Welt & Politik Israelische Soldaten erschießen Palästinenser im Westjordanland

14:55  16 juli  2017
14:55  16 juli  2017 Quelle:   dw.com

Zahlreiche Tote bei Gefechten auf der Sinai-Halbinsel

  Zahlreiche Tote bei Gefechten auf der Sinai-Halbinsel Bei einer Serie von Angriffen und nachfolgenden Gefechten zwischen Extremisten und Soldaten sind auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel am Freitag zahlreiche Menschen getötet worden. Wie das ägyptische Militär mitteilte, wurden bei den Gefechten im Norden der Halbinsel 26 Soldaten verletzt oder getötet. Auch 40 Angreifer seien getötet worden. Ziel der Angriffe waren nach Militärangaben mehrere Kontrollposten der Armee südlich der an den Gazastreifen grenzenden Stadt Rafah. Dabei hätten die Angreifer auch Autobomben eingesetzt. Die Region ist Hochburg des ägyptischen Ablegers der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

Jerusalem (AFP) Israelische Soldaten haben nach einem Angriff im besetzten Westjordanland einen Palästinenser erschossen . Der Mann habe am Mittwoch in der Stadt Hebron das Feuer auf die Soldaten eröffnet, erklärte die Armee im Onlinedienst Twitter.

Im nördlichen Westjordanland haben israelische Soldaten bei einer Razzia einen Palästinenser erschossen . Der Mann aus einem Flüchtlingslager nördlich von Nablus habe in der Nacht zum Dienstag Soldaten mit einem Messer angegriffen, teilte die israelische Armee mit.

Anscheinend in Notwehr haben israelische Sicherheitskräfte einen mutmaßlichen Attentäter getötet. Nach dem Anschlag mit fünf Toten am Freitag steigt damit die Anspannung in Israel weiter.

Nach mehreren Zwischenfällen sind die israelischen Sicherheitskräfte im Westjordanland in erhöhter Alarmbereitschaft © picture-alliance/AA/N. Eshtayah Nach mehreren Zwischenfällen sind die israelischen Sicherheitskräfte im Westjordanland in erhöhter Alarmbereitschaft

Nach Armeeangaben hat der Verdächtige in der Stadt Nabi Salah bei Ramallah versucht, israelische Soldaten anzugreifen. Beim Versuch, ihn festzunehmen, habe der 34-jährige Palästinenser "das Feuer eröffnen" wollen. Wegen der unmittelbaren Bedrohung hätten die Soldaten daraufhin auf den Mann geschossen und ihn tödlich verletzt.

Unesco erklärt Hebron zu Weltkulturerbe

  Unesco erklärt Hebron zu Weltkulturerbe Die Unesco hat die Altstadt von Hebron zum Weltkulturerbe erklärt und zugleich auf die Liste gefährdeter Stätten gesetzt. Dies gab das Komitee am Freitag in Krakau bekannt. Die Experten entscheiden dort bis zum 12. Juli über mehr als 30 Nominierungen. Die Welterbe-Experten gaben mit der Entscheidung zu Hebron einem umstrittenen Notfallantrag der Palästinenser statt.Israel reagierte empört. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte an, die Mitgliedsbeiträge an die UN um rund 900 000 Euro zu kürzen. Damit schrumpft der Beitrag auf rund 1,4 Millionen Euro.

Israelische Soldaten haben im Westjordanland in der Nacht zum Dienstag einen Palästinenser erschossen . Beide Seiten stellten den Hergang unterschiedlich dar. Der Vorfall ereignete sich im palästinensischen Flüchtlingslager Al-Fara nördlich der Stadt Nablus.

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Der Verdächtige soll zuvor im Westjordanland in zwei Fällen auf Israelis gefeuert haben. Das teilte Polizeisprecher Micky Rosenfeld mit. Daraufhin wurde nach ihm gesucht und es kam zum Versuch der Festnahme, der dann eskalierte. Von palästinensischer Seite gab es zunächst keine Reaktion auf den Zwischenfall.

