Welt & Politik Entscheidung über Koalitionsverhandlungen im Norden

16:30  23 mai  2017
16:30  23 mai  2017 Quelle:   dpa

Schalke-Drama: Videobeweis hätte nicht geholfen

  Schalke-Drama: Videobeweis hätte nicht geholfen Der Videobeweis hätte nicht klären können, ob der Ball vor dem nicht gegebenen Tor des Schalkers Sead Kolasinac beim 1:1 gegen den HSV im Aus war."Auf Höhe der Torlinien ist nur die Kamera des Hawkeye-Systems angebracht, die überwacht, ob der Ball im Tor ist oder nicht. Und die ist so fokussiert, dass sie nur den Bereich im Strafraum erfasst", sagte DFL-Schiedsrichter-Manager Hellmut Krug der Tageszeitung "Die Welt".

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Demnächst Regierungspartner in Schleswig-Holstein? Robert Habeck (l., Grüne) und FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki. © Bereitgestellt von dpa-infocom Demnächst Regierungspartner in Schleswig-Holstein? Robert Habeck (l., Grüne) und FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki.

CDU, FDP und Grüne entscheiden heute über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen für eine gemeinsame Landesregierung in Schleswig-Holstein.

Die Zustimmung der Landesvorstände von CDU und FDP gilt als sicher: CDU-Landeschef und Landtagswahlsieger Daniel Günther sowie FDP-Landeschef Heiner Garg haben sich nach Sondierungen mit den Grünen bereits dafür ausgesprochen.

Ungewiss ist aber der Ausgang der Entscheidung der Grünen auf einem Landesparteitag am Abend in Neumünster. Als offen gilt, ob die Parteibasis dem Votum des Parteirats vom Montagabend folgt, über das ungeliebte Bündnis zu verhandeln. Der Star der Grünen im Norden, Landwirtschaftsminister Robert Habeck, rechnet aber damit.

Absage der SPD an Groko - Eine folgerichtige Entscheidung

  Absage der SPD an Groko - Eine folgerichtige Entscheidung Mit ihrer Absage an eine große Koalition zwingt die NRW-SPD den Wahlsieger Armin Laschet (CDU) in ein Bündnis mit der FDP. Dieser Beschluss einen Tag nach der krachenden Wahlniederlage ist eine erste folgerichtige Entscheidung. Und das in mehrfacher Hinsicht. Zum einen, weil die Wähler in Nordrhein-Westfalen die amtierende Regierung unter Führung der SPD ganz klar abgewählt haben. Die SPD würde sich anderenfalls dem Vorwurf aussetzen, den Wählerwillen zu ignorieren und an der Macht zu kleben.

Patchworkausstellungen im Norden Deutschland 2013.

Sie haben die maximale Seitenabruf-Frequenz ueberschritten. Talk-Rezension (Folge 9): Die Koalitionsverhandlungen der Staatsgläubigen.

Grünen-Verhandlungsführerin Monika Heinold sagte am Montagabend, in einem Koalitionsvertrag müssten sich alle drei Parteien wiederfinden. Für die Grünen seien die Kernthemen Ökologie, Energiewende, Verkehrswende, Wirtschaftswende, aber auch der Bildungbereich und die soziale Gerechtigkeit wichtig. Und für sie als Noch-Finanzministerin im Amt sei es natürlich auch wichtig, «dass die Kasse zum Schluss stimmt und alles bezahlt werden kann».

Über einen Koalitionsvertrag, sollte er denn zustande kommt, werden sämtliche rund 2400 Grünen-Mitglieder in Schleswig-Holstein in einer Umfrage entscheiden können. Damit sei sichergestellt, dass genügend viele Augen darauf schauten, ob genügend grüne Inhalte in einem solchen Vertrag seien, sagte Heinold.

Die Nord-SPD erörterte am Abend intern ihre Situation nach der Niederlage bei der Landtagswahl am 7. Mai. Rücktrittsforderungen lehnte Landesparteichef Ralf Stegner ab. Mehrere Kreisverbände hatten Stegner dazu aufgefordert. Andere Kreisvorsitzende verlangten am Montag eine Ende der Debatte um Stegner, der auch Stellvertreter von Bundesparteichef Martin Schulz ist.

Biafra: Der Traum vom eigenen Staat .
Biafra war lange das Synonym eines grausamen Krieges, der zwischen 1967 und 1970 tobte. 50 Jahre später macht das Wort im Südosten Nigerias erneut Hoffnungen auf ein besseres Leben. © DW/K. Gänsler Pro-Biafra-Bewegungen machen in Enugu Werbung Egal ob auf Bierflaschen, Flaggen oder Postern am Straßenrand: im Südosten Nigerias ist die aufgehende Sonne immer wieder zu sehen. Sie ist Symbol für einen Staat, den es längst nicht mehr gibt: Biafra. Er wurde am 30. Mai 1967 ausgerufen. Zweieinhalb Jahre wurde erbittert und schonungslos gekämpft.

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