Welt & Politik AfD-Vorsitzender kritisiert von Storch für Tweet nach Anschlag in Münster

07:45  10 april  2018
07:45  10 april  2018 Quelle:   AFP

Reaktionen auf Todesfahrt in Münster : "Ganz Münster trauert über dieses schreckliche Ereignis"

  Reaktionen auf Todesfahrt in Münster : Reaktionen auf Todesfahrt in Münster : "Ganz Münster trauert über dieses schreckliche Ereignis"Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: "Die Meldungen, die uns aus Münster erreichen, sind entsetzlich. Wir müssen von einer schweren Gewalttat ausgehen. Meine Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern und den Angehörigen. Mein tiefes Mitgefühl gilt allen, die einen geliebten Menschen verloren haben und in tiefer Sorge sind. Ich danke allen Ordnungs- und Rettungskräften im Einsatz.

Der AfD - Vorsitzende Jörg Meuthen hat Beatrix von Storch für ihren Tweet nach der Amokfahrt von Münster am Wochenende kritisiert . Unter anderem hatte von Storch am Samstag über die Amokfahrt in Münster geschrieben: „Das muss kein islamischer Anschlag gewesen sein.

Nun ist der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Münster zum Ziel geworden. In Deutschland wird es dunkel - dunkelbraun. Der Hintergrund: Fehr hatte den rassistischen Tweet von von Storch in einem Facebook-Post kritisiert .

Afd-Chef Meuthen kritisiert von Storch: Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat seine Parteikollegin Beatrix von Storch für deren Nachrichten im Kurzbotschaftendienst Twitter nach der Amokfahrt in Münster kritisiert. © Bereitgestellt von AFP Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat seine Parteikollegin Beatrix von Storch für deren Nachrichten im Kurzbotschaftendienst Twitter nach der Amokfahrt in Münster kritisiert.

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat seine Parteikollegin Beatrix von Storch für deren Kommentare im Kurzbotschaftendienst Twitter nach der Amokfahrt in Münster kritisiert. "Ich bin kein Freund von Schnellschüssen in solchen Fällen", sagte Meuthen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Die Gefahr sei, dass "man so nachvollziehbaren und vermeidbaren Zorn auf sich zieht".

Todesfahrer von Münster: Jens R. verkraftete beruflichen Niedergang nicht

  Todesfahrer von Münster: Jens R. verkraftete beruflichen Niedergang nicht Möglicherweise hat auch eine verpfuschte Operation eine Rolle gespielt.In der Mail machte er vor allem Ärzten Vorwürfe, dass sie ihn falsch behandelt hätten. Als gefeierter Absolvent der Fachhochschule Münster hatte der Freiberufler eine Lampe entwickelt, die er zum Patent angemeldet hatte. Seine Kreation wurde zeitweilig zum Kassenschlager. R. verdiente viel Geld, legte sich fünf Autos zu, mietete in Münster eine Lagerhalle nebst zwei weiteren Wohnungen im sächsischen Pirna und in Heidenau an.

Mehr « Deutschland ». Die Amokfahrt in Münster – Protokoll einer Tragödie. Polizei soll Messer- Anschlag beim Berliner Halbmarathon verhindert haben – 6 … Ganz vorne dabei AfD -Frontfrau Beatrix von Storch , die twitterte: "Wir schaffen das!"

Auch der Parlamentsgeschäftsführer der Linksfraktion im Bundestag, Jan Korte, kritisierte von Storch . Bei Twitter sorgte die Vizechefin der AfD -Fraktion im Bundestag mit ihren Äußerungen für breite Kritik und Empörung.

Die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag hatte unmittelbar nach den ersten Meldungen über die Amokfahrt bei Twitter nahegelegt, ein Flüchtling sei für die Tat verantwortlich. Später legte sie nach, der Täter von Münster sei ein "Nachahmer" islamistischer Gewalttäter. Von Storch ist in der Vergangenheit wiederholt durch streitbare Tweets aufgefallen.

Ein 48 Jahre alter Mann war am Samstag mit seinem Auto in den Außenbereich einer Gaststätte der Münsteraner Altstadt gerast und hatte dabei zwei Menschen getötet und 25 Menschen verletzt, mehrere davon lebensgefährlich. Ein politisches Motiv schlossen die Ermittler aus. Sie gehen inzwischen eindeutig davon aus, dass der psychisch labile Mann in Suizidabsicht handelte. Er hatte sich nach der Tat erschossen.

Todesfahrt in Münster : Polizei findet Teile für Bau von Sprengfalle .
Todesfahrt in Münster : Polizei findet Teile für Bau von SprengfalleNach Angaben der Polizei war die Konstruktion an der Tür zur Wohnung von Jens R. aber noch weit davon entfernt, Menschen zu töten oder Schaden anzurichten. Der "Spiegel" berichtet in seiner Ausgabe am Samstag über eine entsprechende Vorrichtung.

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