Sport Stimmungsboykott und kein Ende: Fans von Hannover 96 erpressen Horst Heldt

17:49  09 februar  2018
17:49  09 februar  2018 Quelle:   90min

Eminem gibt 2018 ein einziges Deutschland-Konzert

  Eminem gibt 2018 ein einziges Deutschland-Konzert Eminem wird im Juli ein einziges Mal in Deutschland live auftreten. Was für ein Comeback! 15 Jahre nach seinem letzten Deutschland-Konzert wird der 45-jährige US-Rapper endlich wieder auf einer deutschen Bühne seine Fans einheizen! Zwar wird der Musiker nur für ein Konzert in die Bundesrepublik kommen, dafür werden aber rund 70.000 Fans Platz finden. Denn wie 'Rolling Stone' berichtet, wird der Amerikaner am 10. Juli auf dem Messegelände in Hannover auftreten und sein neuestes Album 'Revival' zum Besten bringen. Auch für den Veranstalter, Nico Röger von 'Hannover Concerts', ein einmaliges Erlebnis: "Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen! Ich habe Eminem 2005 live im Madison Square Garden in New York gesehen - ein Erlebnis. Wir freuen uns, dass wir die Show nach Hannover holen konnten." Erst im Oktober hatte der Musiker den Song 'The Storm' gefreestylt, in dem er den umstrittenen US-Präsidenten Donald Trump direkt angriff - das gefiel nicht allen. Dennoch schert sich der Rapper nicht um die Meinung anderer, sondern hält es für wichtig, dafür einzutreten, woran er glaubt. "Am Ende des Tages, wenn ich meine halbe Fanbase verliere, dann soll es so sein, weil ich denke, dass ich für eine richtige Sache eingestanden bin und auf der richtigen Seite stehe. Ich verstehe nicht, wie jemand aus der Mittelklasse, der sich jeden Tag totarbeitet, Gehaltsscheck nach Gehaltsscheck, ernsthaft denkt, dass ein verdammter Milliardär ihm helfen würde", stellt Eminem im Interview mit 'Billboard' klar. Der Vorverkauf seines Deutschland-Konzerts beginnt am Freitag (2. Februar) auf 'Eventim.de'. Laut 'Bild' werden die Karten zwischen 75 und 100 Euro kosten.

Bei Hannover 96 brennt weiter der Baum. Erst letzten Samstag wurde Aufgrund von Ausschreitungen ein Testspiel gegen den FC Burnley abgesagt, nun haben die Fans ein Stimmungsboykott für die kommenden Spiele beschlossen. Als hätte 96 -Sportdirektor Horst Heldt es gewusst

Horst Heldt hofft auf das Ende des Stimmungsboykott und die lautstarke Unterstützung der Fans von Hannover 96 beim kommenden Heimspiel gegen Mainz 05.

a man looking at the camera: Fans von Hannover 96 stellen Forderungen an Manager Horst Heldt und den gesamten Verein. © Stuart Franklin/GettyImages Fans von Hannover 96 stellen Forderungen an Manager Horst Heldt und den gesamten Verein.

Die Annäherung zwischen Hannover 96 und der aktiven Fanszene ist offenbar doch nicht so groß, wie es in den vergangenen Tagen den Eindruck gemacht hatte. Angeblich erhielt Horst Heldt einen Forderungs-Katalog, der beinahe schon einer Erpressung gleichkommt - wenngleich der Manager das nicht so aufgefasst zu haben scheint.

Am Samstag wird es in der HDI-Arena wieder laut. Die "Aktive Fanszene Hannover 96" hat in einer Abstimmung entschieden, dem ​Stimmungsboykott vorerst ein Ende zu setzen. In den kommenden drei Spielen werden die Ultras ihre Mannschaft demnach wieder unterstützen. Den Auftakt macht morgen (15:30 Uhr) die Partie Hannover 96 gegen den SC Freiburg.

Hannovers Martin Harnik bestätigt Angebot von Werder Bremen

  Hannovers Martin Harnik bestätigt Angebot von Werder Bremen Auf der Suche nach einem neuen Stürmer hatte Werder Bremen auch ein Auge auf Martin Harnik vom Ligakonkurrenten Hannover 96 geworfen. Der Österreicher bestätigte nun ein Angebot der Grün-Weißen. "Natürlich macht man sich seine Gedanken, wenn so eine Anfrage kommt. Jedes Angebot ehrt einen Spieler auch und bei Werder hat meine Profilaufbahn ja auch begonnen", gestand Harnik dem Sportbuzzer.

von dpa. Hannovers Trainer André Breitenreiter begrüßt das Ende des Stimmungsboykotts der Die Ultra- Fans hatten den Stimmungsboykott im August vergangenen Jahres beschlossen, unter ich habe aber noch nicht darüber gelesen“, sagte Manager Horst Heldt zwei Tage vor dem Heimspiel

Manager Horst Heldt (47) von Hannover 96 sieht die Entwicklung im Profi-Fußball kritisch und macht sich für eine Fan -Vielfalt in den Arenen stark. Den Stimmungsboykott von Teilen der 96 -Anhänger aus Protest gegen den Vereinspräsidenten Martin Kind hält der 47-Jährige unterdessen für

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