Welt & Politik Handelsstreit mit Zöllen: USA und China zünden neue Stufe

21:40  08 august  2018
21:40  08 august  2018 Quelle:   msn.com

Nach Handelsstreit mit den USA: Produziert Harley-Davidson bald in Lichtenberg?

  Nach Handelsstreit mit den USA: Produziert Harley-Davidson bald in Lichtenberg? Nach Handelsstreit mit den USA: Produziert Harley-Davidson bald in Lichtenberg?Bedeutet Donald Trumps Präsidentschaft doch noch etwas Gutes für Berlin? Wird Harley-Davidson bald in Deutschland produzieren, genauer: in Berlin, noch genauer: in Lichtenberg, in der Pablo-Picasso-Straße in Hohenschönhausen? Die zuständige Wirtschaftsstadträtin und zweite Bürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) wirbt aktiv für den Standort und hat eine entsprechende Mail an den Motorradproduzenten verfasst. Harley-Davidson hatte angekündigt, auch außerhalb der USA produzieren zu wollen.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China eskaliert weiter. August weitere Zölle von 25 Prozent auf Waren im Wert von rund 16 Milliarden US-Dollar zu erheben, kündigte Peking Vergeltungszölle in gleicher Höhe und zum gleichen Zeitpunkt an.

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China hat dabei unter anderem Sonderabgaben auf Autos aus den USA, aber auch auf landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Sojabohnen, Schweinefleisch, Rindfleisch und Molkereiprodukte erhoben. © Foto: Wenjun Chen China hat dabei unter anderem Sonderabgaben auf Autos aus den USA, aber auch auf landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Sojabohnen, Schweinefleisch, Rindfleisch und Molkereiprodukte erhoben.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China eskaliert weiter. Nachdem das Weiße Haus mitteilte, am 23. August weitere Zölle von 25 Prozent auf Waren im Wert von rund 16 Milliarden US-Dollar zu erheben, kündigte Peking Vergeltungszölle in gleicher Höhe und zum gleichen Zeitpunkt an.

Ökonomen sehen in dem sich zuspitzenden Konflikt ein Risiko für die gesamte Weltwirtschaft.

Bereits am 6. Juli hatten beide Seiten gegenseitige Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Importe im Wert von jeweils rund 34 Milliarden US-Dollar in Kraft gesetzt. Während die USA dabei auf Haushaltsgeräte und Elektronik zielten, erhob China Sonderabgaben auf Autos, aber auch auf landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Sojabohnen, Schweinefleisch, Rindfleisch und Molkereiprodukte. Es zielt damit auf die Wählerschaft von US-Präsident Donald Trump in ländlichen Gebieten ab.

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Importe, Zölle , Waren, Gegenmaßnahmen, Donald Trump, Montana, USA , China . Folgen nicht folgen GemeinschaftsstandardsDiskussion. 03/08 20:09Peking droht Washington mit neuen Zöllen .

Der Handelsstreit zwischen den USA und China schaukelt sich weiter hoch. Sollte China als Reaktion auf den neuen US-Schritt selbst wiederum neue Zölle verhängen, würden die USA "mit zusätzlichen Zöllen auf weitere 200 Milliarden Dollar an Waren" antworten.

Die zweite Tranche der US-Strafzölle zielt nun auf Waren wie Metalle, Schmierstoffe, Chemikalien und erneut Elektronik. Peking will dagegen Rohstoffe wie Kohle und Gas sowie Motorräder und andere Fahrzeuge mit Strafen belegen.

Ein Ende des Streits ist nicht absehbar. Weiter im Raum stehen zusätzliche US-Zölle in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Waren im Wert von rund 200 Milliarden US-Dollar. Die vorläufige Liste hierfür umfasst Konsumgüter wie Möbel und Lebensmittel. Am 5. September läuft eine Frist für Anhörungen dazu ab.

