Welt & Politik Oettinger - Merkel wird Nachfolge geordnet einleiten

15:55  12 februar  2018
15:55  12 februar  2018 Quelle:   reuters.com

Giroud erklärt: Darum wollte ich nicht nach Dortmund

  Giroud erklärt: Darum wollte ich nicht nach Dortmund Giroud erklärt: Darum wollte ich nicht nach DortmundDer Franzose erklärte, dass die Borussia lediglich an einem Leihgeschäft interessiert war. Wohl auch, um eine endgültige Entscheidung in Bezug auf die Aubameyang-Nachfolge auf den Sommer zu verschieben. Für Giroud kam dies allerdings nicht in Frage.

„ Merkel wird nach der Wahl über ihre Nachfolge nachdenken müssen. Über drei, vier Leute, die dafür in Frage kommen“, heißt es in der CDU. Wer sind diese vier, die in Partei und Öffentlichkeit für die Merkel - Nachfolge im Gespräch sind?

Oettinger - Merkel wird Nachfolge geordnet einleiten . Merkel trifft türkischen Ministerpräsidenten in Berlin. Trotz Yücel-Inhaftierung: Merkel will Kontakte mit Ankara intensivieren.

  Oettinger - Merkel wird Nachfolge geordnet einleiten © REUTERS/Kai Pfaffenbach

EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger hat Kanzlerin Angela Merkel gegen parteiinterne Kritik im Streit über die mit der SPD ausgehandelte Ressortverteilung verteidigt.

Er sehe sie als "unverändert stark", sagte Oettinger am Montag im Deutschlandfunk. Er habe sie zuletzt als "ruhig und gelassen" empfunden. Merkel werde in den kommenden Jahren die richtigen Weichen für eine geordnete Nachfolgeregelung stellen.

Dass Merkel das Finanzministerium der SPD zugestanden habe, findet Oettinger nicht tragisch. Die Union habe vor noch nicht so langer Zeit mit einem SPD-Finanzminister Peer Steinbrück eine sehr gute Finanz- und Haushaltspolitik gemacht. Aus europäischer Sicht gelte: "Wir erwarten dringend in Brüssel eine handlungsfähige deutsche Regierung". Oettinger widersprach der These, dass sich mit dem angekündigten Rücktritt von SPD-Chef Martin Schulz und dessen Verzicht auf das Außenministerium die Geschäftsgrundlage für die Vereinbarungen mit der SPD verändert hätten.

Dass die Kanzlerin in ihre letzte Amtszeit gehe, sei doch jedem klar, sagte Oettinger. Er halte Merkel für geschickt und klug genug, in diesen kommenden Jahren die Nachfolge geordnet einzuleiten. Grundsätzlich seien alle Ministerpräsidenten der CDU geeignet, auch das Land zu führen.

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