Welt & Politik Neue Vorwürfe belasten Donald Trump Jr

09:20  08 november  2017
09:20  08 november  2017 Quelle:   dw.com

Melania Trump auf Staatsbesuch in Japan: Diesen Special-Service hat noch keine First Lady vor ihr bekommen

  Melania Trump auf Staatsbesuch in Japan: Diesen Special-Service hat noch keine First Lady vor ihr bekommen Am 3. November brechen Donald Trump und Melania Trump zu ihrer vierten Auslandsreise als Präsidentenpaar auf. Beim Stopp in Japan wird der First Lady dabei eine besondere Ehre zu teil  Für Donald Trump, 71, und Melania Trump, 47, heißt es aktuell: Koffer packen. Der US-Präsident und die First Lady werden  vom 3. November bis 11. November nach Japan, Südkorea, China, Vietnam, Hawaii und auf die Philippinen reisen. Bei ihrem Stopp im "Land der aufgehenden Sonne" bekommt Melania einen Service, der bisher in der Geschichte einer US-First-Lady einmalig ist.

Donald Trump Jr .

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Donald Trump Jr ist der älteste Sohn des amerikanischen Präsidenten: Neue Vorwürfe belasten Donald Trump Jr © picture-alliance/AP Photo/C. Kaster Neue Vorwürfe belasten Donald Trump Jr

Er hat es bereits zugegeben: Donald Trump Jr hat sich während des US-Wahlkampfes mit einer russischen Anwältin getroffen. Diese gibt nun an, dass ihr bei dem Treffen ein heikler Deal angeboten wurde.

Die russische Anwältin Natalia Weselnizkaja hat brisante Aussagen zu einem Treffen mit Donald Trump Jr getroffen. Damit setzt sie den ältesten Sohn des amerikanischen Präsidenten weiter unter Druck. Weselnizkaja sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass Donald Trump Jr sie während des Treffens im vergangenen Juni um Belege über eine illegale Wahlkampffinanzierung zugunsten Hillary Clintons bat.

Enthüllung zu Steueroasen: „Paradise Paper“ belasten zahlreiche Politiker, Weltkonzerne und Prominente

  Enthüllung zu Steueroasen: „Paradise Paper“ belasten zahlreiche Politiker, Weltkonzerne und Prominente Der Journalisten-Verbund „Netzwerk investigativer Journalisten“ (ICIJ) hat wiedermal enthüllt, dass eine Reihe von Politikern, Unternehmern und Sportlern Briefkastenfirmen in sogenannten Steueroasen betreiben, um Steuern zu sparen. Dies berichtet die „Süddeutsche Zeitung“, die dem Verbund angehört. Der Journalisten-Verbund „Netzwerk investigativer Journalisten“ (ICIJ) hat wiedermal enthüllt, dass eine Reihe von Politikern, Unternehmern und Sportlern Briefkastenfirmen in sogenannten Steueroasen betreiben, um Steuern zu sparen. Dies berichtet die „Süddeutsche Zeitung“, die dem Verbund angehört.

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Im Gegenzug habe er ihr einen Deal angeboten: Sollte Russland über kompromittierendes Material verfügen, würde eine Trump-Regierung nach einem Wahlsieg die Aufhebung eines Sanktionen-Gesetzes prüfen. Da Weselnizkaja dieses Material aber nicht liefern konnte, sei das Gespräch nach zwanzig Minuten beendet worden. Weder Trump Jr selbst, noch sein Anwalt haben sich zu den Vorwürfen bislang geäußert.

Konkret ging es um Sanktionen, auch Magnitski-Gesetz genannt, die 2012 beschlossen wurden. Sie richten sich gegen rund vierzig russische Staatsangehörige wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen. Das Gesetz wurde als Reaktion auf den mutmaßlichen Mord an dem Whistleblower und Anwalt Sergei Magnitski erlassen.

Trump Jr hatte bereits im Juli eingeräumt, sich gemeinsam mit seinem Schwager Jared Kushner mit der russischen Anwältin im Trump Tower getroffen zu haben. Auf Twitter veröffentlichte er Emails, die vor dem Treffen ausgetauscht worden sein sollen.

Mutmaßliche russische Einmischungen in den amerikanischen Wahlkampf zugunsten Trumps und eine mögliche Verwicklung des Trump-Teams setzen den amerikanischen Präsidenten seit dessen Amtsantritt unter Druck. Mehrere Kongressausschüsse sowie ein vom Justizministerium eingesetzter Sondererermittler prüfen die Vorwürfe.

lih (afp, Reuters)

Trump nominiert Ex-Pharmamanager als Gesundheitsminister .
Ein früherer Spitzenmanager der Pharmabranche soll neuer US-Gesundheitsminister werden. Azar werde ein "Star für bessere Gesundheitsversorgung und niedrigere Arzneimittelpreise" sein, kündigte Trump an. Während des Wahlkampfs hatte er die Pharmabranche immer wieder heftig attackiert. Noch kurz vor seinem Amtsantritt im Januar kritisierte Trump die politische Macht der Pharmabranche und überzogene Medikamentenpreise.

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