat sich Nordkorea zum 69. Staatsgründungstag als "unbesiegbare Atommacht" gefeiert und zugleich indirekt mit weiteren Waffentests gedroht. Hurrikan "Irma" wird womöglich noch schlimmer als sein Vorgänger "Harvey" und der Euro hält sich weiter über 1,20 Dollar. Am Wochenende hat sich Nordkorea zum 69. Staatsgründungstag als "unbesiegbare Atommacht" gefeiert und zugleich indirekt mit weiteren Waffentests gedroht. Hurrikan "Irma" wird womöglich noch schlimmer als sein Vorgänger "Harvey" und der Euro hält sich weiter über 1,20 Dollar. Dies alles wird die Anleger in der nächsten Woche auf Trab halten.

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