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Welt & Politik Spanien will Stacheldraht an Grenzen von Ceuta und Melilla abbauen

19:35  14 juni  2018
19:35  14 juni  2018 Quelle:   msn.com

Wegen nackter Füße im Parlament: Kommt jetzt der Dress-Code für Politiker?

  Wegen nackter Füße im Parlament: Kommt jetzt der Dress-Code für Politiker? Wegen nackter Füße im Parlament: Kommt jetzt der Dress-Code für Politiker?Denn die Füße gehören der Bremer Grünen-Abgeordneten Kai Wargalla, die gerade im Plenarsaal des Landtags sitzt und ein Bild davon auf Twitter postet.

CEUTA Tauchen in Spanisch-Marokko. Ceuta ist ein ungewöhnlicher Ort. Die Stadt befindet sich zwar in Nordafrika, gehört aber zu Spanien . Die Stadt blieb mit dem an der algerischen Grenze gelegenen Melilla nach der Unabhängigkeit Marokkos im Jahre 1956 spanisches Hoheitsgebiet.

Die meisten von ihnen wollten über die spanischen Nordafrika-Exklaven Ceuta und Melilla das In der Folge gab es in Spanien eine heftige Debatte über das Verhalten der Einsatzkräfte, die Das stieß auf heftigen Protest von Menschenrechtsorganisationen. Der Stacheldraht war im Jahr 2006 entfernt

Ein Flugzeug fliegt am Flughafen hinter Stacheldraht. © Bereitgestellt von dpa-infocom Ein Flugzeug fliegt am Flughafen hinter Stacheldraht.

Spaniens neue Regierung will den Stacheldraht an den Grenzbefestigungen seiner nordafrikanischen Exklaven Ceuta und Melilla abbauen. Er werde "alles" dafür tun, damit der Stacheldraht entfernt werde, sagte Innenminister Fernando Grande-Marlaska am Donnerstag in Madrid. An den schwer befestigten Grenzen der beiden spanischen Exklaven zu Marokko ziehen sich Flüchtlinge immer wieder schwere Verletzungen zu, wenn sie die Barrieren überqueren.

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180 Flüchtlinge schafften es über den Stacheldraht und übers Meer. Zwei Migranten starben. Jedes Jahr versuchen Tausende afrikanische Flüchtlinge, die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla an der Meerenge von Gibraltar zu erreichen – die beiden Städte gehören zum Ceuta , Spanien , Gibraltar.

Beide Städte sind von einer neutralen Zone zum Schutz der Grenzen und von stark gesicherten Grenzanlagen umgeben. Wirt- schaftlich sind Ceuta und Melilla von Fischzucht und Fischfang abhängig, in Melilla spielt auch der Schiffbau eine Rolle.

"Es ist nicht vernünftig oder hinnehmbar, Menschen über die Zäune springen zu sehen", sagte der Minister. Er sprach sich vielmehr dafür aus, die Fluchtursachen in den Herkunftsländern zu bekämpfen. "Wir sprechen von Solidarität, von Respekt für die Würde der Menschen", fügte Grande-Marlaska hinzu. Die Kontrolle der Migration bedeute nicht, "den anderen zu behindern".

Menschenrechtsorganisationen üben schon länger Kritik an den Grenzbefestigungen. Nach Angaben des spanischen Roten Kreuzes wurden in diesem Jahr bislang 25 Flüchtlinge mit Schnittwunden behandelt, die sie sich am Stacheldraht vor Ceuta zugezogen hatten. Im Jahr 2009 starb ein 30-jähriger Senegalese bei der Grenzüberquerung.

Zugleich sagte Grande-Marlaska, die 629 Menschen auf dem Flüchtlingsboot "Aquarius" würden "auf die gleiche Weise" behandelt werden wie alle anderen Asylbewerber in Spanien. "Es wird entschieden, ob ein Mensch Schutz erhalten soll oder nicht." Italien hatte dem Schiff verboten, an seinen Häfen anzulegen. Spanien hatte sich daraufhin zur Aufnahme bereit erklärt.

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