Sport BVB-Boss Hans-Joachim Watzke: "Fall Dembele unter charakterlichen und ethischen Gesichtspunkten katastrophal"

10:04  07 februar  2018
10:04  07 februar  2018 Quelle:   goal.com

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  Accounts gehackt: Eurosport-Moderator leistet sich dicken Patzer Accounts gehackt: Eurosport-Moderator leistet sich dicken Patzer Da ist die Bundesliga freitagsabends auf Eurosport endlich mal frei empfangbar – und dann leistet sich der Sender einen Mega-Patzer!Eurosort schenkt Watzke und Veh ein AboVor dem Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund waren BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und FC-Sportchef Armin Veh zu Gast im Eurosport-Studio.Damit die beiden ab sofort das Freitags-Spiel im Eurosport-Player verfolgen können, erhielten die beiden das Abo vom Sender geschenkt.

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans - Joachim Watzke hat in der Frankfurter Allgemeinen Unter charakterlichen und ethischen Gesichtspunkten war der Fall Dembele katastrophal ." Auch beim Abgang von Aubameyang sah der BVB - Boss am Ende wenig Alternativen.

Der FC Sevilla und der FC Valencia sind offenbar an einem Transfer von Emre Mor interessiert. Das Talent von Borussia Dortmund wird den BVB in diesem Sommer wohl verlassen. Erlebe LaLiga live und auf Abruf auf DAZN.

  BVB-Boss Hans-Joachim Watzke: © Bereitgestellt von Goal.com

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Abgänge von Ousmane Dembele und Pierre-Emerick Aubameyang gesprochen und in manchen Aspekten eine Rückkehr zu den Wurzeln des BVB gefordert.

"Wir haben Dembele für 15 Millionen Euro verpflichtet - und dann kommt ein Angebot, das uns bis zu 148 Millionen Euro bringen kann", so Watzke. Als börsenorientiertes Unternehmen habe man sich damit genau auseinandersetzen müssen: "Vor allem, wenn ein Spieler sich auch noch so verhält, streikt, das Land verlässt, nicht mehr zu greifen ist. Die Summe war einfach zu groß, um einfach zu sagen: Wir setzen dich jetzt ein Jahr auf die Tribüne. Unter charakterlichen und ethischen Gesichtspunkten war der Fall Dembele katastrophal."

BVB - Watzke droht nach Aubameyang-Theater: Der Nächste sitzt auf der Tribüne

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Nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Serie wird die Kritik an den aktuellen Leistungen des BVB lauter. Die Dortmund- Bosse Hans - Joachim Watzke und Michael Zorc haben dafür jedoch überhaupt kein Verständnis.

Borussia Dortmund will im Poker um den wechselwilligen Ousmane Dembélé keine Kompromisse eingehen. In der Sendung "Wontorra - Der Fußball-Talk" sagte BVB - Boss Hans - Joachim Watzke : "Wir bleiben hart.".

Auch beim Abgang von Aubameyang sah der BVB-Boss am Ende wenig Alternativen. "Er hatte uns klar zugesagt, dass er diese Saison bleibt, gerade auch als Reaktion auf den Wechsel von Dembele. Bei ihm schwang aber auch mit, dass er glaubte, wir müssten ihm dankbar sein, weil er sich 2016, als Hummels, Gündogan und Mkhitaryan gingen, gegen sehr lukrative Offerten ausgesprochen und zum BVB bekannt hat."

Watzke geht davon aus, dass der BVB "einen Exodus auch noch mit Auba kaum verkraftet" hätte: "Dieses Gefühl schwang bei uns jetzt auch mit. Unter anderem deswegen haben wir es letztlich gemacht. Aber vor allem auch, weil wir das Gefühl hatten: Das wird in der Rückrunde niemals mehr gut mit Auba. Nicht mehr gut mit den Fans. Nicht mehr gut mit der Mannschaft. Da war durch sein Verhalten zu viel kaputtgegangen. Die Summe von 64 Millionen war letztlich nicht so hoch, dass wir es deswegen hätten machen müssen."

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke: "Fall Dembele unter charakterlichen und ethischen Gesichtspunkten katastrophal"

  BVB-Boss Hans-Joachim Watzke: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke: "Fall Dembele unter charakterlichen und ethischen Gesichtspunkten katastrophal""Wir haben Dembele für 15 Millionen Euro verpflichtet - und dann kommt ein Angebot, das uns bis zu 148 Millionen Euro bringen kann", so Watzke. Als börsenorientiertes Unternehmen habe man sich damit genau auseinandersetzen müssen: "Vor allem, wenn ein Spieler sich auch noch so verhält, streikt, das Land verlässt, nicht mehr zu greifen ist. Die Summe war einfach zu groß, um einfach zu sagen: Wir setzen dich jetzt ein Jahr auf die Tribüne. Unter charakterlichen und ethischen Gesichtspunkten war der Fall Dembele katastrophal.

