Sport Becker verklagt Ex-Manager

14:08  29 november  2017
14:08  29 november  2017 Quelle:   sport1.de

Prozess vor dem Kölner Landgericht: Boris Becker verklagt früheren Manager

  Prozess vor dem Kölner Landgericht: Boris Becker verklagt früheren Manager Der frühere Tennisstar verlangt die Zahlung von angeblich entgangenem Honorar.

Ex-Tennisstar zieht vor Gericht. Boris Becker verklagt seinen Ex - Manager . Den Angaben zufolge sollen beide Seiten einst einen mündlichen Vertrag geschlossen haben, der Manager habe Becker unter anderem Auftritte organisieren sollen.

100.000 Euro will Boris Becker von seinem früheren Manager vor Gericht erstreitet. Es geht um einen mündlich geschlossenen Vertrag.

Boris Becker verklagt seinen ehemaligen Manager © Getty Images Boris Becker verklagt seinen ehemaligen Manager

Boris Becker hat eine Klage gegen seinen ehemaligen Manager Sascha Rinne eingereicht. Das bestätigte Rechtsanwalt Christian-Oliver Moser, dessen Kanzlei den 50-Jährigen vertritt, SPORT1.

Rinne hatte mit Becker einen mündlichen Vertrag abgeschlossen und war von Ende 2013 bis Mitte 2017 für dessen Vertragsabschlüsse zuständig. Währenddessen soll er dem ehemaligen Tennis-Star laut Klage aber Honorarzahlungen aus den Abkommen vorenthalten haben.

Der Sachverhalt wird am 19. Januar 2018 vor der 5. Zivilkammer des Kölner Landgerichts geklärt.

Becker nicht persönlich anwesend

Laut Moser wird es in dem Verfahren vorerst um die umfassende Auskunft zu den von Rinne vermittelten Verträgen gehen. Der Auskunftsanspruch beträgt dabei 100.000 Euro.

Becker war vom Gericht vorgeladen worden, wird den Termin aber nicht persönlich wahrnehmen können. Wie Moser SPORT1 erklärte, wird Becker zu dem Zeitpunkt unter anderem wegen den Australian Open nicht in Deutschland sein.

Zuletzt hatte der ehemalige Wimbledon-Sieger wegen eines laufenden Insolvenzverfahrens für Schlagzeilen gesorgt.

Becker über Zverev: Jahr nach Durchbruch wird "noch schwieriger" .
Tennis-Legende Boris Becker (50) hat die Erwartungen an Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev (20) vor der kommenden Saison gedämpft. Die Konkurrenz werde sich 2018 auf Zverev besser einstellen, glaubt Becker. "Der Umkleideraum schläft nicht. Die anderen Spieler wissen jetzt, wie sie gegen ihn spielen müssen, um Erfolg haben zu können", sagte der Head of Men's Tennis im DTB. Für die Nummer vier der Weltrangliste gehe es nun darum, "bis weit in die zweite Woche eines Grand Slams zu kommen", sagte Becker: "Grundsätzlich sind seine Ergebnisse bei Grand-Slam-Turnieren ausbaufähig.

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