Mit diesen sowie den bereits in Kraft getretenen Strafzöllen vom Juli und den für August angekündigten Maßnahmen würden dann etwa die Hälfte aller Importe aus China mit Abgaben überzogen. Wegen des hohen Handelsdefizits der USA hat Trump auch damit gedroht, vielleicht sogar alle Importe aus China im Gesamtwert von 500 Milliarden US-Dollar mit Abgaben belegen zu wollen.

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Der Handelsstreit spitzt sich weiter zu: Die USA haben eine neue Liste mit chinesischen Gütern im Wert von 200 Milliarden Dollar vorgelegt. "Die großangelegte gegenseitige Anhebung von Zöllen zwischen China und den USA wird den US-chinesischen Handel unweigerlich zerstören", sagte der

In seiner Rede zur Lage der Nation will US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit China einen härteren Kurs vorgeben. In dem Handelskonflikt zwischen den USA und China fürchten US-Unternehmen chinesische Ob er konkrete Strafmaßnahmen und Zölle ankündigen wird, blieb offen.

Peking hat bereits angekündigt, im Fall einer neuerlichen Ausweitung der Zölle zusätzliche Sonderabgaben auf Importe aus den USA im Wert von 60 Milliarden US-Dollar erheben zu wollen. China kann Vergeltung mit eigenen Strafzöllen auf Importe aus den USA nur begrenzt üben, weil die USA nur Waren für 130 Milliarden US-Dollar nach China ausführen.

Beobachter wiesen jedoch darauf hin, dass Peking andere Möglichkeiten habe, um Washington unter Druck zu setzen. So könnten etwa US-Unternehmen wie Starbucks, Apple oder Nike, die seit Jahren enorm von der Konsumlust des Milliardenvolkes profitieren, die Geschäfte in China erschwert werden.

Die Staatsmedien des Landes schießen sich bereits ein: «China ist mit Abstand der wichtigste Überseemarkt für Apple, was den Konzern verwundbar macht, wenn die Chinesen ihn zum Ziel von Wut und nationalistischen Gefühlen machen», hieß es am Dienstag in einem Kommentar der Zeitung «China Daily».

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  Deutscher Export hält Kurs in unruhigen Zeiten Deutscher Export hält Kurs in unruhigen ZeitenIm ersten Halbjahr gingen Waren «Made in Germany» im Wert von 662,8 Milliarden Euro in alle Welt. Das waren 3,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Besonders deutlich stiegen die Ausfuhren in die Länder der Europäischen Union (plus 5,4 Prozent).

Im Handelsstreit zwischen den USA und China legt Washington nach: Die US-Regierung belegt chinesische Importe im Wert von 16 Milliarden Dollar ab dem 23. August mit Zöllen in Höhe von 25 Prozent, wie das Büro des Handelsbeauftragten Robert Lighthizer ankündigte.

Chinas Präsident will sich im Handelsstreit mit den USA nichts gefallen lassen. China plant im Gegenzug Zölle auf US-Waren. Doch die Vereinigten Staaten wollen ihre Maßnahmen offenbar nicht nur auf Strafzölle beschränken, sondern haben mehr im Blick.

Die Sorge vor einer Eskalation des Handelsstreits hat derweil den Warenverkehr zwischen China und den USA weiter beflügelt. Wie die Pekinger Zollverwaltung am Mittwoch mitteilte, legten die Exporte des Landes in die USA im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,2 Prozent auf 41,5 Milliarden US-Dollar zu. Die Importe aus den USA stiegen um rund 11,1 Prozent auf 13,4 Milliarden US-Dollar.

Beobachter führen die weiterhin starke Handelsaktivität darauf zurück, dass Unternehmen in beiden Ländern noch möglichst viele Geschäfte abwickeln wollen, bevor weitere Zölle erhoben werden.

Die USA und die EU hatten sich kürzlich darauf geeinigt, eine weitere Eskalation ihres Handelsstreits abzuwenden und vorerst keine neuen Sonderzölle zu verhängen. Beide Seiten wollen nun unter anderem Gespräche über die Abschaffung von Zöllen auf Industriegüter beginnen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker stellte Trump verstärkte Einfuhren von US-Soja in Aussicht.

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