Welt & Politik Rentenbeitrag sinkt voraussichtlich auf 18,6 Prozent

03:05  15 november  2017
03:05  15 november  2017 Quelle:   dpa

Ausland als Vorbild: Steuer auf ungesunde Lebensmittel soll Übergewicht stoppen

  Ausland als Vorbild: Steuer auf ungesunde Lebensmittel soll Übergewicht stoppen Eine Studie hat ergeben, dass dieser Weg erfolgreich sein könnte.Eine Staffelung der Mehrwertsteuer, die sich an der sogenannten Lebensmittelampel orientiert, wäre demnach am wirkungsvollsten. Gesunde Produkte wie Obst und Gemüse sollten mit null Prozent, Lebensmittel wie Nudeln, Milch oder Fleisch weiter mit sieben Prozent und besonders zuckerhaltige oder fettige Produkte mit mindestens 19 Prozent besteuert werden. Dies würde den Herleitungen der Forscher zufolge dazu führen, dass der Anteil stark übergewichtiger Menschen um zehn Prozent sinkt, statt weiter zu steigen.

Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (LL 18 -II-ALS).

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Ein Senkung der Rentenbeiträge könnten die Beschäftigten in ein paar Jahren bitter bezahlen. © Foto: Julian Stratenschulte Ein Senkung der Rentenbeiträge könnten die Beschäftigten in ein paar Jahren bitter bezahlen.

Der Beitragssatz für die gesetzliche Rente sinkt Anfang 2018 voraussichtlich leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 18,6 Prozent. Das teilte der Vorstandsvorsitzende der Rentenversicherung, Alexander Gunkel, in Würzburg mit. Die Bundesregierung dürfte den Schritt per Verordnung vollziehen.

Grund für die positiven Rentenfinanzen sind die gute Konjunktur und Beschäftigungslage. Bis zum Jahr 2022 könnten die Rentenbeiträge dann voraussichtlich stabil bleiben. 2023 dürfte er wieder auf 18,7 Prozent steigen. 2024 wird eine Steigerung auf 19,8 Prozent vorausgesagt. Dann dürfte der Beitragssatz mit dem Eintritt weiterer geburtenstarker Jahrgänge in die Rente schrittweise weiter steigen, bis er im Jahr 2030 bei 21,6 Prozent liegen dürfte.

Beitrag zur Arbeitslosenversicherung sinkt wahrscheinlich

  Beitrag zur Arbeitslosenversicherung sinkt wahrscheinlich Die Bundesagentur für Arbeit hat Milliarden-Rücklagen. Die Beschäftigten werden wohl trotzdem nur um ein paar Euro entlastet. • Die Arbeitsagentur profitiert vom Jobboom. Die Sozialabgaben sprudeln.• Die Zukunftsaussichten sind aufgrund des demografischen Wandels allerdings problematisch.Die Bundesagentur für Arbeit (BA) schwimmt im Geld. Diesen Eindruck erweckt ihr Haushaltsentwurf für 2018, über den der Verwaltungsrat der BA am Donnerstag beraten hat. Danach steigt die Rücklage der Behörde im nächsten Jahr auf 18,9 Milliarden Euro.

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Die rund 21 Millionen Rentner können im Sommer zudem mit einem deutlichen Plus ihrer Bezüge von gut drei Prozent rechnen. Einen genaueren Einblick in die aktuellen Rentenfinanzen wollte Gunkel im Lauf des Tags mitteilen. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland hatte unter Berufung auf den neuen Rentenversicherungsbericht vorab über die wahrscheinliche Rentenerhöhung berichtet.

«Statt heute die Beiträge zu senken, sollte die Regierung an morgen denken und angemessene Rücklagen bilden», sagte das IG-Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Über die Beitragsentwicklung sagte Urban: «Die Reduzierung des Beitragssatzes um 0,1 Prozentpunkte bringt für einen Durchschnittsverdiener eine Entlastung von knapp 1,60 Euro im Monat.» Er warnte davor, dass die Beschäftigen die Senkung spätestens ab 2023 bitter bezahlen müssten. Wegen des Übertritts immer mehr geburtenstarker Jahrgänge in die Rente steige dann der Beitragssatz über viele Jahre. Gleichzeitig werde das Rentenniveau kontinuierlich sinken, mahnte Urban.

Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Damit die Bezieher von Grundsicherungsleistungen etwas von der prognostizierten Rentenerhöhung haben, fordern wir einen Freibetrag von 200 Euro.» Bisher würden die Rentenerhöhungen komplett mit der Grundsicherung verrechnet. «Die Einführung eines Freibetrags wäre ein echter Schritt zur Armutslinderung.»

EIL: Siemens-Aktie: Konzern baut fast 7000 Arbeitsplätze ab - IG Metall: "Inakzeptabel" .
Siemens will in den nächsten Jahren weltweit fast 7000 Arbeitsplätze streichen, davon die Hälfte in Deutschland. Die Turbinen-Werke in Görlitz und Leipzig sollen geschlossen werden, das Werk in Erfurt wird womöglich verkauft, wie der Industriekonzern am Donnerstag in München mitteilte. Am stärksten betroffen ist die Kraftwerks-Sparte, die unter der Energiewende leidet. Dort fallen allein 6100 Stellen weg, davon 2600 in Deutschland. Bei elektrischen Antrieben werden 760 Arbeitsplätze gestrichen, der überwiegende Teil davon in Berlin. Auch hier gebe es deutliche Überkapazitäten.

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