Tempelberg soll wieder geöffnet werden

Die Spannungen in Israel haben in den vergangenen Tagen wieder zugenommen. Am Freitag waren am Rande des Tempelbergs in Jerusalem zwei Polizisten von arabisch-israelischen Bewaffneten erschossen worden. Die drei Attentäter wurden anschließend von Sicherheitskräften getötet.

Der Tempelberg ist sowohl Moslems als auch Juden heilig und eine der größten Touristenattraktionen der Stadt. Dort befinden sich mit der Al-Aksa-Moschee und dem Felsendom zwei der wichtigsten Stätten des Islam. Nach dem jüngsten Zwischenfall war das Areal für Gläubige und Besucher gesperrt worden. Es war das erste Mal seit dem Jahr 2000, dass die Freitagsgebete in der Al-Aksa-Moschee untersagt wurden.

Höfliche Geste - Trump hilft Soldat mit Dienstmütze

  Höfliche Geste - Trump hilft Soldat mit Dienstmütze Für kuriose Szenen im Rampenlicht ist Donald Trump bereits bestens bekannt. Zuletzt wollte der US-Präsident vor laufenden Kameras Höflichkeit beweisen und einem Wachsoldat seine zuvor weggewehte Dienstmütze wieder aufsetzen. Die Geste hatte nur kurze Wirkung. Donald Trump kann auch ein Gentleman sein. Das wollte der amtierende US-Präsident zumindest am vergangenen Samstag auf dem Militärflugplatz der Joint Base Andrews Naval Air Facility in Maryland beweisen. Links und rechts neben der Einstiegsluke des Präsidenten-Hubschraubers überwachten, wie üblich, zwei Marinesoldaten in Gala-Uniform die Ankunft ihres obersten Befehlshabers.

Nach Angriff im Westjordanland Soldaten erschießen 15-jährigen Palästinenser . Nach Angriffen auf Autofahrer im Westjordanland bei Jerusalem haben israelische Soldaten auf eine Gruppe Palästinenser geschossen.

Israelische Soldaten haben im besetzten Westjordanland einen Palästinenser erschossen . Wie eine Armeesprecherin mitteilte, wollten die Soldaten den Mann in der Nacht in seiner Wohnung in El Bire, einer an Ramallah grenzenden Stadt, festnehmen.

Ab Sonntag sollen die Sperrung "schrittweise" wieder geöffnet werden. Das kündigte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu an. Allerdings würden die Sicherheitsmaßnahmen erhöht. So sollten an der Stätte Metall-Suchgeräte eingesetzt werden. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte zuvor in einem Telefonat mit Netanjahu die tödliche Attacke verurteilt und gebeten, die Schließung der heiligen Stätte zu beenden.

Eskalation seit 2015

Seit neu ausgebrochenen gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften und Palästinensern im Oktober 2015 wurden mehr als 280 Palästinenser oder arabische Israelis sowie 44 Israelis und sieben Ausländer getötet. Nach israelischen Angaben waren mindestens 175 der getötenen Palästinenser erwiesene oder mutmaßliche Attentäter.

Israel und die palästinensische Führung bezichtigen sich gegenseitig, für die Unruhen verantwortlich zu sein.

mak/kle (rtre, dpa)

Pfullendorf-Soldaten klagen gegen Entlassung aus Bundeswehr .
Erniedrigt, gedemütigt, gemobbt - was vor knapp sechs Monaten aus der Pfullendorf-Kaserne an die Öffentlichkeit drang, brachte die ganze Bundeswehr in Verruf. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen griff deshalb hart durch, entließ mehrere Soldaten. Die wollen sich nun zurück in die Truppe klagen.Was ist in Pfullendorf angeblich passiert?Widerliche Berichte aus der Kaserne in der baden-württembergischen Provinz schockierten Ende Januar die Öffentlichkeit. Einmal ging es um angebliche sexuell-sadistischen Praktiken: Soldatinnen sollen demnach zu Tänzen an der Stange gezwungen und belästigt worden sein.

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