Sport Ribéry kämpft gegen das Alter

17:38  05 dezember  2017
17:38  05 dezember  2017 Quelle:   SZ.de

Zurück im Training: Ribery vor Comeback

  Zurück im Training: Ribery vor Comeback Das Lazarett beim FC Bayern lichtet sich: Franck Ribery ist nach seinem Außenbandriss zurück im Mannschaftstraining. Auch Thomas Müller und Rafinha trainieren wieder im Team. Der FC Bayern München kann auf ein Comeback von Franck Ribery am kommenden Samstag gegen Hannover 96 hoffen. Der Franzose bestritt am Dienstag die komplette Trainingseinheit mit der Mannschaft.Der 34-Jährige hatte sich Anfang Oktober im Bundesligaspiel gegen Hertha BSC einen Riss des Außenbandes im linken Knie zugezogen.

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Spielt er auch über den Sommer hinaus beim FC Bayern: Franck Ribéry. © dpa Spielt er auch über den Sommer hinaus beim FC Bayern: Franck Ribéry.

• Franck Ribéry meldet sich nach einem Außenbandriss im Knie wieder fit. Im Champions-League-Spiel gegen Paris Saint-Germain wird er wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen.

• Seinen Vertrag beim FC Bayern möchte der Franzose gerne um eine weitere Saison verlängern. Doch noch hat aus niemand dem Verein mit ihm darüber gesprochen.

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Wie lange das erste Bundesligaspiel von Franck Ribéry schon zurückliegt, wird einem noch mal vor Augen geführt, wenn man sich einige seiner Mitspieler von damals genauer anschaut. Am 11. August 2007 begann Ribéry vorne links, vor ihm stürmte Luca Toni, neben ihm im Mittelfeld spielten Mark van Bommel, Zé Roberto und Bastian Schweinsteiger. Dahinter verteidigten Lucio und Martin Demicheles. Im Tor stand: Oliver Kahn. Und der Gegner hieß Hansa Rostock.

Kläger erscheint nicht: Ribery-Prozess vertagt

  Kläger erscheint nicht: Ribery-Prozess vertagt Der Streit zwischen Franck Ribery vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München und dem ehemaligen Spielerberater Bruno Heiderscheid geht in die Verlängerung. Das Landgericht München I vertagte am Dienstag die Entscheidung über eine Provisionsforderung Heiderscheids über 3,45 Millionen Euro auf den 16. Januar 2018. Wie es hieß, habe Heiderscheid wegen mehrerer Flugausfälle in Brüssel nicht zur Verhandlung erscheinen können. Ribery hatte Einspruch gegen ein Versäumnisurteil im Zusammenhang mit den Forderungen Heiderscheids eingelegt. Dieser hält die Provision aus dem Wechsel von Olympique Marseille zum FC Bayern im Jahr 2007 für gerechtfertigt, obwohl er damals nicht mehr dessen Berater war.

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Lange her das alles, die meisten seiner früheren Kollegen haben schon aufgehört. Aber Ribéry ist noch immer da, er denkt nicht ans Karriereende, im April wird er 35. Er würde gerne noch eine Saison dranhängen beim FC Bayern, mit dem ihn viel mehr verbindet als bloß eine schriftliche Vereinbarung. Der Klub ist in all den Jahren für ihn zu einer Herzensangelegenheit geworden. "Sehr stolz", sei er, schrieb Ribéry auf Twitter, als er erfuhr, dass er am vergangenen Samstag gegen Hannover 96 zum 235. Mal in der Bundesliga für die Münchner aufgelaufen ist, so oft wie kein ausländischer Facharbeiter vor ihm. Doch hat er noch eine Zukunft beim deutschen Rekordmeister?

Die Frage stellt er sich in diesen Tagen selber. Er weiß, dass die Jüngeren, speziell sein Landsmann Kingsley Coman, ihn aus der Mannschaft drängen wollen. Ribérys Körper nimmt sich immer häufiger Pausen, die Abstände zwischen den Verletzungen werden kürzer. Zuletzt musste er wegen eines Außenbandrisses im Knie fast zwei Monate zuschauen. Für einen, der auch mit 34 Jahren so verliebt in den Ball ist wie ein Zehnjähriger, ist das nur schwer zu verkraften. "Ich habe mit den Doktoren viel gearbeitet", erzählte er nach dem 3:1-Sieg am Samstag, "ich freue mich wieder zurück zu sein."

