Welt & Politik Südkoreas Präsident - Es wird keinen Krieg mit Nordkorea geben

14:51  07 september  2017
14:51  07 september  2017 Quelle:   Reuters

Nordkorea feuert nächste Rakete ab - DAX in großen Schwierigkeiten

  Nordkorea feuert nächste Rakete ab - DAX in großen Schwierigkeiten Nordkorea feuert nächste Rakete ab - DAX in großen SchwierigkeitenNordkoreas Machthaber Kim-Jon Un ist offensichtlich auf Konfrontation aus. In der Nacht feuerte Pjöngjang eine ballistische Rakete in Richtung Japan ab, was nach Angaben des Senders NHK eine neue Eskalationsstufe darstellt. Denn erstmals flog eine Rakete ohne Ankündigung über Japan hinweg. Die Börsen in Südkorea und Japan tauchten daraufhin ab, und auch die Vorbörsen in Amerika und Deutschland verheißen nichts Gutes.

Das sagte Südkoreas Präsident Moon Jae In während einer Pressekonferenz. "Ich kann mit Überzeugung sagen: Es wird auf der koreanischen Halbinsel keinen Krieg mehr geben ." Moon sagte, ein Dialog mit Nordkorea sei realistisch, wenn das Regime seine Raketen- und Atomtests einstelle.

Angesichts des verschärften Konflikts mit Nordkorea hat Südkoreas Präsident Moon Jae In das Nachbarland vor dem Überschreiten einer "roten Linie" gewarnt. Moon äußerte sich zuversichtlich, dass es keinen neuen Krieg auf der koreanischen Halbinsel geben werde.

Südkoreas Präsident - Es wird keinen Krieg mit Nordkorea geben © REUTERS/Sergei Karpukhin Südkoreas Präsident - Es wird keinen Krieg mit Nordkorea geben

Südkoreas Präsident Moon Jae In schließt einen Krieg auf der koreanischen Halbinsel aus.

Dazu werde es nicht kommen, sagte Moon am Donnerstag auf einem Wirtschaftstreffen im russischen Wladiwostok. Der bisher stärkste Atomtest Nordkoreas am Sonntag hatte Ängste vor einer militärischen Auseinandersetzung mit dem international isolierten Land geschürt. Nun betonte auch der russische Präsident Wladimir Putin, dass der Konflikt um das Atomprogramm mit diplomatischen Mitteln gelöst werden könne. Diesen Wunsch habe auch die US-Regierung unter Donald Trump erkennen lassen. Moon erklärte, er sei im Gespräch mit Putin, Trump und dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe. Entspannungssignale im Nordkorea-Konflikt sowie eine überraschende Einigung im US-Haushaltsstreit schoben den deutschen Aktienmarkt an.

Putin warnt vor Ausweitung von Nordkorea-Konflikt

  Putin warnt vor Ausweitung von Nordkorea-Konflikt Der russische Präsident Wladimir Putin hat vor einer Ausweitung des Nordkorea-Konflikts gewarnt. Militärischer Druck sei eine "Sackgasse", erklärte Putin am Freitag in Moskau. Nur durch einen vorbehaltlosen Dialog könne "ein Konflikt großen Ausmaßes" in der Region vermieden werden. Putin reagierte damit auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der am Mittwoch auf Twitter geschrieben hatte: "Reden ist nicht die Lösung". In den vergangenen Wochen hatte Trump zudem mehrfach mit einem militärischen Eingreifen gedroht."Provokationen, Druck und militärische und beleidigende Rhetorik sind eine Sackgasse", warnte Putin.

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Ich möchte, dass alle Südkoreaner zuversichtlich glauben, dass es keinen Krieg geben wird.“ (Moon Jae-In, Südkoreanischer Präsident ). „Egal, welche Option sie zu Nordkorea wählen, so werden alle Entscheidungen nach Konsultationen mit der Republik von Korea getroffen bis zu einem

Bisher ist es der Weltgemeinschaft nicht gelungen, eine gemeinsame Haltung zu Nordkorea einzunehmen. Während Staaten wie Japan, Südkorea aber auch Deutschland und die EU für weitere Sanktionen gegen das kommunistische Land plädieren, halten Russland und China eine Verschärfung der Strafmaßnahmen für kontraproduktiv. "Es ist unmöglich, sie einzuschüchtern", sagte Putin in Wladiwostok. Die Regierung in Pjöngjang werde ihr Atomprogramm nicht beenden, da es dies als Mittel zur Selbstverteidigung betrachte.

