Sport Klopp: "Man kann Herz und Seele des LFC nicht transferieren"

10:05  07 januar  2018
10:05  07 januar  2018 Quelle:   kicker.de

Klopps Appell: Liverpool-Fans sollten van Dijks Preis vergessen

  Klopps Appell: Liverpool-Fans sollten van Dijks Preis vergessen Jürgen Klopp hat sich nach dem Transfer von Virgil van Dijk vom FC Southampton zum FC Liverpool zur Ablösesumme geäußert. Bei Sky Sports sagte der Deutsche: "Das erste, das alle Liverpool-Fans schnell vergessen sollten, ist der Preis. Wir reden nur über den Spieler und was er einbringen kann."

Jürgen Klopp gab sich am Samstagabend kämpferisch. Reds-Fans, die seit Sommer ein Coutinho-Trikot gekauft haben, werden entschädigt. Vertraut auch ohne Coutinho auf die eigene Stärke: Reds-Coach Jürgen Klopp .

Jürgen Klopp gab sich am Samstagabend kämpferisch. Reds-Fans, die seit Sommer ein Coutinho-Trikot gekauft haben, werden entschädigt. Vertraut auch ohne Coutinho auf die eigene Stärke: Reds-Coach Jürgen Klopp .

Jürgen Klopp: Klopp: © imago Klopp: "Man kann Herz und Seele des LFC nicht transferieren"

Im Sommer konnten sie ihn noch halten, ein halbes Jahr später nicht mehr: Philippe Coutinho verlässt den FC Liverpool Richtung Barcelona. Jürgen Klopp gab sich am Samstagabend kämpferisch. Reds-Fans, die seit Sommer ein Coutinho-Trikot gekauft haben, werden entschädigt.

In Liverpool hatten sie seit dem Sommer Zeit, sich auf diesen Tag vorzubereiten. So war es auch zu erklären, dass kurz nach der Meldung beider Klubs über eine Einigung in Sachen Coutinho ein langes Klopp-Statement auf der Internetseite der Reds veröffentlicht wurde. Einige Auszüge:

Klopp folgt dem Trend: "Wir bestimmen die Preise nicht"

  Klopp folgt dem Trend: Der Weltrekordwechsel von Virgil van Dijk zum FC Liverpool dominierte die englische Presse am Donnerstag, auch LFC-Coach Jürgen Klopp meldete sich zu Wort. Zur astronomischen Summe von rund 85 Millionen Euro ließ sich der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund eine Aussage entlocken, ansonsten lenkte er den Fokus auf die sportlichen Herausforderungen des Transfers. Noch im Sommer 2016 hatte Klopp den Wechsel von Paul Pogba von Juventus Turin zu Liverpools Erzrivalen Manchester United öffentlich kritisiert - der Grund: die Ablösesumme von 105 Millionen Euro: "Andere Klubs geben immer mehr Geld für einen Topspieler aus.

Tuchels Vor-Vorgänger Jürgen Klopp (jetzt Dortmund) steht auf Hoogland, holte den Ex-Schalker vor drei Jahren an den Bruchweg, prophezeit ihm eine große Zukunft. Kapitän Tim Hoogland (24): „Mein erster Ansprechpartner ist Mainz.

Noch zwei Tage bis zum Spiel gegen den Ex-Trainer | Tuchel gegen Klopp : Der großer BILD-Vergleich. Zeigt immer Emotionen: Tuchel tief deprimiert nach einer Niederlage seiner Mannschaft.

"Es ist kein Geheimnis, dass Philippe seit Juli wollte, dass dieser Wechsel passiert, als Barcelona sein Interesse zum ersten Mal kundtat. Er hat gegenüber mir, den Besitzern und sogar seinen Teamkollegen darauf beharrt, dass dies ein Schritt ist, den er unbedingt machen will."

