Welt & Politik Schulz will Reiche stärker besteuern

11:50  19 juni  2017
11:50  19 juni  2017 Quelle:   dpa

ARD-Deutschlandtrend: Schulz und SPD im Umfragetief– Merkel und CDU oben auf

  ARD-Deutschlandtrend: Schulz und SPD im Umfragetief– Merkel und CDU oben auf Angela Merkel ist so beliebt wie vor der Flüchtlingskrise.Ihr Herausforderer, SPD-Chef Martin Schulz verliert gegenüber dem Vormonat 6 Punkte und liegt demnach nun bei 36 Prozent Zustimmung, seinem bisher niedrigsten Wert bei dieser Befragung. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner konnte in diesem Zeitraum um 7 Prozentpunkte zulegen und liegt jetzt mit 44 Prozent auf seinem bisherigen Höchstwert im ARD-„Deutschlandtrend“.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat erste Eckpunkte des sozialdemokratischen Steuerkonzepts genannt. Unter anderem will er Reiche stärker besteuern und mittlere Einkommen entlasten, wie er im Interview mit der "FAZ" erklärte.

Und damit sich die Bundestagswahl zu seinen Gunsten entscheidet, hat er einen Plan gefasst: Er will die Reichen in Deutschland stärker zur Kasse bitten. Es müsse Schluss damit sein, dass der Staat "Geschenke an die Reichen " verteile, sagte Schulz . "Dass normale Arbeit besteuert wird

Der Spitzensteuersatz solle später gelten, um die arbeitende Mitte zu entlasten, hatte Schulz angekündigt. © Foto: Kay Nietfeld Der Spitzensteuersatz solle später gelten, um die arbeitende Mitte zu entlasten, hatte Schulz angekündigt.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will heute im Berliner Willy-Brandt-Haus das Steuerkonzept seiner Partei für die Bundestagswahl im Herbst vorstellen. Mit dabei sind nach Parteiangaben die stellvertretenden Vorsitzenden Olaf Scholz und Thorsten Schäfer-Gümbel.

Schulz hatte am Wochenende bekräftigt, dass die Sozialdemokraten Reiche stärker zur Kasse bitten wollen. In der Steuerpolitik gelte der Grundsatz: «Diejenigen, die für ihr Geld arbeiten, dürfen nicht schlechter gestellt werden als diejenigen, die ihr Geld für sich arbeiten lassen», sagte er in einem Interview der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

Der Spitzensteuersatz solle später gelten, um die arbeitende Mitte zu entlasten, hatte Schulz angekündigt. Es sei nicht klug, diesen schon bei einem zu versteuernden Einkommen von 54.000 Euro greifen zu lassen.

Ihr komplettes Wahlprogramm für die Bundestagswahl will die SPD will am kommenden Sonntag (25. Juni) auf ihrem Bundesparteitag in Dortmund verabschieden.

Gladbach und Ginter: Der dritte Versuch! .
Andreas Christensen war für Borussia Mönchengladbach nicht zu halten. Ein Weltmeister aus Dortmund soll das Loch stopfen, das der von Chelsea verlangte Däne in der Innenverteidigung hinterlässt.Der "kicker" weiß: Eine Kontaktaufnahme hat vor dem Confed-Cup auch schon stattgefunden. Allerdings soll sich der 23-Jährige aktuell voll auf das Turnier in Russland konzentrieren, weshalb das Thema erst nach Beendigung der WM-Generalprobe wieder an Fahrt aufnehmen wird. Es ist der insgesamt dritte Versuch, den die Borussen bei Ginter unternehmen.

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