Welt & Politik Macron: Haben Beweis für Einsatz von Chemiewaffen in Syrien

15:45  12 april  2018
15:45  12 april  2018 Quelle:   KURIER

Westen ohne einheitliche Strategie gegen Syrien

  Westen ohne einheitliche Strategie gegen Syrien Westen ohne einheitliche Strategie gegen Syrien

Frankreich hat laut Präsident Emmanuel Macron den Beweis für den Einsatz von Chemiewaffen durch die syrische Regierung.

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat für den Fall, dass der Einsatz von verbotenen Chemiewaffen in Syrien sicher nachgewiesen wird, mit Angriffen gedroht. „Sobald der Beweis erbracht wird, werde ich tun, was ich gesagt habe“, versicherte Macron .

Macron: Haben Beweis für Einsatz von Chemiewaffen in Syrien © Telekurier Online Medien GmbH & Co. KG Macron: Haben Beweis für Einsatz von Chemiewaffen in Syrien

Der französische Präsident will Beweise für den Einsatz von Giftgas in Syrien haben.

Frankreich hat laut Präsident Emmanuel Macron einen Beweis für den Einsatz von Chemiewaffen durch die syrische Regierung. "Wir haben den Beweis, dass (...) Chemiewaffen verwendet wurden, zumindest Chlor, und dass sie vom Regime von Bashar al-Assad verwendet wurden", sagte Macron am Donnerstag in einem Interview des Senders TF1.

Er kündigte erneut eine Reaktion an, ohne sich auf einen Zeitraum festzulegen. Frankreich werde dann reagieren, "wenn wir es für am sinnvollsten und wirkungsvollsten halten".

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Paris (dpa) - Frankreich hat laut Präsident Emmanuel Macron den Beweis für den Einsatz von Chemiewaffen durch die syrische Regierung. Er hatte damals erläutert, dass Angriffe auf " chemische Kapazitäten" des Regimes in Syrien möglich seien.

Paris (dpa) - Frankreich hat erneut mit Luftangriffen in Syrien gedroht, falls es gesicherte Beweise für den Einsatz von Chemiewaffen gegen Zivilisten in dem Bürgerkriegsland gibt. «Die rote Linie wird respektiert werden», sagte Präsident Emmanuel Macron am Abend vor Journalisten in Paris, wie die

APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU / CHARLY TRIBALLEAU

Macron hatte außerdem mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Telefongespräch die aktuelle Entwicklung in Syrien erörtert. Das teilte der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin mit.

Die Kommission in Brüssel hat den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien "auf das Schärfste verurteilt". Zu einer möglichen Militäraktion äußerte sich eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini am Donnerstag nicht. Der Einsatz von Chemiewaffen sei "ein Kriegsverbrechen, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Die Sprecherin verwies auf den EU- Außenministerrat am Montag in Luxemburg sowie auf die Syrien-Konferenz am 24./25. April in Brüssel.
 

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Russland - Rebellen verhindern Giftgas-Ermittlungen Russland wirft den Rebellen in Syrien vor, sie hinderten die Chemiewaffen-Inspektoren daran, die Stadt Duma zu erreichen.Die Vertreter der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) sollen dort dem mutmaßlichen Giftgasangriff untersuchen. Der russische Vizeaußenminister Michail Bogdanow sagte laut der Nachrichtenagentur RIA am Donnerstag, die Aufständischen verhinderten den Einsatz der Experten.Am Mittwoch hatten die OPCW-Inspektoren nach Schüssen auf UN-Mitarbeiter ihren Einsatz in Syrien erneut verschoben.

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