Welt & Politik Drei Tote bei Bombenanschlag in Kolumbien

17:45  18 juni  2017
17:45  18 juni  2017 Quelle:   dpa

21 Tote bei schwerem Unfall in Brasilien

  21 Tote bei schwerem Unfall in Brasilien Bei einem schweren Unfall sind auf einer Landstraße in Brasilien am Donnerstag mindestens 21 Menschen getötet und 22 weitere verletzt worden. Wie die Behörden mitteilten, stieß nahe der Atlantikküste bei Guarapari, rund 470 Kilometer nordwestlich von Rio de Janeiro, ein Lastwagen mit einem vollbesetzten Reisebus zusammen. Zwei zufällig zu dem Zeitpunkt auf der Straße fahrende Krankenwagen konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen und prallten ebenfalls auf die Fahrzeuge, wie das Portal «O Globo» berichtete. Die meisten Opfer waren in dem Bus zu beklagen, mit dem 30 Fahrgäste unterwegs waren.

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Feuerwehrleute stehen vor dem Einkaufszentrum Centro Andino. © Foto: Ricardo Mazalan Feuerwehrleute stehen vor dem Einkaufszentrum Centro Andino.

Bei einem Bombenanschlag in einem Einkaufszentrum der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá sind drei Frauen, darunter auch eine Französing, getötet worden. Zudem gab es acht Verletzte.

Bürgermeister Enrique Peñalosa sprach von einem «feigen Terroranschlag im Centro Andino». Nach offiziellen Angaben kam es am Samstagabend (Ortszeit) in einer Frauentoilette zu einer Explosion - auf Videoaufnahmen war ein Mann zu sehen, der kurz zuvor aus der Toilette kam. Nach Angaben der Zeitung «El Tiempo» ist eine Hypothese, dass eine neue linke Terrorgruppe, das sogenannte Movimiento Revolucionario Popular (MRP), dahinter stecken könnte.

Tote nach Unglück der "USS Fitzgerald" gefunden

  Tote nach Unglück der Nach der Kollision des US-Zerstörers mit einem Containerschiff vor der Küste Japans waren sieben Seeleute vermisst worden. Nun gibt es keine Hoffnung mehr. Die Bergungstrupps wurden fündig. © Reuters/Kyodo Tote nach Unglück der "USS Fitzgerald" gefunden Die Leichen der sieben vermissten Besatzungsmitglieder seien in den überfluteten Schlafräumen des Kriegsschiffs entdeckt worden, teilte die US-Marine mit. Unklar war zunächst, wie viele Leichen geborgen werden konnten. Die Identifizierung der Toten stand noch aus.

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Eine der Toten ist den Behörden zufolge eine 23 Jahre alte Französin, die in Bogotá gerade einen Freiwilligendienst in einem Armenviertel absolvierte. Sie war mit ihrer Mutter im Centro Andino, die verletzt wurde. Bei den anderen Todesopfern handelt es sich um zwei Kolumbianerinnen im Alter von 27 und 31 Jahren, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr.

Das Einkaufszentrum im Norden Bogotás ist das bekannteste der Stadt. Es beherbergt Dutzende Geschäfte mit westlichen Marken, Restaurants und Kinos und ist bei der Ober- und Mittelschicht beliebt. Wegen des «Día de Padre» (Vatertag) am Sonntag war es sehr gut besucht.

Präsident Juan Manuel Santos verurteilte den Anschlag. Mit Blick auf den laufenden Friedensprozess mit linken Rebellen sagte der Friedensnobelpreisträger: «Diejenigen, die das Fest des Friedens verderben wollen, werden keinen Erfolg haben. Wir werden sie verfolgen.»

Zuletzt hatte es im Februar in Bogotá einen Anschlag gegeben. Bei der Attacke wurden 21 Polizisten und zehn weitere Personen verletzt. Zu dem Anschlag bekannte sich eine Zelle der ELN. Die linken Rebellen sind jedoch nicht für Anschläge wie jetzt in dem Einkaufszentrum bekannt, die nur auf Zivilisten zielen.

Lily Allen: Der Staat belügt uns! .
Lily Allen (32) glaubt nicht, dass nur 17 Menschen bei dem Hochhausbrand in London umgekommen sind. Die Musikerin ('Hard out Here') trat im britischen TV auf und griff die Regierung ganz offen an. Am Mittwoch [14.Juni] war im Grenfell Tower ein Feuer ausgebrochen, bei dem nach aktuellem Stand mindestens 17 Menschen ihr Leben geben mussten. Unzählige Bewohner werden immer noch vermisst. Doch wie Lily jetzt bei 'Channel 4 News' verlauten ließ, glaubt sie nicht daran, dass diese Menschen wirklich nur vermisst werden. "17 [Tote]? Tut mir leid, aber ich habe gehört, dass die Anzahl der Toten beinahe bei 150 liegt - die meisten davon Kinder. Das sind die inoffiziellen Zahlen, die ich von Polizisten und Feuerwehrleuten gehört habe." Doch damit nicht genug: Ihr Vorwurf lautet, dass die Regierung diese Zahlen absichtlich vertuschen würde. "Ich habe das Gefühl, dass die Regierung versucht, den Ärger der Leute möglichst gering zu halten. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so eine Tragödie erlebt, bei der die Todeszahlen derart von den Mainstreammedien heruntergespielt werden." Moderator Jon Snow versucht noch, die Lage zu retten, aber es war schon zu spät. Der Sender unterbrach das Interview mit Lily Allen und auch die BBC lud die Musikerin für einen weiteren Auftritt am gleichen Tag aus.

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