Welt & Politik China und Iran beginnen gemeinsame Militärübung im Golf

22:35  18 juni  2017
22:35  18 juni  2017 Quelle:   Reuters

Der Iran steht als dritter WM-Teilnehmer fest

  Der Iran steht als dritter WM-Teilnehmer fest Der Iran qualifiziert sich als dritte Mannschaft nach Gastgeber Russland und Rekord-Weltmeister Brasilien für die WM-Endrunde von 2018. Die Iraner gewannen am Montag in Teheran gegen Usbekistan mit 2:0, womit sie in der Gruppe A der Asien-Zone nicht mehr von den ersten beiden Plätzen zu verdrängen sind.Mit sechs Siegen und zwei Remis liegt der Iran unangefochten an der Tabellenspitze. Die Mannschaft des portugiesischen Nationalcoachs Carlos Queiroz liess in allen acht Begegnungen keinen Gegentreffer zu.

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Vor dem Hintergrund der Spannungen um das Emirat Katar haben China und Iran im Persischen Golf eine gemeinsame Militärübung begonnen.

Ein iranischer und zwei chinesische Zerstörer würden an der Übung teilnehmen, meldete die iranische Nachrichtenagentur Irna am Sonntag. Das Manöver werde im östlichen Teil der Straße von Hormus stattfinden. 700 iranische Soldaten nähmen daran teil. Die beiden chinesischen Militärschiffe lägen derzeit im iranischen Hafen Bandar Abbas. Es sei die erste gemeinsame Übung seit 2014.

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Das Militärmanöver könnte die Spannungen in der Region noch verstärken, nachdem Saudi-Arabien sowie einige andere arabische einen Boykott gegen Katar verkündet hatten. Hintergrund sind Vorwürfe, dass das Emirat islamistische Gruppen in anderen Ländern unterstütze und diplomatische Kontakte zu Iran unterhalte. In Katar befindet sich eine große US-Militärbasis, auch türkische Soldaten sind dort stationiert. In den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), die ebenfalls die Beziehungen zu Katar abgebrochen haben, gibt es einen französischen Marinestützpunkt. Die Straße von Hormus gilt wegen der Gas- und Öllieferungen aus den Golfstaaten in alle Welt als sehr wichtige Handelsroute.

In den vergangenen Monaten hatte die US-Regierung der iranischen Marine mehrfach vorgeworfen, amerikanische Kriegsschiffe in der Straße von Hormus mit der Entsendung von Schnellbooten provoziert zu haben, die Scheinangriffe auf die Militärschiffe geführt haben sollen.

Gabriel sieht «Stunde der Diplomatie»: Katar will verhandeln .
Im Konflikt um Katar ist das Golf-Emirat bereit zu Verhandlungen mit seinen Widersachern. Sein Land halte die Diplomatie für den besten Weg zur Lösung der Krise und nicht eine Eskalation, sagte Katars Außenminister Al Thani nach einem Gespräch mit seinem deutschen Kollegen Sigmar Gabriel. Gabriel warnte vor einer Verschärfung des Konflikts und rief zu Gesprächen auf. «Wir sind der festen Überzeugung, dass jetzt die Stunde der Diplomatie ist», erklärte er bei dem Treffen in Wolfenbüttel.

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