Wissen & Technik Eine vergessene Technologie aus dem Krieg könnte die Erde Millionen Jahre mit Energie versorgen

11:41  28 august  2017
11:41  28 august  2017 Quelle:   Business Insider Deutschland

Der Krieg in Afghanistan begünstigt den Opium-Boom

  Der Krieg in Afghanistan begünstigt den Opium-Boom Die Opiumernte in Afghanistan ist so gross wie nie zuvor, erklären Experten. Nicht nur die Taliban profitieren: Der Anbau des Mohns ist für viele Bauern zur einzigen Einkommensquelle in Kriegszeiten geworden. «Es besteht wenig Zweifel, dass die Opiumernte in diesem Jahr die grösste wird, die Afghanistan jemals hatte», sagt David Mansfield. Die Anbaufläche sähe noch grösser aus als «die 224 000 Hektaren aus 2014». Mansfield und seine Kollegen vom afghanischen Rechercheinstitut Areu werten komplexe Serien von geografischen Daten aus und forschen in mehreren Provinzen.

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US-Chemiker sitzt Glenn Seaborg 1968 an den Schalthebeln des Flüssigsalzreaktoren-Experiments © Oak Ridge National Laboratory; Flickr US-Chemiker sitzt Glenn Seaborg 1968 an den Schalthebeln des Flüssigsalzreaktoren-Experiments

Solaranlagen, Kernkraft, Erdgas ohne CO2-Emissionen  seit Jahren zerbrechen sich Forscher auf der ganzen Welt die Köpfe darüber, wie man die wachsende Weltbevölkerung in Zukunft günstig und sicher mit Energie versorgen kann. 

Klar ist bislang nur: Die Welt braucht Lösungen. Und zwar bald. Während heute 7,36 Milliarden Menschen auf der Erde leben, werden es im Jahr 2040 rund 9 Milliarden sein. Das bedeutet ein Bevölkerungswachstum von 22 Prozent in gerade einmal 23 Jahren. Laut Berechnungen der US-Energiebehörde wird der weltweite Energieverbrauch bis zum Jahr 2040 um 48 Prozent steigen. 

Millionen erwarten die totale Sonnenfinsternis in den USA

  Millionen erwarten die totale Sonnenfinsternis in den USA Voller Vorfreude erwarten Millionen Menschen in den USA die totale Sonnenfinsternis. Das Spektakel, bei dem der Mond die Sonne komplett verdunKelt, wird in einem gut 100 Kilometer schmalen Streifen von der West- bis zur Ostküste hinüber für jeweils rund zwei Minuten zu sehen sein.Seit Tagen schon sind Hunderttausende Schaulustige über volle Straßen in die Kernzone gereist, drängeln sich auf Campingplätzen, in Naturparks und Hotels oder haben bei Freunden Unterschlupf gefunden.

Auch diese «Vecindad» aus der Zeit um das Jahr 1700 soll zum touristischen

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Wurde die Lösung bereits im Kalten Krieg gefunden?

Wenn es nach Experten geht, wurde die Lösung für das globale Energieversorgungs-Problem schon längst gefunden. Und zwar im Kalten Krieg.

Kirk Sorensen, Ex-Nasa-Mitarbeiter und heutiger Chef-Entwickler beim Kernergie-Startup Flibe Energy, brachte vor kurzem im Gespräch mit dem Business Insider sogenannte Flüssigsalzreaktoren ins Gespräch. Dabei handelt es sich um einen alternativen Reaktortyp, der ohne Kernschmelz-Risiko auskommen soll. „Er ist sicher, sauber und macht all das, was heutzutage auch fossile Brennstoffe machen“, sagte Sorensen. Zudem könnten Flüssigsalzreaktoren Energie erzeugen, ohne Kohlenstoff zu erzeugen.

US-Forscher: Die Welt könnte mehrere Millionen Jahre mit Energie versorgt werden

Das Online-Portal „heise.de“ hatte 2015 berichtet, dass dafür eine radioaktive Lösung zum Einsatz komme, 

Sonnenfinsternis zieht Millionen in den Bann

  Sonnenfinsternis zieht Millionen in den Bann Die totale Eklipse hat die USA fasziniert. Sie ist in der Tat auch ein spektakuläres Naturereignis gewesen.Vögel verstummten und die Menschen schauten gen Himmel: Es war das erste derartige Naturspektakel seit fast einem Jahrhundert, das von Ost- bis Westküste zu bestaunen war. Die Wissenschaft erhofft(e) sich neue Erkenntnisse auch mithilfe von Laien.Millionen von Menschen haben sich am Montag vom Nordwesten der USA bis zur Ostküste von einer totalen Sonnenfinsternis in den Bann schlagen lassen. Es war das erste derartige Naturspektakel in den USA seit fast einem Jahrhundert.