"Ich kann den Liverpool-Fans sagen, dass wir als Klub alles in unserer Macht Stehende getan haben, um Philippe davon zu überzeugen, dass es genauso attraktiv ist, Teil des LFC zu bleiben, wie nach Spanien zu gehen. Aber er war sich zu 100 Prozent sicher, dass seine Zukunft nach Barcelona gehört. Es ist sein Traum, und ich bin jetzt überzeugt, dass es für uns nichts gibt, um ihn umzustimmen."

"In der jüngeren Vergangenheit waren wir nie in einer besseren Position, um auf eine richtige Art zu reagieren." - Jürgen Klopp

van-Dijk-Transfer: Mourinho pöbelt gegen Klopp

  van-Dijk-Transfer: Mourinho pöbelt gegen Klopp Teammanager Jose Mourinho vom englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United hat gegen seinen Kollegen Jürgen Klopp vom FC Liverpool gestichelt. Nach dem Rekordtransfer des Verteidigers Virgil van Dijk zu den Reds forderte der Portugiese auf einer Pressekonferenz am Freitag, Klopp mit dessen kritischen Aussagen zu den Auswüchsen des Transfermarktes zu konfrontieren.Liverpool hatte den Niederländer van Dijk am Mittwoch für rund 84 Millionen Euro vom Ligakonkurrenten FC Southampton verpflichtet und ihn damit zum teuersten Abwehrspieler der Geschichte gemacht.

Der FC Liverpool ist weiter auf der Suche nach einer neuen Nummer 1. Nun hat Jürgen Klopp die Fühler aber offenbar Richtung Bundesliga ausgestreckt. Die Schweizer Nummer 1 Yann Sommer steht ganz oben auf der Liste.

Schließlich trat Dortmund den Beweis aus, dass man auch ohne millionenschwere Investitionen die Schale gewinnen kann . Inmitten der brodelnden Kulisse reagierte der ansonsten impulsive Klopp vergleichsweise gefasst.

"Natürlich ist es völlig verständlich, dass die Fans enttäuscht sein werden. Aber so hart das manchmal auch zu akzeptieren ist: Das ist Teil des Lebens und Teil des Fußballs. Spieler werden kommen und gehen. Aber als Klub sind wir groß und stark genug, um unsere Entwicklung auf dem Platz fortzusetzen, auch wenn wir einen wichtigen Spieler verlieren. In der jüngeren Vergangenheit waren wir nie in einer besseren Position, um auf eine richtige Art zu reagieren."

"Ich bin lange genug hier, um zu wissen, dass in Liverpools Geschichte schon vorher Schlüsselspieler gegangen sind - aber der Klub macht immer weiter. Man kann Herz und Seele des Liverpool Football Clubs nicht transferieren. Auch wenn ich sicher bin, dass es viele Klubs gibt, die das gerne kaufen würden."

Fans mit Coutinho-Trikots erhalten Gutscheine
Das gemeinsame Ziel sei es "Trophäen zurück nach Anfield zu bringen". Dabei vertraue er darauf, betonte Klopp, "dass wir weiter in den Kader investieren werden". Investiert haben seit dem Sommer auch viele Liverpool-Fans in ein Coutinho-Trikot. Noch am Abend erklärten die Reds, alle Fans mit einem 50-Pfund-Gutschein zu entschädigen, die in der Saison 2017/18 ein Trikot mit Namen und Nummer des Brasilianers erworben haben.

Real Madrid erteilt Ronaldo-Berater wohl Erlaubnis für Transfergespräche .
Es läuft derzeit nicht bei Real. Auch Cristiano Ronaldo läuft seiner Topform hinterher und soll unzufrieden sein. Darf er die Königlichen verlassen?Während Neymar und Lionel Messi im vergangenen Jahr neue Verträge zu deutlich verbesserten Konditionen unterschreiben durften, wurde das Salär des amtierenden Weltmeisters nicht angehoben - obwohl sein Kontrakt ohnehin noch bis 2021 gültig ist.

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