Welt & Politik Emir von Katar telefoniert mit dem saudischen Kronprinzen

12:50  09 september  2017
12:50  09 september  2017 Quelle:   dw.com

Schröders Rosneft-Ambitionen - Putins krudes Ölimperium

  Schröders Rosneft-Ambitionen - Putins krudes Ölimperium Als Aufsichtsrat von Rosneft wird Gerhard Schröder künftig über einen Konzern wachen, der keineswegs so unabhängig ist, wie der Altkanzler behauptet. Der russische Ölriese ist vielmehr Putins wichtigste Einnahmequelle. Knorrig, unbeirrt, machtbewusst: Trotz harscher Kritik will Gerhard Schröder das Angebot annehmen und vielleicht sogar als Aufsichtsratschef in den Kontrollrat beim russischen Ölkonzern Rosneft einziehen. „Ich werde das tun“, sagte der frühere Bundeskanzler. Der Sozialdemokrat will nach eigenem Bekunden dazu beitragen, die Energieversorgung in Europa zu sichern.

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Erstmals seit Ausbruch der Golfkrise gab es zwischen beiden Kontrahenten ein Gespräch auf oberster Führungsebene. Doch kurz darauf setzte Riad den Dialog wieder aus und warf Katar das "Verdrehen von Fakten" vor.

Kronprinz Mohammed bin Salman (Archivbild): Emir von Katar telefoniert mit dem saudischen Kronprinzen © picture-alliance/abaca/Bakis Press Emir von Katar telefoniert mit dem saudischen Kronprinzen

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman hat am Freitag mit Katars Emir Scheich Tamim bin Hamad al-Thani telefoniert. Darüber berichteten Staatsmedien beider Länder. Doch kurz darauf teilte ein Regierungssprecher in Riad mit, der Kontakt zu Doha sei "suspendiert".

Die saudische Nachrichtenagentur SPA hatte zunächst berichtet, Emir Scheich Tamim bin Hamad al-Thani habe den saudischen Kronprinzen angerufen, um diesem seinen Wunsch zu übermitteln, sich an den Verhandlungstisch zu setzen und die Krise beizulegen. Der Kronprinz habe diesen Wunsch begrüßt. Details sollten demnach bekannt gegeben werden, wenn sich Saudi-Arabien mit den Verbündeten Ägypten, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten verständigt habe.

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Die vier Länder hatten Anfang Juni ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen und eine Blockade verhängt. Sie werfen dem gasreichen kleinen Golfemirat vor, Terrororganisationen zu unterstützen und zu enge Beziehungen zu Riads Rivalen, dem schiitisch geprägten Iran, zu unterhalten. Katar weist die Anschuldigungen zurück. Die vier vorwiegend sunnitischen Länder fordern unter anderem, dass Katar den in der arabischen Welt beliebten Fernsehsender Al Jazeera schließt und seine Beziehungen zu Teheran abbricht.

Kurz nach den ersten Meldungen kündigte ein Sprecher der saudischen Führung jedoch verärgert an, "jeglicher Dialog und jeglicher Kontakt" mit Katar werde "suspendiert". Er begründete den Schritt mit der Art und Weise, wie Doha über das Telefonat berichtet habe. Dabei sei der Inhalt des Gesprächs "verzerrt" worden, zitierte SPA den Regierungssprecher.

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Die katarische Nachrichtenagentur QNA hatte berichtet, das Telefonat sei auf Bitten von US-Präsident Donald Trump zustande gekommen, der seine Vermittlung angeboten hatte. Nach Darstellung Riads hingegen geht die Initiative auf den Emir von Katar zurück, der den Dialog gesucht habe.

Der Analyst Kristian Ulrichsen vom Baker Institute for Public Policy der Rice University in Houston, Texas, wertete das Telefonat dennoch als "bedeutsam". Er sei überzeugt, dass es in Zusammenhang mit dem Treffen des Emirs von Kuwait mit US-Präsident Donald Trump stehe, die am Freitag im Weißen Haus beraten hatten, sagte Ulrichsen. Trump hatte sich dabei zuversichtlich gezeigt. Aufgrund seiner guten Beziehungen zu Saudi-Arabien könnte "sehr schnell ein Deal ausgehandelt werden", sagte er.

se/kle/stu (afp, rtr, dpa)

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