Der chinesische Außenminister Wang Yi erklärte, Sanktionen seien nur Teil der Lösung und müssten zusammen mit Dialog und Verhandlungen eingesetzt werden. Die USA streben im UN-Sicherheitsrat ein Öl-Embargo gegen Nordkorea an. Zudem fordert die Regierung in Washington dem Resolutionsentwurf zufolge ein Embargo für den Handel mit Textil-Exporten des kommunistischen Landes. Darüber wie auch über ein Reiseverbot für den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un und ein Verbot des Einsatzes nordkoreanischer Arbeitskräfte im Ausland soll der Sicherheitsrat am Montag entscheiden.

Südkorea antwortet mit Militärübung auf Nordkoreas Atomwaffentest

  Südkorea antwortet mit Militärübung auf Nordkoreas Atomwaffentest Nach dem neuen nordkoreanischen Atomtest hat Südkorea den Angriff auf das Testgelände des nördlichen Nachbarn geprobt. Zusammen mit den USA und Japan setzt sich Seoul für neue UN-Sanktionen ein.Südkorea will außerdem gemeinsam mit den USA und Japan weitere Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen Nordkorea erreichen. Südkoreas Präsident Moon Jae In und der japanische Regierungschef Shinzo Abe hätten sich in einem Telefongespräch darauf verständigt, sich für einen weiteren Sanktionsbeschluss des UN-Sicherheitsrats einzusetzen, teilte das Präsidialamt in Seoul mit. Der Druck solle verstärkt werden, bis das weitgehend abgeschottete Regime in Pjöngjang bereit zum Dialog sei.

Seoul/Peking (dpa) - Angesichts des verschärften Konflikts um das Atomprogramm Nordkoreas hat Südkoreas Präsident Moon Jae In den Nachbarn vor dem Überschreiten einer Dennoch äußerte sich Moon "zuversichtlich, dass es keinen neuen Krieg auf der koreanischen Halbinsel geben wird".

Rundschau für Klardenker und Freidenker by .

EU-AUSSEN- UND VERTEIDIGUNGSMINISTER BERATEN ÜBER NORDKOREA

Nordkorea steht auch auf der Tagesordnung der Treffens der Außen- und Verteidigungsminister der Europäischen Union in Tallinn. "Ich werde den Ministern vorschlagen, unseren wirtschaftlichen Druck auf Nordkorea zu verstärken", kündigte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini an. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg forderte, alle Staaten müssten die verhängten Sanktionen einhalten.

Die bisherigen Strafmaßnahmen haben Nordkorea nicht davon abgehalten, seine Militärmacht auszubauen. Am Sonntag testete das Land nach eigenen Angaben eine Wasserstoffbombe. Es wird befürchtet, dass die Regierung in Pjöngjang bereits in der Lage ist, US-Territorium zu erreichen.

Zum Schutz vor nordkoreanischen Raketenangriffen stationierte Südkorea am Donnerstag das Thaad-Raketenabwehrsystem. Bei Protesten gegen die Stationierung von vier Abschussrampen auf einem ehemaligen Golfplatz im Süden des Landes kam es zu Zusammenstößen zwischen rund 300 Demonstranten und 8000 Polizisten. Dabei wurden über 30 Menschen verletzt.

Merkel bietet Vermittlung im Konflikt mit Nordkorea an

  Merkel bietet Vermittlung im Konflikt mit Nordkorea an Deutschland will mit seiner Erfahrung in internationalen Vermittlungen aktiv bei der diplomatischen Beilegung der Krise um Nordkoreas Atomrüstung helfen. Vor den heiklen Beratungen im UN-Sicherheitsrat über neue Sanktionen gegen Nordkorea erklärte die Bundeskanzlerin Angela Merkel: «Wenn unsere Beteiligung an Gesprächen gewünscht wird, werde ich sofort ja sagen.» Sie verwies dabei im Gespräch mit der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung»(«F.A.S.») auf die guten Erfahrungen mit den Atomverhandlungen mit dem Iran.

Auf der koreanischen Halbinsel wird es keinen Krieg mehr geben , trotz der Drohungen von Gewaltanwendung seitens der USA, die für die Druckausübung auf Nordkorea nötig waren. Dies erklärte der südkoreanische Präsident Moon Jae-in am Donnerstag.

Südkoreas Präsident . „ Es wird keinen Krieg mehr geben “. Rätselhafter Entwicklungssprung. Starthilfe für Kims Raketen. Konflikt mit Nordkorea . Trump lobt Kim.

Die Stationierung stößt auch bei China und Russland auf Ablehnung. China befürchtet, dass das Thaad-Radar bis tief in sein Territorium hinein reicht und sieht darin eine Störung der Sicherheit in der Region.

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