Welt & Politik Deutsche Bank warnt vor grosser Koalition

14:05  06 dezember  2017
14:05  06 dezember  2017 Quelle:   Neue Zürcher Zeitung

Märkte am Morgen: DAX folgt dem Dow ins Plus, Deutsche Bank im Fokus

  Märkte am Morgen: DAX folgt dem Dow ins Plus, Deutsche Bank im Fokus Märkte am Morgen: DAX folgt dem Dow ins Plus, Deutsche Bank im FokusBörse paradox - an der Wall Street schloss der Dow Jones auf einem Rekord. Dagegen verlor der S&P 500 0,1 Prozent und der Nasdaq Composite sogar 1,1 Prozent. Der Grund für die Diskrepanz sind Gewinnmitnahmen bei den großen Tech-Aktien: Amazon, Facebook und Co mussten relativ deutliche Kursverluste hinnehmen, während die Finanz-Titel Zugewinne verbuchten. Die Branchenrotation hängt wiederum mit der US-Steuerreform zusammen.

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  Deutsche Bank warnt vor grosser Koalition © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung

Der Chefökonom der Deutschen Bank spricht Tacheles: Die EZB-Geldpolitik sei schädlich, am deutschen Anleihemarkt herrsche die grösste Blase der Geschichte, und SPD-Chef Schulz fördere falsche Vorhaben in der Euro-Zone.

Wenn die Deutsche Bank zum Treffen mit David Folkerts-Landau einlädt, können sich Journalisten freuen. Der Chefökonom des Instituts macht aus seinem Herzen keine Mördergrube, sondern ist immer ein guter Lieferant für knackige Aussagen. Lieblingsziel war in den letzten Jahren oft die Europäische Zentralbank (EZB). Diese war auch heuer beim vorweihnachtlichen Get-together ein Thema: Die Geldpolitik der EZB sei schädlich und die negativen Zinsen für Banken zerstörerisch. Rumps.

Deutsche Bank: Droht 2017 wieder ein Horrorverlust?

  Deutsche Bank: Droht 2017 wieder ein Horrorverlust? Das Jahr 2016 haben Aktionäre der Deutschen Bank in böser Erinnerung. Damals schockte CEO John Cryan die Anteilseigener mit einem Verlust von 1,4 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr wollte der Konzern wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Das Jahr 2016 haben Aktionäre der Deutschen Bank in böser Erinnerung. Damals schockte CEO John Cryan die Anteilseigener mit einem Verlust von 1,4 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr wollte der Konzern wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Doch ausgerechnet die lange erwartete US-Steuerreform könnte Cryan jetzt einen Strich durch die Rechnung machen.

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Sorgenvoll blickt der inzwischen sehr stark angelsächsisch geprägte Ostfriese, der nur noch wenig Deutsch spricht, auf die Entwicklungen in der Euro-Zone. In diesem Zusammenhang warnt er auch vor einer möglichen neuen grossen Koalition (Groko) in Deutschland. Europa brauche Reformen, und jetzt sei die richtige Zeit dafür. Mit Martin Schulz (SPD) in der Regierung würden Reformen jedoch untergraben, meint Folkerts-Landau. Der Chef von Deutsche Bank Research befürchtet, dass sich Schulz viel zu stark auf schädliche Vorhaben einliesse, wie sie dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron oder dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras gefallen würden. Auch die jüngste Idee von EU-Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker, die 3%-Defizit-Regel nicht mehr auf jedes einzelne Land, sondern auf die Euro-Zone insgesamt anzuwenden, hält er für enorm schädlich. Dies sei keineswegs ein Mittel, um künftige Krisen zu verhindern.

Deutsche Finanzaufsicht warnt vor Totalverlust bei Bitcoin

  Deutsche Finanzaufsicht warnt vor Totalverlust bei Bitcoin Nicht jede Kryptowährung werde sich am Markt durchsetzen, heißt es bei der deutschen Finanzaufsicht Bafin. Anleger sollten bedenken: "Es tummeln sich auch Spekulanten und windige Geschäftemacher am Markt."Die Finanzaufsicht Bafin beobachtet den jüngsten rasanten Kursanstieg der Digitalwährung Bitcoin mit Skepsis. In Zeiten niedriger Zinsen seien Anleger eher bereit, Risiken einzugehen, sagte die Chefin der Wertpapieraufsicht der Bafin, Elisabeth Roegele am Donnerstag in Frankfurt. Nicht jede Kryptowährung werde sich jedoch am Markt durchsetzen. Im Zweifelsfall drohe Anlegern ein Totalverlust.

Vielen Dank! Und wie bei uns vor dem deutschen Dichterfürsten ist man auch in Gotland

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  Deutsche Bank warnt vor grosser Koalition © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung

Mit Blick auf die Finanzmärkte sieht der Ökonom die grössten Gefahren am Anleihemarkt. Vor allem in Deutschland sei die «grösste Bond-Blase der menschlichen Geschichte» entstanden. Gemessen am Wirtschaftsboom in Deutschland müsste die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen bei 2 bis 2,5% notieren, stattdessen liege sie bei lediglich 0,3%. Und die Moral von der Geschicht'? Ist da nur ein Ökonom, der auf den Putz haut? Leider wohl nicht, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Folkerts-Landau mit vielem genau richtig liegt.

Becker über Zverev: Jahr nach Durchbruch wird "noch schwieriger" .
Tennis-Legende Boris Becker (50) hat die Erwartungen an Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev (20) vor der kommenden Saison gedämpft. Die Konkurrenz werde sich 2018 auf Zverev besser einstellen, glaubt Becker. "Der Umkleideraum schläft nicht. Die anderen Spieler wissen jetzt, wie sie gegen ihn spielen müssen, um Erfolg haben zu können", sagte der Head of Men's Tennis im DTB. Für die Nummer vier der Weltrangliste gehe es nun darum, "bis weit in die zweite Woche eines Grand Slams zu kommen", sagte Becker: "Grundsätzlich sind seine Ergebnisse bei Grand-Slam-Turnieren ausbaufähig.

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