Sport Zwei Autos gleichauf: Neue Startaufstellung in der Formel 1?

17:40  12 januar  2018
17:40  12 januar  2018 Quelle:   Motorsport-Total.com

Ex-Formel-1-Boss Ecclestone: Bin bei Liberty nicht erwünscht

  Ex-Formel-1-Boss Ecclestone: Bin bei Liberty nicht erwünscht Für seine Abwesenheit nach der Sommerpause hat Bernie Ecclestone eine Erklärung - Formel-1-Aufschwung dank Ferrari, nicht wegen der neuen MarketingmaßnahmenDer frühere Formel-1-Boss Bernie Ecclestone schießt nach vereinzelten Provokationen vor einigen Monaten wieder gegen Liberty Media. In einem Interview mit 'auto motor und sport' erklärt der 87-Jährige ausbleibende Grand-Prix-Besuche in der zweiten Jahreshälfte 2017 damit, dass den neuen Chefs der Königsklasse sein Erscheinen nicht schmecken würde. "Ich habe das Gefühl, dass meine Nachfolger mich nicht mehr an der Strecke sehen wollen", sagt Bernie Ecclestone, ohne auf die Details einzugehen.

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Start: Bald Geschichte? Seit Jahrzehnten starten die Formel-1-Autos versetzt in die Rennen © Sutton Bald Geschichte? Seit Jahrzehnten starten die Formel-1-Autos versetzt in die Rennen

Die Formel 1 erwägt laut Pat Symonds eine Regeländerung bei der Startaufstellung: Die Verantwortlichen planen, die Fahrzeuge in einer Startreihe nicht mehr versetzt, sondern auf einer Höhe starten zu lassen. Auch andere Ideen stünden im Raum. Die möglichen Änderungen sollen vor der Einführung in der virtuellen Welt ausgiebig getestet werden.

Anschließend könne die Formel 1 die Statistiken und Daten aus den Tests auswerten. Die virtuelle Welt gebe der Königsklasse die Möglichkeit, "Dinge zu testen, die nicht so einfach zu simulieren sind". Ein Versuch wird sein, verschiedene Startaufstellungen auszuprobieren. "Seit vielen Jahren wird in der Formel 1 in einer versetzen Formation gestartet", so Symonds.

Formel 1: Social-Media-Zahlen schießen durch die Decke

  Formel 1: Social-Media-Zahlen schießen durch die Decke Gute Nachrichten für die Formel 1: Sowohl im TV als auch auf ihren digitalen Plattformen verzeichnete die Königsklasse des Motorsports 2017 einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Das zeigen die von der Formel 1 am Freitag veröffentlichten TV- und Social-Media-Zahlen. Die Digital-Offensive der neuen Eigner von Liberty Media scheint somit aufzugehen.Besonders auf ihren Social-Media-Kanälen und digitalen Plattformen wächst die Sportmarke Formel 1. So folgen inzwischen 11,9 Millionen Menschen den Angeboten auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube.

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"Das war nicht immer so", erklärt der Formel-1-Experte. "Es gab eine Zeit, als die Fahrzeuge direkt nebeneinander gestartet sind. Es gab sogar Rennen, in denen vier Fahrzeuge nebeneinander in der Startaufstellung standen." Daher wolle die Formel 1 schauen, ob solche Lösungen beim Start sinnvoll sind. In der realen Welt lässt sich solch ein Szenario nur schwierig testen, weshalb die Formel 1 in die virtuelle Welt ausweichen wird.

"Wir können unsere eSports-Gruppe beauftragen, 20 Rennen mit den alternativen Startformationen zu fahren. Es müssen ja keine 300-Kilometer-Rennen sein. Uns interessieren vor allem die ersten drei Runden." Die große Frage ist, ob so eine spannendere Anfangsphase generiert oder es nur einen großen Unfall geben wird.

Durch die Tests in den Simulationen könne die Formel 1 faktenbasierte Entscheidungen treffen, so Symonds. "Vor einigen Jahren wurde das Qualifyingsystem von jemand geändert, der nicht mehr in der Formel 1 involviert ist. Vorher hat es keinerlei Simulationen gegeben. Einige Personen mit einem höheren IQ haben sich die Änderungen angeschaut. Sie wussten sofort, dass es ein Desaster werden würde." Solche Entscheidungen dürfe die Formel 1 in Zukunft nicht mehr treffen.

Kampf dem Magerwahn: Mindestgewicht für Fahrer kommt .
Die Formel 1 wird ab 2019 ein Mindestgewicht für Fahrer und Sitz einführen: Damit soll dem Magerwahn in der Königsklasse Einhalt geboten werdenDie Formel 1 wird ab der Saison 2019 ein neues Mindestgewicht für Fahrer einführen, damit größere und schwerere Fahrer nicht mehr benachteiligt sind. Fahrer sollen dann zusammen mit dem Sitz 80 Kilogramm wiegen. Wiegt ein Fahrer weniger, muss entsprechender Zusatzballast unter dem Sitz platziert werden. Damit möchte man verhindern, dass Fahrer wie in früheren Jahren auf ungesunde Maße abmagern - zu schlimmsten Zeiten haben Fahrer während des Rennens sogar auf Trinken verzichtet.

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