Welt & Politik Südkorea antwortet mit Militärübung auf Nordkoreas Atomwaffentest

12:50  04 september  2017
12:50  04 september  2017 Quelle:   dw.com

Nordkorea feuert nächste Rakete ab - DAX in großen Schwierigkeiten

  Nordkorea feuert nächste Rakete ab - DAX in großen Schwierigkeiten Nordkorea feuert nächste Rakete ab - DAX in großen SchwierigkeitenNordkoreas Machthaber Kim-Jon Un ist offensichtlich auf Konfrontation aus. In der Nacht feuerte Pjöngjang eine ballistische Rakete in Richtung Japan ab, was nach Angaben des Senders NHK eine neue Eskalationsstufe darstellt. Denn erstmals flog eine Rakete ohne Ankündigung über Japan hinweg. Die Börsen in Südkorea und Japan tauchten daraufhin ab, und auch die Vorbörsen in Amerika und Deutschland verheißen nichts Gutes.

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Mit Boden-Luft-Raketen simulierte Südkorea einen Angriff auf Nordkorea © Reuters/Yonhap/Defense Ministry Mit Boden-Luft-Raketen simulierte Südkorea einen Angriff auf Nordkorea

Nach dem Atomwaffentest Nordkoreas hat Südkorea mit einer Militärübung Stärke demonstriert. Dabei kamen Raketen unterschiedlicher Reichweite und Kampfjets zum Einsatz, wie der Generalstab in Seoul mitteilte. Demnach wurden Angriffe auf eine Region im Norden simuliert, in der das Atomtestgelände der Regierung in Pjöngjang liegt.

Südkorea will außerdem gemeinsam mit den USA und Japan weitere Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen Nordkorea erreichen. Südkoreas Präsident Moon Jae In und der japanische Regierungschef Shinzo Abe hätten sich in einem Telefongespräch darauf verständigt, sich für einen weiteren Sanktionsbeschluss des UN-Sicherheitsrats einzusetzen, teilte das Präsidialamt in Seoul mit. Der Druck solle verstärkt werden, bis das weitgehend abgeschottete Regime in Pjöngjang bereit zum Dialog sei.

Nordkorea feuert nächste Rakete ab - DAX in großen Schwierigkeiten

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Verschärfte Sanktionen?

Der Weltsicherheitsrat will noch an diesem Montag in New York zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Das höchste UN-Gremium hatte im August die bislang schärfsten Strafmaßnahmen gegen Nordkorea verhängt. Ob die Sanktionsschraube jetzt noch fester angezogen wird, ist unklar. Aus Sicht der USA könnten beispielsweise Ölexporte nach Nordkorea eingeschränkt und die Zahl der im Ausland arbeitenden Nordkoreaner eingeschränkt werden.

Das Regime hatte nach eigenen Angaben am Sonntag eine Wasserstoffbombe getestet, mit der Interkontinentalraketen bestückt werden sollen. Wasserstoffbomben sind ein Vielfaches stärker als herkömmliche atomare Sprengsätze. Es war der nunmehr sechste und bisher stärkste Atomversuch Nordkoreas seit 2006.

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BRICS-Länder verurteilen Atomtest

US-Präsident Donald Trump drohte damit, die USA und deren Verbündete notfalls auch mit Atomwaffen verteidigen zu wollen. Auch das Treffen der Staats- und Regierungschefs aus den BRICS-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, wurde von dem Atomtest überschattet.

Die Konferenz verurteilte den Atomtest scharf. Die Krise könne aber "nur durch friedliche Mittel und den direkten Dialog aller beteiligten Seiten beigelegt werden", erklärten die Länder. Am Vortag hatten Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und der russischen Präsident Wladimir Putin bei dem Treffen in der südostchinesischen Hafenstadt Xiamen dazu aufgerufen, "angemessen" mit der Herausforderung durch die Führung in Pjöngjang umzugehen.

Der Konflikt mit Nordkorea heizt sich seit Monaten auf. Nach zwei Tests von Interkontinentalraketen im Juli hatte Nordkorea am Dienstag auch eine Mittelstreckenrakete abgefeuert. Die Rakete flog dabei über den Norden Japans in den Pazifik. Seither wird bereits über neue Sanktionen diskutiert. Pjöngjang erklärte, der Raketentest sei eine Reaktion auf amerikanisch-südkoreanische Militärmanöver gewesen. Nordkorea wirft den USA regelmäßig vor, einen Angriff vorzubereiten.

uh/stu (dpa, rtr, afp)

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