Welt & Politik Bericht: Trumps Anwalt soll Pornostar Schweigegeld gezahlt haben

11:51  13 januar  2018
11:51  13 januar  2018 Quelle:   dw.com

Trumps Anwälte fordern Verbot von Enthüllungsbuch über den US-Präsidenten

  Trumps Anwälte fordern Verbot von Enthüllungsbuch über den US-Präsidenten Nach der Veröffentlichung brisanter Auszüge aus einem Enthüllungsbuch über US-Präsident Donald Trump wollen dessen Anwälte das Erscheinen des Buches verhindern. Wolffs Buch "Fire and Fury: Inside the Trump White House" (Feuer und Wut: In Trumps Weißem Haus) soll am Dienstag erscheinen. Trumps Sprecherin Sarah Sanders hatte zu den Vorabauszügen erklärt, diese seien voll mit "falschen und irreführenden Darstellungen von Personen, die keinen Zugang oder Einfluss im Weißen Haus haben". Trumps Anwälte sprachen ebenfalls von Verleumdung.

Die Turnerin Mckayla Maroney hat im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal um den ehemaligen US-Teamarzt Larry Nassar Klage eingereicht. Der amerikanische Turnverband soll sie mit Geld zum Schweigen gebracht haben.

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Bericht: Trumps Anwalt soll Pornostar Schweigegeld gezahlt haben © Provided by Deutsche Welle Bericht: Trumps Anwalt soll Pornostar Schweigegeld gezahlt haben

Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf anonyme Quellen berichtete, soll das Geld vor der Wahl 2016 geflossen sein. Trump soll die 38-jährige Stephanie Clifford 2006 bei einem Golf-Turnier in Lake Tahoe getroffen haben, ein Jahr nach Trumps Hochzeit mit Melania. Die intime Begegnung mit Clifford, mit dem Künstlernamen "Stormy Daniels", habe irgendwann danach stattgefunden.

Der langjährige Rechtsanwalt Trumps, Michael Cohen, habe die Zahlung einen Monat vor der Wahl vermittelt, nachdem Cliffords Anwalt eine Geheimhaltungsvereinbarung ausgehandelt hatte, hieß es beim Wall Street Journal. Clifford soll sich zur der Zeit in Gesprächen mit dem Fernsehsender ABC News befunden haben, um die angebliche Geschichte publik zu machen. Die Zeitung veröffentlichte auch ein Foto von Trump mit Clifford, das sie 2006 beim Sozialen Netzwerk Myspace hochgeladen hatte. Später gab Clifford an, dass es doch kein Verhältnis gegeben habe.

Berlusconis Verkauf des AC Mailand: Angeblich Ermittlungen wegen Verdachts der Geldwäsche

  Berlusconis Verkauf des AC Mailand: Angeblich Ermittlungen wegen Verdachts der Geldwäsche Der langjährige Eigentümer Silvio Berlusconi gerät wegen des Verdachts der Geldwäsche in Zusammenhang mit dem Verkauf des AC Mailand an chinesische Investoren offenbar unter Druck. Nach Angaben der Tageszeitung La Stampa hat die Mailänder Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet. Die Investoren der aus China kontrollierten Gruppe "Rossoneri Sport Investment Lux" sollen einen überhöhten Preis für den Klub gezahlt haben. Auf diese Weise habe Berlusconi Geld nach Italien zurückführen können, das er schwarz auf Bankkonten im Ausland hielt.

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Laut dem Wall Street Journal sei unklar, inwieweit Trump Kenntnis von den Zahlungen hatte. Das Weiße Haus stritt den Vorfall ab und erklärte, der Bericht sei "alt" und "recycelt". Der Inhalt sei bereits vor der Wahl zurückgewiesen worden. Das Wall Street Journal würde zudem seit über einem Jahr eine falsche Geschichte erzählen, erklärte Cohen. Auf seine eigene Rolle ging er nicht ein.

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Zahlreiche Vorwürfe wegen sexueller Belästigung

US-Präsident Trump geriet schon oft wegen seiner angeblich sexuellen Ausschweifungen in die Schlagzeilen. Während des US-Wahlkampfes war ein Videoband von 2005 aufgetaucht, in dem er sich rühmte, Frauen ungestraft betatschen zu können. Mehrere Frauen haben dem 71-Jährigen zudem sexuelle Belästigung vorgeworfen. Trump erklärte wiederholt, die Vorwürfe gegen ihn seien gelogen. In seinem jüngst erschienen Buch "Fire and Fury: Inside the Trump White House", erklärte der Journalist Michael Wolff, dass Trumps Anwalt Marc Kasowitz sich mit zahlreichen Anschuldigungen von Frauen wegen sexueller Belästigung durch Trump beschäftigen musste.

Trumps "Drecksloch-Äußerung": Afrikanische Staaten fordern Entschuldigung

  Trumps Die afrikanischen Vertreter bei den Vereinten Nationen haben sich zu einer Dringlichkeitssitzung über die angebliche Äußerung von US-Präsident Trump getroffen. Der soll im Zusammenhang mit unerwünschter Migration in die USA von "Drecksloch-Ländern" gesprochen haben. Die 54 UN-Botschafter erklärten, sie seien "äußerst erschüttert über die empörenden, rassistischen und fremdenfeindlichen Bemerkungen des Präsidenten der Vereinigten Staaten", über die Medien umfangreich berichtet hätten. Sie forderten Trump auf, sich für die Bezeichnung "Drecksloch-Länder" zu entschuldigen und sie zu widerrufen. Keine einzelne Bemerkung Die Botschafter beklagen in diesem Zusammenhang eine grundsätzliche Entwicklung in Washington. Sie seien "besorgt über den anhaltenden und wachsenden Trend der US-Regierung gegenüber Afrika und Menschen afrikanischer Herkunft, den Kontinent und Farbige zu verunglimpfen". Trump hatte zwei Insidern zufolge am Donnerstag bei einem Treffen mit US-Senatoren die Frage aufgeworfen, warum die USA Einwanderer aus Haiti und Afrika ins Land lassen sollen und in diesem Zusammenhang von "Drecksloch-Ländern" gesprochen. Der Präsident selbst bestritt die Wortwahl. Kritik von vielen Seiten Mehrere afrikanische Politiker bezeichneten Trump nach den Berichten über seine Bemerkung als Rassisten. Die Außenminister von Botswana und Senegal bestellten die US-Botschafter ein. Auch das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen erklärte, Trumps Äußerungen seien ohne Zweifel rassistisch.

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sth/as (afpe, ape, dpae)

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Medien: Trump-Anwalt fordert von Bannon Unterlassungserklärung .
Nach den schweren Vorwürfen gegen seinen ältesten Sohn hat US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge eine Unterlassungserklärung von seinem früheren Chefstrategen Steve Bannon gefordert. Bannon habe nicht nur vertrauliche Informationen an Wolff weitergegeben, sondern sich mit seinen "abfälligen" Äußerungen über Trump und seine Familie auch der Verleumdung schuldig gemacht, zitierten US-Medien aus dem Schreiben des Anwalts.

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