Welt & Politik Merkel kritisiert Trumps Jerusalem-Entscheidung

21:05  07 dezember  2017
21:05  07 dezember  2017 Quelle:   SZ.de

Trump erkennt Jerusalem als Hauptstadt Israels an

  Trump erkennt Jerusalem als Hauptstadt Israels an Die USA werden ihre Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen. Verfolgen Sie Trumps Rede im Livestream. Die USA erkennen Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels an. Das teilte US-Präsident Donald Trump am Mittwoch in einer Ansprache in Washington mit. Er bezeichnete dies als einen «lange überfälligen Schritt», um den Friedensprozess im Nahen Osten voranzubringen.Die Arabische Liga hat die geplante Entscheidung von Trump vorab scharf verurteilt.

Startseite. Nachrichten. Radio. Mediathek. Gabriel kritisiert Politik Trumps .

Gewinnzahlen Lotto am Mittwoch, 48. Veranstaltung 2017 · Lottozahlen: 9. 16 - 25 - 28. 18:59.

US-Präsident Trump hat mit seiner Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, Proteste und Demonstrationen in mehreren arabischen Ländern ausgelöst. Auch Kanzlerin Merkel ist skeptisch. © REUTERS US-Präsident Trump hat mit seiner Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, Proteste und Demonstrationen in mehreren arabischen Ländern ausgelöst. Auch Kanzlerin Merkel ist skeptisch.

• Bundeskanzlerin Merkel wünscht sich eine Wiederbelebung der Debatte über eine Zwei-Staaten-Lösung für den Nahen Osten.

• Sie kritisiert die Entscheidung von US-Präsident Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.

• In mehreren arabischen Ländern kommt es zu Protesten und Demonstrationen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Donald Trumps Entscheidung kritisiert, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Die Bundesregierung sei mit dem Alleingang des US-Präsidenten "nicht einverstanden", sagte sie nach einem Treffen mit dem libyschen Ministerpräsidenten Fajis al-Sarradsch in Berlin.

Netanjahu wirft Europäern im Streit um Jerusalems Status "Scheinheiligkeit" vor

  Netanjahu wirft Europäern im Streit um Jerusalems Status Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Europäern "Scheinheiligkeit" im Streit um den Status Jerusalems vorgeworfen. Während die Europäer US-Präsident Donald Trump kritisierten, weil er Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt habe, seien ihm keine "Verurteilungen" aus Europa von palästinensischen Raketenabschüssen auf israelisches Gebiet bekannt geworden, erklärte Netanjahu in der Nacht zum Sonntag. Der israelische Regierungschef wird am Sonntag zu einem Gespräch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris und am Montag in Brüssel erwartet. "Obwohl ich Europa respektiere, bin ich nicht bereit, von dieser Seite Doppelmo

config.language is missing in the typoscript config.locale_all is missing in the typoscript.

Sie wünsche sich eine Wiederbelebung der Verhandlungen über eine Zwei-Staaten-Lösung, in deren Rahmen auch der Status von Jerusalem verhandelt werden müsse.

"Es darf keinen einseitigen Beschluss geben", sagt al-Sarradsch

Mit Blick auf ein mögliches stärkeres Engagement Europas oder Deutschlands im Nahost-Friedensprozess sagte die Kanzlerin, die EU könne sich dabei zwar mit einbringen, aber alleine werde Europa keine Lösung für die Region finden. Dazu seien auch die USA notwendig. Deutschland halte sich hier an die einschlägigen UN-Resolutionen. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hatte angekündigt, die EU wolle versuchen, eine aktivere Rolle im seit Jahren festgefahrenen Nahost-Friedensprozess übernehmen zu wollen.

Araber fordern Anerkennung Palästinas

  Araber fordern Anerkennung Palästinas Mit seiner Entscheidung legalisiere Donald Trump die Besetzung Ostjerusalems durch Israel, sagte der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit, bei einer Dringlichkeitssitzung der Außenminister des Staatenbündnisses in Kairo. Damit bezog sich Gheit auf die Besetzung und spätere Annexion Ostjerusalems durch Israel im Sechstage-Krieg 1967. Mit seiner Entscheidung legalisiere Donald Trump die Besetzung Ostjerusalems durch Israel, sagte der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit, bei einer Dringlichkeitssitzung der Außenminister des Staatenbündnisses in Kairo.

Diese Seite ist zurzeit nicht verfügbar. Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung. Seite neu laden.

Libyens Ministerpräsident Al-Sarradsch sprach sich für eine Fortsetzung des Friedensprozesses in der Region aus. Libyen unterstütze die palästinensische Sache - "es darf keinen einseitigen Beschluss geben", sagte er. Das Vorgehen Trumps bedrohe den Frieden in der Region und führe zu mehr Konflikten.

In mehreren arabischen Ländern hat es nach der weltweit kritisierten Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump Proteste und Demonstrationen gegeben. Unter anderem in den Hauptstädten von Ägypten, Tunesien und Jordanien waren am Donnerstag mehrere hundert Menschen auf die Straße gegangen, um friedlich gegen die US-Politik im Nahen Osten zu protestieren.

EU-Verteidigungsunion startet mit 25 Staaten .
Die Europäische Union gibt den Startschuss für eine engere Zusammenarbeit in der Verteidigung. Die 25 teilnehmenden EU-Staaten legten am Montag in Brüssel den Grundstein für das neue Vorhaben. Nicht dabei sind das aus der EU strebende Großbritannien sowie Dänemark und Malta. Im Rahmen der "Pesco" (Permanent Structured Cooperation) genannten Union wollen die EU-Staaten ihre Militärkooperation vertiefen, von der schnellen Verlegung von Truppen innerhalb des Kontinents bis zum gemeinsamen Einkauf von Ausrüstung. Der EU-Kommission zufolge sind zum Start 17 Verteidigungsprojekte geplant.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

Das ist interessant!