Sport Max Eberl schließt Transfer über 30 Millionen Euro nicht aus

14:42  08 januar  2018
14:42  08 januar  2018 Quelle:   90min.in

Jannik Vestergaard zum FC Arsenal? Gladbach-Manager Max Eberl dementiert

  Jannik Vestergaard zum FC Arsenal? Gladbach-Manager Max Eberl dementiert Der FC Arsenal hat wohl ein Auge auf Jannik Vestergaard von Borussia Mönchengladbach geworfen. Deren Manager Max Eberl stellt sich einem Transfer aber in den Weg. "Es gibt für uns kei­nen Grund, Jan­nik ab­zu­ge­ben", wird Eberl in der Bild zitiert, nachdem erste Gerüchte rund um einen Abschied Vestergaards aufgekeimt waren. Der dänische Nationalspieler steht bei den Fohlen noch bis 2021 unter Vertrag, wird aber wohl von einigen Klubs beobachtet.

Die Regeln des Financial Fair Play sehen vor, dass ein Verein einen maximalen Verlust von 30 Millionen Euro innerhalb von drei Jahren verzeichnen darf. Laut Max Eberl ergibt der Neymar- Transfer aus wirtschaftlicher Perspektive für PSG wenig Sinn.

„Andreas ist ein hochtalentierter Linksverteidiger mit Tempo und Offensivdrang, der in Dänemark schon den Sprung in den Profifußball vollzogen hat“, kommentierte Borussia-Sportdirektor Max Eberl den Transfer . Als Ablösesumme sind rund zwei Millionen Euro im Gespräch. Schließen .

a man wearing glasses: Extraordinary DFB Bundestag © Simon Hofmann/GettyImages Extraordinary DFB Bundestag

​​Borussia Mönchengladbach  gilt schon seit Jahren als gehobener Ausbildungsverein. Junge Spieler, die bei den Fohlen Unterschlupf finden, werden dort zu gestandenen Profis ausgebildet – und am Ende für viele Euros zu einem anderen Klub geschippert. Von diesem eingeschlagenen Weg will Sportvorstand Max Eberl nicht abweichen, könnte sich aber durchaus vorstellen, zumindest die Messlatte bei den Ablösesummen höher zu legen.

Gut neun Millionen Euro investierte Borussia Mönchengladbach im Jahr 2012 in die Verpflichtung von Granit Xhaka. Vier Jahre später wedelte der FC Arsenal mit einem großen Bündel Geldscheine. 45 Millionen Euro zahlten die Gunners schließlich für den Schweizer Nationalspieler – ein mehr als lohnendes Geschäft für Gladbach.

van-Dijk-Transfer: Mourinho pöbelt gegen Klopp

  van-Dijk-Transfer: Mourinho pöbelt gegen Klopp Teammanager Jose Mourinho vom englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United hat gegen seinen Kollegen Jürgen Klopp vom FC Liverpool gestichelt. Nach dem Rekordtransfer des Verteidigers Virgil van Dijk zu den Reds forderte der Portugiese auf einer Pressekonferenz am Freitag, Klopp mit dessen kritischen Aussagen zu den Auswüchsen des Transfermarktes zu konfrontieren.Liverpool hatte den Niederländer van Dijk am Mittwoch für rund 84 Millionen Euro vom Ligakonkurrenten FC Southampton verpflichtet und ihn damit zum teuersten Abwehrspieler der Geschichte gemacht.

30 Millionen Euro netto soll der brasilianische Nationalspieler beim französischen Vizemeister pro Jahr verdienen, bis 2022 läuft der Vertrag. Viele bezweifeln, dass sich ein 222- Millionen - Transfer für einen Klub rentieren kann. Gladbach-Manager Max Eberl kritisiert den 222- Millionen - Euro -Deal.

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat angekündigt "Wenn wir einen 30 - Millionen - Transfer machen, können wir das Geld für einen oder zwei Spieler ausgeben", sagte Eberl . Und es ist zu vermuten, dass er zwischen 30 und 40 Millionen Euro einbringen könnte.