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André Schürrle in der Kritik: Dortmund- Boss Hans - Joachim Watzke hat sich mehr von dem teuersten Einkauf in der Vereinsgeschichte erwartet. Das sagte er jetzt deutlich - und will Ursachenforschung betreiben. Auch von den ständigen Debatten um Pierre-Emerick Aubameyang ist er genervt.

Watzke fordert beim BVB Spieler mit Siegermentalität

Als positives Gegenbeispiel führte Watzke Sven Bender an: "Er hatte mehrfach um seine Freigabe gebeten, wir haben mehrfach vergeblich versucht, ihn umzustimmen. Bei keinem Spieler außer Mats Hummels ist es mir so schwer gefallen, ihn ziehen zu lassen." Bender stehe "genau dafür, was wir in der neuen Saison wieder mehr in die BVB-Mannschaft implementieren müssen. Wir benötigen zwingend noch zwei, drei Spieler, die extreme Siegermentalität ausstrahlen, die gierig sind und auch mal böse werden können. Reibung sorgt für Dynamik!"

Generell habe man bei den Schwarz-Gelben "nach wie vor den Anspruch, ein großer Verein zu sein". Jedoch habe unter anderem der Fall Aubameyang gezeigt: "In Europa gibt es noch sechs, sieben Klubs, die größer sind als Borussia Dortmund. Und 20, die mehr Geld haben. Wenn du über mehr als ein Jahrzehnt eine Geschichte wie Borussia Dortmund schreibst, stürzen sich leider nur die allergrößten Vereine auf deine Spieler."

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Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans - Joachim Watzke hat in der Frankfurter Allgemeinen Unter charakterlichen und ethischen Gesichtspunkten war der Fall Dembele katastrophal ." Auch beim Abgang von Aubameyang sah der BVB - Boss am Ende wenig Alternativen.

BVB - Boss Hans - Joachim Watzke : " Fall Dembele unter charakterlichen und ethischen Gesichtspunkten katastrophal ""Wir haben Dembele für 15 Millionen Euro verpflichtet - und dann kommt ein Angebot, das uns bis zu 148 Millionen Euro bringen kann", so Watzke .

Der BVB sei nämlich "einer der wenigen Klubs, die Weltklassespieler herausgebracht haben, die man aber wirtschaftlich aus dem Klub rausbrechen kann", wie Watzke sagt: "Real Madrid, Barcelona und Bayern können jedes Problem der Welt mit Geld lösen. Wir nicht. Niemals. Das hemmt uns. Tatsache ist: Es ist unter rein finanziellen Aspekten mittlerweile leichter, einen Spieler aus dem Gefüge des BVB herauszubrechen als aus dem eines englischen Mittelfeldklubs."

Watzke: "Schritt zurückgehen, um wieder Schritte nach vorne zu machen"

Deswegen gelte: "Nach zehn Jahren Dauererfolg müssen wir vielleicht wirklich, falls es dieses Jahr nicht mit der Champions League klappen sollte, einen Schritt zurückgehen. Um anschließend wieder die nächsten Schritte nach vorne machen zu können." Dafür brauche es in Zukunft Spieler, "die das Publikum durch ein, zwei Aktionen emotional mitnehmen. Das ist viel wichtiger als die Anzahl der Follower auf Instagram. Die Tabelle muss bei einigen Spielern wieder im Fokus stehen, nicht die sozialen Netzwerke".

Watzkes großer Wunsch ist es, "in Dortmund wieder eine stärkere Einheit zwischen Fans und Klub und zwischen Fans und Mannschaft zu schaffen. Wir haben da immer einen höheren Anspruch als viele andere. Das heißt: Wir müssen bei der Internationalisierung neue Geldquellen erschließen, aber wir dürfen keine Politik gegen das Gefühl unserer zehn Millionen Fans in Deutschland machen".

Außerdem kündigte der BVB-Boss an, eine Diskussion mit der Liga über Montagsspiele anzustoßen: "Ich spüre bei allen Fans eine sehr große Aversion dagegen. Wir sollten nicht alles unter kommerziellen Gesichtspunkten tun, was möglich ist. Ohne Montagsspiele werden wir ab 2021 vielleicht ein, zwei Millionen Euro weniger einnehmen." Eine größere Einheit mit den Fans sei ihm das aber wert: "Auch da gilt für Borussia Dortmund: back to the roots, zurück zu unseren Wurzeln!"

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Medien: Stöger soll über den Sommer hinaus BVB-Trainer bleibenPeter Stöger soll laut der SportBild auch in der kommenden Saison Trainer von Borussia Dortmund bleiben. Das Interesse an Julian Nagelsmann von der TSG Hoffenheim sei inzwischen abgekühlt.

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