Welt & Politik Merkel - G20-Gipfel soll Schwächung der Finanzregulierung verhindern

20:05  19 juni  2017
20:05  19 juni  2017 Quelle:   Reuters

Mexiko stellt sich an Merkels Seite

  Mexiko stellt sich an Merkels Seite Klimaschutz, Freihandel und in Opposition zu Trump: Mexiko bietet dem deutschen Staatsgast seine Unterstützung für den Hamburger G20-Gipfel an. Die Bundeskanzlerin zeigt sich dankbar für diesen Schulterschluss. © Reuters/H. Romero Peña Nieto und Merkel schreiten die Ehrengarde ab Kanzlerin Angela Merkel sieht auch in Mexiko einen wichtigen Verbündeten für ihre Ziele beim G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg.

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  Merkel - G20-Gipfel soll Schwächung der Finanzregulierung verhindern © REUTERS/Fabian Bimmer

Die Bundesregierung will bei den anstehenden G20-Beratungen eine Schwächung der Finanzmarktregulierung verhindern.

"Wir werden natürlich in dem Bereich Wirtschafts- und Finanzmarktregulierung, den eigentlichen Kernthemen, auch allem entgegenarbeiten, was auf eine Veränderung im Sinne von Schwächung der Finanzmarktregulierung hinweist", kündigte Kanzlerin Angela Merkel am Montag an. Sie äußerte sich auf einer Veranstaltung mit Nichtregierungsorganisationen zum kommenden G20-Gipfel. Merkel forderte nach der Regulierung des Bankensektors auch weltweite Regeln für Schattenbanken. "Wir haben noch einen ehrgeizigen Fahrplan abzuarbeiten bezüglich der Regulierung der Schattenbanken, ein ganz wichtiges Thema", sagte die Kanzlerin. "Darauf werden wir sehr achten."

"Insgesamt also wollen wir vom Gipfel in Hamburg das Signal aussenden, dass wir gemeinsam in der Lage sind, in globalen Dimensionen zu denken und zu handeln, damit alle etwas davon haben", betonte Merkel. Sie sprach sich entschieden gegen nationale Alleingänge aus und bedauerte erneut, dass die USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen austreten wollen. Der Gipfel der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G20) unter deutscher Präsidentschaft findet Anfang Juli in Hamburg statt.

Schulz attackiert Merkel vor SPD-Parteitag .
Auf ihrem Dortmunder Parteitag will die SPD mit einer klaren inhaltlichen Positionierung zur Aufholjagd im Bundestagswahlkampf blasen. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz feuerte kurz zuvor eine Breitseite auf Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) ab: Merkel, deren Union in Umfragen klar führt, stehe für politischen Stillstand. "Frau Merkel tut so, als müsse sich Deutschland nicht verändern. Das ist eine gefährliche Botschaft", sagte Schulz den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" vom Samstag. Natürlich gehe es Deutschland gut, und daran habe die SPD großen Anteil. "Erfolgreiche Länder dürfen sich auf ihren Erfolgen aber nicht ausruhen.

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