Es zeigt den Weg auf, den die Fohlen auch in den kommenden Jahren bestreiten werden. ​Junge, talentierte Spieler an Bord holen, um sie dann für das vielfache des Einkaufspreises zu veräußern. „Auf dem immer verrückter werdenden Transfermarkt ist es ein alternativloser Weg, dass wir bei Borussia eigene Werte schaffen. Und zwar über die Entwicklung von hochqualifizierten jungen Spielern. Diese Talente“, sagt Gladbachs Sportlicher Leiter Max Eberl im kicker.

Die Talente, so der Manager weiter, „sollen dabei nicht nur sportlichen Erfolg gewährleisten. Sie sollen für uns auch einen Wert in wirtschaftlicher Hinsicht haben“. Die Geschichte der Borussia sei eng mit dem Entwickeln des eigenen Nachwuchses sowie dem Finden von Talenten verbunden. „Gerade in den vergangenen Jahren“, so Eberl, habe man überdeutlich unter Beweis gestellt, „dass dieser Weg auch Früchte trägt.“

Alles klar: Renato Steffen wird ein Wolf

  Alles klar: Renato Steffen wird ein Wolf Der VfL Wolfsburg hat seinen zweiten Winter-Neuzugang unter Dach und Fach gebracht. Nach kicker-Informationen besteht zwischen den Wölfen und dem FC Basel Einigkeit über den Wechsel von Renato Steffen. Am Mittwoch dürften auch die Klubs Vollzug in dieser Personalie vermelden.

Manager Max Eberl wollte einen Wechsel bereits in diesem Sommer allerdings nicht ausschließen. +++ Schalke-Boss Tönnies schließt Sané- Transfer aus +++. Die "Gazzetta dello Sport" meldet, dass Juventus 30 Millionen Euro für Gündogan bezahlen will.

Max Eberl hat den 222- Millionen - Transfer von Neymar kritisiert. Borussia Mönchengladbach hat rund 35 Millionen Euro für seine Neuzugänge ausgegeben. Die gleiche Summe zahlte der chinesische Erstligist Tianjin Quanjian für Anthony Modeste vom 1. FC Köln.

FBL-ENG-PR-ARSENAL-LIVERPOOL © ADRIAN DENNIS/GettyImages FBL-ENG-PR-ARSENAL-LIVERPOOL

Granit Xhaka wechselte für 45 Mio. Euro nach London

Für die Fohlen gebe es keinen anderen Weg. Man könne mit den astronomischen Summen, die auf dem Transfermarkt bewegt werden, „gar nicht anders, als den Weg über die Förderung unserer Nachwuchsspieler zu gehen“, so Eberl. Der Manager budgetiert ganz genau – und stellt einen neuen Gladbacher Rekord-Transfer in Aussicht.

Eberl: „Wir haben ja schon angefangen, in für uns neue Dimensionen vorzustoßen. Bei ​Christoph Kramer war es 2016 eine Ablösesumme von 15 Millionen Euro, bei Matthias Ginter im Sommer schon 17 Millionen. Wenn wir die entsprechenden Einnahmen generieren, sind wir auch mutig genug, Geld in die Hand zu nehmen. Einen Transfer über 30 Millionen Euro? Den schließe ich nicht aus - wenn die Voraussetzung gegeben ist, dass wir noch höhere Erlöse erzielen konnten. Etwa über einen Spielerverkauf im ganz großen Stil.“

100 Millionen Dollar! Formel E schließt Mega-Deal ab .
Die Elektro-Rennserie Formel E hat mit dem Schweizer Technologiekonzern ABB einen Sponsoring-Vertrag über sieben Jahre im Wert von 100 Millionen US-Dollar (rund 84 Millionen Euro) ausgehandelt.  Wie der Motorsport-Weltverband FIA am Dienstag mitteilte, wird ABB zudem zum ersten Titelsponsor der Rennserie aufsteigen.

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