Sport IOC schließt russisches olympisches Komitee aus - Start unter neutraler Flagge

13:38  06 dezember  2017
13:38  06 dezember  2017 Quelle:   AFP

Russische Sportler wollen Medaillen nicht zurückgeben

  Russische Sportler wollen Medaillen nicht zurückgeben Die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) gesperrten russischen Wintersportler geben ihre bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi gewonnenen Medaillen vorerst nicht zurück. "Der Bobverband und der Skilanglaufverband sind bereit, vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu ziehen", heißt es in der von der Nachrichtenagentur Interfax zitierten Mitteilung. Die Athleten hätten daher "keine Absicht, ihre Medaillen zurückzugeben." Die gesperrte Biathletin Jana Romanowa hatte am Dienstag erklärt, ihre Silbermedaille von Sotschi "eher in die Tonne zu werfen, als sie dem IOC zu geben.

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Das IOC schließt Russland aus © Bereitgestellt von AFP Das IOC schließt Russland aus

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat Russland wegen des Doping-Skandals von den Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) ausgeschlossen, will den russischen Sportlern aber unter Auflagen einen Start als "neutrale Athleten" ermöglichen. Das entschied das IOC auf einer Exekutivsitzung am Dienstag in Lausanne.

Ob russische Sportler allerdings ohne Flagge und Hymne an den Start gehen werden, ist fraglich. Im Vorfeld der Entscheidung waren in Russland für diesen Fall bereits Rufe nach einem Boykott laut geworden.

Russland hatte in den Jahren 2011 bis 2015 ein institutionelles Dopingsystem installiert. Darin verwickelt waren laut den Berichten des WADA-Sonderermittlers Richard McLaren rund 1000 Sportler. Ausgelöst wurde der Skandal im Mai 2016 durch den Whistleblower Grigorij Rodtschenkow, den ehemaligen Leiter des Moskauer Anti-Doping-Labors.

Demonstranten verbrennen in Berlin israelische Flagge .
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