Welt & Politik Dieses Jahr bereits mehr als 1500 Flüchtlinge auf dem Mittelmeer ertrunken

14:52  04 august  2018
14:52  04 august  2018 Quelle:   msn.com

Rettungsschiff „Aquarius“ ist wieder im Einsatz

  Rettungsschiff „Aquarius“ ist wieder im Einsatz Rettungsschiff „Aquarius“ ist wieder im EinsatzIm zentralen Mittelmeer werde das Schiff von Ärzte ohne Grenzen und SOS Mediterranee zur Hilfe für Menschen in Seenot bereitstehen. Das sagte Verena Papke, die deutsche Geschäftsführerin der SOS Mediterranee, am Mittwoch.

Allein in diesem Jahr starben bereits mehr als 1500 Menschen auf dem Mittelmeer . Mehr als 1500 Flüchtlinge sind nach UN-Angaben in den ersten sieben Monaten des Jahres im Mittelmeer ertrunken .

(afp) Mehr als 1500 Flüchtlinge sind nach Angaben der Uno in den ersten sieben Monaten dieses Jahres im Mittelmeer ertrunken . Mehr als die Hälfte von ihnen sei dabei im Juni und Juli ums Leben gekommen, teilte das Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Freitag in Genf mit.

Flüchtlinge auf einem Schiff der spanischen Küstenwache: MMehr als 1500 Flüchtlinge sind nach UN-Angaben in den ersten sieben Monaten auf dem Mittelmeer ertrunken. Mehr als die Hälfte von ihnen sei dabei im Juni und Juli ums Leben gekommen, teilte das Un-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Freitag in Genf mit. © Bereitgestellt von AFP MMehr als 1500 Flüchtlinge sind nach UN-Angaben in den ersten sieben Monaten auf dem Mittelmeer ertrunken. Mehr als die Hälfte von ihnen sei dabei im Juni und Juli ums Leben gekommen, teilte das Un-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Freitag in Genf mit.

Mehr als 1500 Flüchtlinge sind nach UN-Angaben in den ersten sieben Monaten des Jahres im Mittelmeer ertrunken. Mehr als die Hälfte von ihnen sei dabei im Juni und Juli gestorben, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Freitag in Genf mit. Demnach stieg die Zahl der Todesfälle, obwohl die Gesamtzahl der über das Mittelmeer nach Europa gekommenen Menschen zuletzt deutlich sank.

UNHCR: Mittelmeer tödlichste Route für Flüchtlinge

  UNHCR: Mittelmeer tödlichste Route für Flüchtlinge UNHCR: Mittelmeer tödlichste Route für FlüchtlingeDie Zahlen seien deshalb so alarmierend, weil es mehr Todesfälle gebe, aber zugleich immer weniger Menschen in Europa ankämen, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Freitag (Ortszeit) mit. Das Mittelmeer sei damit weltweit die tödlichste Seeroute.

Bei der Mittelmeer -Überquerung sind in diesem Jahr bereits mehr als 1500 Flüchtlinge ertrunken - davon 850 im Juni und Juli. Dabei traten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur noch halb so viele Menschen die Flucht über das Meer an.

Bei der Flucht über das Mittelmeer sind 2018 offenbar schon mehr als 1500 Menschen ertrunken . Insgesamt machten sich laut Uno jedoch weniger Flüchtlinge als zuvor auf den gefährlichen Weg. Dort kamen in diesem Jahr bereits etwa 21.000 Menschen an.

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Laut UNHCR gelangten seit Januar ungefähr 60.000 Flüchtlinge nach Europa. In den ersten sieben Monaten des Vorjahres waren es etwa doppelt so viele. Spanien löste demnach inzwischen Italien als wichtigstes Ankunftsland ab. Dort kamen von Januar bis Juli schon 23.500 Menschen an - so viele wie im gesamten Jahr 2017. Italien verzeichnete 18.500 Ankünfte, in Griechenland waren es 16.000.

Italiens neue rechtspopulistische Regierung sperrte im Juni die Häfen ihres Landes für die Schiffe privater Hilfsorganisationen, die Flüchtlinge aus Seenot retten. Sie will nach eigenen Angaben erreichen, dass in Italien keine neuen Flüchtlinge mehr ankommen.

Das UNHCR rief die Staaten entlang der Hauptrouten dazu auf, die Netzwerke der Schlepperbanden zu zerschlagen. Menschenschmuggler nutzten immer seeuntüchtigere Boote. Zugleich forderte sie die Anrainerstaaten dazu auf, den Kapitänen von Rettungsschiffen die Möglichkeit zur Anlandung von geretteten Migranten zu garantieren. Das seit langem geltende universelle Prinzip, Menschen aus Seenot zu retten, müsse verteidigt werden. Viele Leben seien in Gefahr.

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Hilfsschiff "Aquarius" sucht nach Aufnahme von Flüchtlingen erneut HafenBei einer ersten Aktion am Freitagmorgen hatte das Schiff nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen 25 Menschen von einem Holzboot etwa 26 Seemeilen nördlich der libyschen Hafenstadt Suara gerettet. Bei einem zweiten Rettungseinsatz wurden später etwa 24 Seemeilen nördlich von Abu Kammasch 116 Menschen an Bord genommen, darunter 67 Minderjährige. Bei den Flüchtlingen handele es sich hauptsächlich um Somalier und Eritreer.

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