Sport Wieder ein Dämpfer für Hoffenheim in Bremen

20:20  13 januar  2018
20:20  13 januar  2018 Quelle:   sport1.de

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Januar, live ab 11.00 Uhr. Das feste Expertenteam des CHECK 24 Doppelpass bilden damit ab sofort Thomas Strunz, Marcel Reif und Reinhold Beckmann. Wieder ein Dämpfer für Hoffenheim in Bremen .

Ein Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt? Man wird sehen. In jedem Fall bekommen die Worte von Matthias Sammer nach dem Sieg in Bremen nochmal eine andere Bedeutung. Ein Konter, der mit flachen Pässen das Mittelfeld blitzschnell überbrückt und zum 3:0 für Hoffenheim führt.

Julian Nagelsmann und dieTSG Hoffenheim haben zum Jahresauftakt die erhoffte Revanche bei Werder Bremen verpasst: Die Kraichgauer mussten sich am 18. Spieltag der Bundesliga im Norden mit einem 1:1 (1:0) zufrieden geben. Damit misslang der mögliche Sprung auf Rang drei.

Florian Hübner brachte Hoffenheim in der 39. Spielminute per Kopf in Führung und bestrafte damit Werders zunehmende Passivität nach ordentlichem Start. Im zweiten Durchgang steigerten sich die Gastgeber und kamen durch Theodor Gebre Selassie zum Ausgleich (63.), der Nagelsmann erneut frustrierte.(TICKER zum Nachlesen)

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Bremen und Nürnberg teilen sich die Punkte, Dortmund feiert einen Sieg in Hoffenheim . Leverkusen festigt den zweiten Platz, Aufsteiger Frankfurt ist überraschend Vierter. Schalke entlässt seinen Trainer Stevens.

"Müssen noch einiges verbessern"

"Die zweite Halbzeit war okay von uns, aber wir müssen noch einiges verbessern. Wir müssen auch schon in der ersten Hälfte voll da sein," sagte Bremens Florian Kainz nach der Partie bei Sky.

Nach der Pokal-Niederlage im Oktober (0:1) im Weserstadion hatte Hoffenheims Trainer über Werders defensive Spielweise geschimpft und angekündigt, sich mit einem Sieg Genugtuung verschaffen zu wollen.

"Das Ergebnis geht in Ordnung. Über 60 Minuten waren wir das bessere Team, aber nicht so, das wir gewinnen mussten", gab sich TSG-Trainer Nagelsmann bei Sky mit dem Remis zufrieden.

Doch es blieb bei einem Punkt, der weder die Gäste noch die Hanseaten wirklich voran bringt. Werder steckt mit Trainer Florian Kohfeldt weiter im Tabellenkeller fest.(DATEN: Alle Ergebnisse im Überblick)

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Beide Teams suchen Heil in der Offensive

"Natürlich haben wir noch eine Rechnung offen", hatte Nagelsmann vor dem Duell gesagt und keinen Zweifel daran gelassen, dass er die bittere Pokalniederlage noch immer nicht vergessen hatte. Damals war Werder noch von Kohfeldts Vorgänger Alexander Nouri trainiert worden. (DATEN: Tabelle der Bundesliga)

Im ihrem Auftaktduell im Jahr 2018 suchten beide Teams vor 37.500 Zuschauern nun von Beginn an den Weg in die Spitze. Bei Werder zeigte Ishak Belfodil als einzige Sturmspitze anfangs vielversprechende Ansätze.

Hoffenheim vergibt eine Führung in Bremen © Getty Images Hoffenheim vergibt eine Führung in Bremen

Doch die defensive Dreierreihe der Gäste um Organisator Kevin Vogt erwies sich bis zur 19. Spielminute als stabil. Denn bediente Belfodil Florian Kainz und der Österreicher scheiterte aus kurzer Distanz nur knapp.

Diskussionsstoff zum Rückrunden-Start: Der CHECK24 Doppelpass am Sonntag um 11 Uhr LIVE auf SPORT1

Bayern? Hasenhüttl will noch lange bei RB bleiben

  Bayern? Hasenhüttl will noch lange bei RB bleiben Der FC Bayern kann offenbar zwei Trainer im Sommer von der Liste streichen. Während Julian Nagelsmann erklärte, dass er bereit sei, seinen Vertrag bei der TSG Hoffenheim zu erfüllen, stellte auch Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig unter Beweis, dass die Bayern aktuell in seinen Gedanken keine Rolle spielen.

(roman) Zuletzt hat Hoffenheim eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt, auch wenn es gegen die Bayern nun einen Dämpfer gab. Dabei machen gerade Mannschaften wie Düsseldorf vor, wie das Spiel eines Abstiegskandidaten auszusehen hat. Bremen dagegen ist und bleibt für mich der

Und zwar für den Kracher am Samstag gegen die Bayern. Denn die können theoretisch in Hoffenheim vorzeitig Meister werden. Weis: „Das werden wir verhindern. Auch denen machen wir das Leben schwer.

Bei den Kraichgauern gestaltete mit Florian Grillitsch ein Ex-Bremer aus dem defensiven Mittelfeld das Spiel mit guter Übersicht und Ruhe am Ball. Doch vor dem gegnerischen Strafraum gelang es der Nagelsmann-Elf zunächst nicht, mit Serge Gnabry den zweiten früheren Werder-Akteur einzusetzen. Auch, weil 1899 rund um dem Strafraum zu kompliziert agierte.

Werder dreht nach der Pause auf

Doch dann belohnten sich die Gäste für immer mehr Aktionen am gegnerischen Sechzehner und drängten anschließend weiter. Kohfeldt schimpfte an der Seitenlinie wie ein Rohrspatz. Eine kurze Werder-Offensive vor dem Pausenpfiff brachte nichts mehr ein.

Alle Highlights des 18. Spieltags am Sonntag um 9.30 Uhr und 13.30 Uhr in Bundesliga Pur auf SPORT1

Nach dem Wechsel suchten die Hausherren mit frischem Mut ihre Chance auf den Ausgleich. Mit der Einwechslung von Jerome Gondorf für den angeschlagenen Belfodil (57.) legte Werder noch einmal kräftig zu.

Nach einer Glanzparade von Jiri Pavlenka gegen Andrej Kramaric (65.) hatte Niklas Moisander auf der Gegenseite die Großchance zur Führung (72.). Er traf nur den Pfosten und läutete damit eine spannende Schlussphase ein, bei der beide Teams aber den Siegtreffer verpassten.

Faserriss: Jarstein fällt mehrere Wochen aus .
Der Vertreter machte seine Sache gut - und ist weiter gefordert: Thomas Kraft, der am Freitagabend gegen Borussia Dortmund (1:1) das Tor von Hertha BSC hütete, wird auch am kommenden Samstag im Auswärtsspiel bei Werder Bremen auflaufen. Stammkeeper Rune Jarstein fällt wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel mehrere Wochen aus. "Im nächsten Spiel ist Rune hundertprozentig nicht dabei", sagte Hertha-Trainer Pal Dardai am Samstagvormittag. "Zwei, zweieinhalb Wochen dauert es bestimmt, bis er wieder topfit ist." Der norwegische Nationaltorwart hatte seinen Einsatz gegen Dortmund wegen der Verletzung kurzfristig absagen müssen.

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