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Eine Vertragsverlängerung war noch kein Thema

Er nahm sich Zeit, er wollte nach seinem drei Minuten langen Einsatz seine Botschaft auf großer Bühne platzieren: Ribéry hat noch nicht genug. Er musste aber gleichzeitig eingestehen, dass eine Vertragsverlängerung noch kein Thema gewesen sei. "Ich habe weder mit dem Trainer darüber geredet noch mit dem anderen Staff", sagte er.

Nicht nur Ribéry hatte in den vergangenen Wochen Wichtigeres zu tun: er wollte schnell wieder fit werden. Er ahnt, dass für ihn kein Platz mehr in der Mannschaft sein könnte, wenn Coman so stilprägend für den FC Bayern ist wie zuletzt gegen Hannover. "Ich freue mich für ihn", sagte Ribéry höflich. Aber er weiß, dass ihm in Coman auch ein Rivale auf der linken Außenbahn erwachsen ist. Wenn der 21-Jährige häufiger so aufregend spielt, fragt kaum noch einer nach Ribéry - außer den Fans. Die schrien laut seinen Namen, als er sich vor der Einwechslung gegen Hannover seiner Jacke entledigte und auf den Rasen schritt. Sie jubelten ekstatisch. Ribéry ist immer noch ihr Liebling. "Das war ein spezielles Gefühl", gab er zu, "jeder kennt mein Verhältnis zu den Fans."

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  Oliver Kahn: FC Bayern München wird die Bundesliga verlassen Oliver Kahn ging 2008 ins Karriereende und wurde seitdem des Öfteren mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht. Der ehemalige Torhüter könnte sich einen Job beim Rekordmeister durchaus vorstellen. "Das hängt von der Aufgabe ab", sagt Kahn in der SportBild auf Nachfrage bezüglich eines künftigen Engagements beim FC Bayern München. Aufdrängen will sich der 48-Jährige allerdings nicht, wenngleich er doch für zukünftig offene Positionen theoretisch zur Verfügung stehen würde.

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"Er wird im Frühjahr eine Waffe mehr sein"

Franck Ribéry fühlt sich für einen von den Zuschauern verehrten Teilzeitprofi aber noch zu jung, er will der Mannschaft auf dem Platz helfen, mit seinen anarchischen Dribblings, mit seiner Energie und seinem Siegeswillen. Deshalb hat er sich gewissenhaft wieder in Form gebracht, mit Krafttraining und individuellen Einheiten. "Ich brauche aber noch ein paar Spiele, um wieder bei 100 Prozent zu sein", sagt er, "wenn du zwei Monate verletzt warst, brauchst du Spielrhythmus."

Er wird sich deshalb auch in der Champions League an diesem Dienstag gegen Paris Saint-Germain zunächst mit einem Platz auf der Bank begnügen müssen. Ribéry erwartet da ein "spezielles Spiel, das wir natürlich gewinnen wollen". An den Gruppensieg will er nicht denken, "wir müssen das erst seriös spielen", sagt er. Er hofft, dass ihn Bayern-Trainer Jupp Heynckes einwechseln wird, er will zeigen, dass er noch unentbehrlich ist, wenn der FC Bayern seine ambitionierten Ziele erreichen möchte. Klub-Chef Karl-Heinz Rummenigge ist Ribérys Eifer natürlich nicht entgangen. "Franck ist mit großer Motivation zurückgekommen", hat Rummenigge erkannt: "Jupp ist sehr zufrieden mit ihm. Er wird speziell im Frühjahr eine Waffe mehr sein, wenn's um die Titel geht."

Erst dann wird sich auch entscheiden, ob die Bayern ihm noch mal einen neuen Vertrag anbieten. Franck Ribéry wird auch mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic darüber sprechen, der ingesamt noch zwei Pflichtspiele mehr gemacht hat als er selbst, nämlich 365. Um Rummenigge zu überholen, braucht Ribéry eine Vertragsverlängerung - und 39 weitere Partien.

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