Welt & Politik US-Präsident Trump droht Puerto Rico mit Kürzung der Hilfen

19:21  12 oktober  2017
19:21  12 oktober  2017 Quelle:   dpa

"Bad Boy" Kyrgios zeigt großes Herz

  Der australische Tennisprofi Nick Kyrgios gilt als "Bad Boy", doch jetzt hat der 22-Jährige eine andere Seite gezeigt. Er unterstützt damit eine Initiative von Olympiasiegerin Monica Puig, die den Menschen in ihrer Heimat mit einer Spendensammlung über die Online-Plattform youcaring.com helfen möchte.

Puerto Rico . Qatar. Romania. USA . Ukraine. United Arab Emirates.

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Besuch auf der verwüsteten Insel: Donald Trump, First Lady Melania Trump und der Gouverneur von Puerto Rico, Ricardo Rossello, im Gespräch. © Foto: Evan Vucci Besuch auf der verwüsteten Insel: Donald Trump, First Lady Melania Trump und der Gouverneur von Puerto Rico, Ricardo Rossello, im Gespräch.

Trotz der noch immer katastrophalen Lage in Puerto Rico droht US-Präsident Trump mit dem Abzug der Hilfskräfte. «Wir können (den Katastrophenschutz) Fema, das Militär und die Rettungskräfte, die unter schwierigen Umständen großartige Arbeit geleistet haben, nicht für immer in Puerto Rico lassen», schrieb Trump auf Twitter.

In einer weiteren Nachricht machte er die Bewohner des US-Außengebiets selbst für ihre missliche Lage verantwortlich. «Puerto Rico hat Wirbelstürme überlebt, jetzt zieht eine Finanzkrise herauf, die größtenteils selbstverschuldet ist», zitierte er die TV-Journalistin Sharyl Attkisson. «Stromversorgung und Infrastruktur waren bereits vor den Stürmen ein Desaster. Der Kongress muss entscheiden, wie viel er bezahlen will.»

Donald Trump, Melania Trump + Tiffany Trump: Hurrikans in Puerto Rico: Die Familie Trump blamiert sich gleich dreifach

  Donald Trump, Melania Trump + Tiffany Trump: Hurrikans in Puerto Rico: Die Familie Trump blamiert sich gleich dreifach Der US-Präsident und seine Familie treten einmal wieder ins Fettnäpfchen. Allen voran: Clan-Oberhaupt Donald Trump Im September verwüsteten die Hurrikans "Harvey" und "Irma" die Karibikinsel Puerto Rico. Donald Trump, 71, und Melania Trump, 47, sind am gestrigen Dienstag (3. Oktober) in die Hauptstadt San Juan gereist, um sich ein persönliches Bild der Lage zu machen. Wie so oft ging auch dieser Termine nicht ohne Fauxpas vonstatten. Auch die nicht mitgereiste Tiffany Trump, 23, gerät in den Fokus der Kritiker.

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Hurrikan «Maria» hatte Puerto Rico vor drei Wochen frontal getroffen und weite Teile der Karibikinsel zerstört. Viele Menschen sind noch immer ohne Strom und fließendes Wasser. Die Schäden werden auf etwa 95 Milliarden Dollar (80 Mrd Euro) geschätzt - das entspricht 150 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Trump war für sein Krisenmanagement immer wieder kritisiert worden. Bei einem Besuch in Puerto Rico relativierte er die Zahl der Toten und erinnerte die Puerto Ricaner an ihre Schulden. Die Hilfe für das US-Außengebiet lief nur langsam an und erreicht noch immer nicht alle Betroffenen.

Tatsächlich steckte die Insel bereits vor dem Sturm in wirtschaftlichen Problemen. Die Schuldenlast liegt bei über 70 Milliarden US-Dollar, hinzu kommen ungedeckte Pensionsansprüche. Washington hat die Insel bereits unter Finanzaufsicht gestellt. In einer Art Konkursverfahren sollen die Verbindlichkeiten nun restrukturiert werden.

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Auch Tage nach dem Referendum in Katalonien stehen die Zeichen weiter auf Konfrontation. „Steht auf, wenn ihr Spanier seid“, schreien Demonstranten in Barcelona. Auch Tage nach dem Referendum in Katalonien stehen die Zeichen weiter auf Konfrontation. „Steht auf, wenn ihr Spanier seid“, schreien Demonstranten in Barcelona. Nur wenige hundert Meter weiter fordern Separatisten die Unabhängigkeit der Region.

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