Sport Erster Dopingfall in Pyeongchang

08:05  13 februar  2018
08:05  13 februar  2018 Quelle:   SZ.de

Mehrere Verletzte durch Wind-Chaos

  Mehrere Verletzte durch Wind-Chaos Mehrere Verletzte durch Wind-ChaosDemnach wurden 13 Helfer und drei Zuschauer leicht verletzt, als in dem Küsten-Areal unter anderem Schilder und Zelte durch die Luft flogen.

Ursprünglich hatte die IBU eine Entscheidung in dem am Rande der WM in Pyeongchang /Südkorea im Februar öffentlich gewordenen Dopingfall bereits für Ende März angekündigt. Erst nach dem Fazit der Kommission kann die IBU-Exekutive ein Urteil fällen.

Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang , die am Freitag offiziell beginnen, verspricht er den Athleten weitmöglichste Chancengleichheit. Auch vom ersten Gastspiel Olympias in Südkorea – 1988 fanden in Seoul die Sommerspiele statt – blieb vor allem der Dopingfall des kanadischen

Der Japaner Kei Saito (rechts) hat das Olympische Dorf bereits verlassen. © AFP Der Japaner Kei Saito (rechts) hat das Olympische Dorf bereits verlassen.

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Doping: Die Olympischen Winterspiele von Pyeongchang haben ihren ersten Dopingfall. Betroffen ist der japanische Shorttracker Kei Saito, wie der Internationale Sportgerichtshof Cas bestätigte. "Er wurde außerhalb des Wettbewerbs positiv auf ein maskierendes Diuretikum getestet und vorläufig gesperrt", teilte der Cas mit. Saito habe das Olympische Dorf bereits verlassen. Er ist 21 Jahre alt und der erste japanische Dopingfall bei Winterspielen. Er war als Ersatzmann der 5000-Meter-Staffel vorgesehen, die am Dienstag startet. Diuretika können zur Verschleierung anderer unerlaubter Mittel eingesetzt werden.

Das bringt der Tag

  Das bringt der Tag Das bringt der Tag

Den ersten kleinen Erfolg in Pyeongchang gab es schon vor der Eröffnung. Skispringer Andreas Wellinger hat am Donnerstag die Qualifikation für die erste Skisprung-Entscheidung bei den Olympischen Spielen gewonnen.

Den ersten kleinen Erfolg in Pyeongchang gab es schon vor der Eröffnung. Skispringer Andreas Wellinger hat am Donnerstag die Qualifikation für die erste Skisprung-Entscheidung bei den Olympischen Spielen gewonnen.

Curling: Ein Ehepaar aus Russland hat bei der Premiere des Mixed-Doubles-Wettbewerbes die Bronzemedaille gewonnen. Anastassija Brysgalowa und Alexander Kruschelnizki setzten sich im kleinen Finale von Pyeongchang gegen das norwegische Duo Kristin Skaslien und Magnus Nedregotten mit 8:4 durch. Im Spiel um die erste olympische Goldmedaille des Wettbewerbs stehen sich am Dienstag (12.05 Uhr deutscher Zeit) Kanada und die Schweiz gegenüber.

Rodeln: Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) hat ihre Dauerrivalin Tatjana Hüfner (Blankenburg) zum Auftakt ihres letzten großen Duells klar distanziert und greift auch bei den Winterspielen in Pyeongchang nach Gold. Zur Wettkampf-Halbzeit nach zwei Läufen führt Geisenberger vor Teamkollegin Dajana Eitberger (Ilmenau/0,120 Sekunden zurück) und der Kanadierin Alex Gough (0,191). Hüfner ist mit mehr als zwei Zehntelsekunden Rückstand nur Vierte. Die 34-Jährige bestreitet in Südkorea ihre letzten Olympischen Spiele. Geisenberger und Hüfner haben in den vergangenen zehn Jahren das Frauenrodeln dominiert. Hüfner war nach ihrem Olympiasieg von 2010 allmählich überholt worden von der vier Jahre jüngeren Geisenberger, die 2014 in Sotschi Gold gewann.

Wegen historischer Medaille: Snowboarder verliert irrer Tattoo-Wette

  Wegen historischer Medaille: Snowboarder verliert irrer Tattoo-Wette Wegen historischer Medaille: Snowboarder verliert irrer Tattoo-WetteNach seinem Erfolg im Snowboardcross lässt sich der 26-Jährige das Gesicht seines Servicemanns tätowieren.

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Bis zuletzt stand nicht fest, wie viele Russen überhaupt in Pyeongchang antreten dürfen. Auch vom ersten Gastspiel Olympias in Südkorea - 1988 fanden in Seoul die Sommerspiele statt - blieb vor allem der Dopingfall des kanadischen Sprinters Ben Johnson in Erinnerung.

Buckelpiste: Topfavorit Mikael Kingsbury aus Kanada hat bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang bei den Ski-Freestylern die Goldmedaille auf der Buckelpiste gewonnen. Er tritt damit in die Fußstapfen seines zuvor zweimal in Folge siegreichen Landsmannes Alexandre Bilodeau. Der 26 Jahre alte Sotschi-Zweite und Ex-Weltmeister setzte sich im dritten und letzten Finallauf mit 86,63 Punkten vor dem Australier Matt Graham (82,57) und dem Japaner Daichi Hara (82,19) durch.Deutsche Freestyler waren auf der Buckelpiste nicht im Einsatz.

Snowboard: Snowboarderin Silvia Mittermüller hat sich bei ihrem Trainingssturz eine schwere Knieverletzung zugezogen und muss ihre Olympischen Winterspiele damit beenden. Die Münchnerin erlitt im Probelauf vor dem Slopestyle-Wettkampf einen Riss des Innenmeniskus, der operiert werden muss. Das ergab die Untersuchung am Montag. Mittermüller war trotz eines grippalen Infekts in das Training gegangen und gestürzt. Nach dem Unfall kritisierte sie wie andere Sportlerinnen, dass das Rennen trotz heftiger Windböen überhaupt gestartet wurde. "Das war unverantwortlich", sagte die 34-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

1850 Prozent Anstieg! Tinder-Boom bei Olympia .
1850 Prozent Anstieg! Tinder-Boom bei Olympia Die Dating-App Tinder verzeichnet dank der Olympischen Spiele in Pyeongchang regelrechte Höhenflüge.In den vergangenen Tagen ist die Tinder-Aktivität im olympischen Dorf in die Höhe geschossen, die Zahl der Nutzer stieg um unfassbare 1850 Prozent. Das teilte der Dating-App-Anbieter jetzt mit. (Zeitplan der Olympischen Spiele)Grund sind aber nicht nur die dating-willigen Olympioniken.

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