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in der Nuklearbrennstoffe mit flüssigem Salz vermischt seien. Dafür lasse sich Uran verwenden — oder aber Thorium. Im Jahr 1959 hatte der legendäre US-Kernphysiker Alvin Weinberg berechnet, dass die Weltbevölkerung theoretisch für mehrere Millionen Jahre mit Energie versorgt werden könne, wenn man das in der Erdkruste enthaltene Thorium für die Flüssigsalzreaktoren verwenden würde. 

Doch die Realität sieht anders aus, weiß Dave Petti vom US-Nuklearforschungszentrum: „Die Wissenschaft dahinter ist simpel. Das Schwierige ist die Entwicklung.“ Zudem würde die Realisierung horrende Geldsummen verschlingen, so Petty, bis überhaupt klar sei, ob sich die Flüssigsalzreaktoren wirklich langfristig rentieren.  Das chemische Element Thorium könnte bei Flüssigsalzreaktoren eine zentrale Rolle spielen © Wiki Commons Das chemische Element Thorium könnte bei Flüssigsalzreaktoren eine zentrale Rolle spielen

Autonomes Safety-Car geplant: Muss Bernd Mayländer zittern?

  Autonomes Safety-Car geplant: Muss Bernd Mayländer zittern? Die Formel 1 ist auf der Suche nach Wegen, um neue Technologien zu promoten: Für autonomes Fahren könnte schon bald das Safety-Car herhaltenVerliert Bernd Mayländer bald seinen Job? Der Deutsche ist seit 2000 der offizielle Fahrer des Safety-Cars in der Formel 1, doch laut dem Technischen Delegierten der FIA, Marcin Budkowski, könnte die Königsklasse in Zukunft auf einen menschlichen Fahrer verzichten und ein autonomes Safety-Car auf die Strecke schicken, um den Fortschritt der Technologie zu demonstrieren.

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Und überhaupt: Die Skepsis gegenüber Kernkraft ist nach Tschernobyl und Fukushima nicht nur in den USA groß. Da nützt es auch nichts, dass renommierte Forscher darauf hinweisen, dass Kohlekraftwerke und Treibhausgase weltweit mitunter mehr Schaden als Atomenergie anrichten

Die EU-Kommission jedenfalls scheint offensiv mit dem Thema Flüssigsalzreaktoren umzugehen. Bereits im Jahr 2015 entschied sie sich dazu, die Sicherheit von  Flüssigsalzreaktoren in dem auf vier Jahre angelegten Projekt „Safety Assessment of the Molten Salt Fast Reactor“ (Samofar) untersuchen zu lassen. Mit ersten Ergebnissen dürfte allerdings erst 2019 gerechnet werden.

„Die Technologie ist umsetzbar, das hat die Wissenschaft bereits bewiesen“, sagte kürzlich Hans Gougar vom US-Nuklearforschungszentrum im Gespräch mit dem Business Insider. 

Lest auch: 17 Arten, wie Technologie in den kommenden Jahren unser Leben verändern wird

Was Gougar meint: In den 1950er und -60er Jahren hatten Forscher im Auftrag der US-Regierung zwei aufeinander abgestimmte Prototypen Flüssigsalzreaktoren gebaut. Da sie mitten im Kalten Krieg keinen Beitrag zur nuklearen Aufrüstung leisten konnten, wurde die Finanzierung für die revolutionäre Energiegewinnungs-Technologie jedoch irgendwann eingestellt. Der letzte Reaktor, der noch in Takt war, wurde 1969 deaktiviert.  

Die Welt darf gespannt sein, ob es fünf Jahrzehnte später zu einer Renaissance der Energiegewinnung kommt — zumal China vorprescht: Peking will die größte Nuklearindusttie der Welt aufbauen. Daür hat die Regierung in den vergangenen Jahren umgerechnet über 250 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung von Flüssigsalzreaktoren investiert. Künftig soll dort das weltweit erste kommerzielle Flüssigsalzwerk laufen, berichtete „heise.de“ im vergangenen Jahr

Drei Raumfahrer nach Monaten im All zur Erde zurückgekehrt .
Zwei Amerikaner und ein Russe sind nach einem mehrmonatigen Forschungsaufenthalt im All zurück auf der Erde.  Eine Sojus-Kapsel mit der Rekord-US-Astronautin Peggy Whitson, ihrem Kollegen Jack Fischer sowie dem russischen Kosmonauten Fjodor Jurtschichin landete am Sonntag früh planmäßig in der Steppe im zentralasiatischen Kasachstan, wie die Agentur Tass meldete.„Die Landung hat geklappt“, verlautete aus dem Kotrollzentrum. Fischer und Jurtschichin waren seit April auf dem Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde im Einsatz, Whitson seit November 2016.

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