Welt & Politik Nordkorea hackt heimliche Pläne zum Mord an Kim Jong-un

17:03  12 oktober  2017
17:03  12 oktober  2017 Quelle:   BZ Berner Zeitung

Russisches Unternehmen öffnet Nordkorea neuen Internet-Zugang

  Russisches Unternehmen öffnet Nordkorea neuen Internet-Zugang <p>Nordkorea hat über eine russische Firma einen zweiten Zugangsweg zum Internet eröffnet.</p>Die Internet-Analysefirma Dyn Research erklärte, seit Sonntag 11.08 Uhr MESZ werde etwa 60 Prozent des nordkoreanischen Datenverkehrs über TransTeleCom abgewickelt. Über den bisher alleinigen Zugangsweg China Unicom fließe der restliche Datenstrom. TransTeleCom erklärte, es gebe seit 2009 ein Abkommen mit Nordkorea, bestätigte neue Verbindungen jedoch nicht. Durch sie werde Nordkorea besser Cyberangriffe steuern können, warnte Bryce Boland, der für den Raum Asien-Pazifik zuständige Technologie-Vorstand des Sicherheitsunternehmens FireEye.

Hunderte südkoreanische Militärdokumente sind gehackt worden, darunter auch Pläne zur Eliminierung der nordkoreanischen Führung. Hacker stellten Raubkopien von Sony-Filmen online. Verdächtigt wird Nordkorea – wegen einer Hollywoodkomödie über Kim Jong - un .

Hunderte südkoreanische Militärdokumente sind gehackt worden, darunter auch Pläne zur Eliminierung der nordkoreanischen Führung. Hacker stellten Raubkopien von Sony-Filmen online. Verdächtigt wird Nordkorea – wegen einer Hollywoodkomödie über Kim Jong - un .

Nordkorea hackt heimliche Pläne zum Mord an Kim Jong-un © (kaf) Nordkorea hackt heimliche Pläne zum Mord an Kim Jong-un

Hunderte südkoreanische Militärdokumente sind gehackt worden, darunter auch Pläne zur Eliminierung der nordkoreanischen Führung.

Hacker aus Nordkorea haben verschiedenen Medienberichten zufolge geheime Dokumente aus Südkoreas Verteidigungsministerium gestohlen. Die Berichte berufen sich auf Aussagen des südkoreanischen Abgeordneten Rhee Cheol-hee.

Unter den Dokumenten soll sich auch ein Plan zur Beseitigung der nordkoreanischen Führung um Diktator Kim Jong-un befinden. Der Einsatzplan, genannt Operational Plan 5015, soll zusammen mit amerikanischen Streitkräften erarbeitet worden sein.

80 Prozent noch nicht identifiziert

Die Dokumente seien bereits im September 2016 geklaut worden – 235 Gigabyte Daten befinden sich in fremden Händen. Laut Rhee Cheol-hee sind 80 Prozent der fehlenden Dokumente noch nicht identifiziert. Die Datensätze beinhalten offenbar auch sensible Informationen zu Südkoreas Notfallplänen, Militärbasen und Kraftwerken. Nordkorea bestreitet aber, einen derartigen Hackerangriff ausgeführt zu haben. Bereits im Mai gab es jedoch Berichte, wonach Südkoreas Militär-Intranet von Hackern attackiert worden ist.

NS-Kriegsverbrechen: Ehemaliger SS-Wachmann angeklagt .
Der damals 22-Jährige sei Wachmann im Vernichtungslager Lublin-Majdanek gewesen.Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat Anklage gegen einen 96-Jährigen erhoben. Es geht um Beihilfe zum Mord, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Dem Mann wird vorgeworfen, als damals 22 Jahre alter Wachmann zwischen August 1943 und Januar 1944 Teil der Tötungsmaschinerie der Nationalsozialisten gewesen zu sein.

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