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Sport Ferrari holt Expertin: Spanierin soll das Defektchaos abstellen

11:18  12 oktober  2017
11:18  12 oktober  2017 Quelle:   formel1.de

Ferrari: Marchionne kündigt "organisatorische Änderungen" an

  Ferrari: Marchionne kündigt Nach der Doppel-Pleite in Singapur und Malaysia verliert Sergio Marchionne endgültig die Geduld: Der Ferrari-Chef kündigt konkrete Maßnahmen anSergio Marchionne hat nach den jüngsten Pleiten des Ferrari-Teams in Singapur und Malaysia "organisatorische Änderungen" angekündigt. Der Chef der FIAT-Chrysler-Gruppe ließ seinem Ärger über die ausgelassenen Chancen am Montag im Rahmen der Verleihung eines Ehrendoktortitels in Rovereto (Italien) freien Lauf.

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Sebastian Vettel: Verzweifelter Rettungsversuch in Suzuka: Das soll in Zukunft verhindert werden © xpb.cc Verzweifelter Rettungsversuch in Suzuka: Das soll in Zukunft verhindert werden

Ferrari-Boss Sergio Marchionne reagiert auf die Defekte und holt eine Expertin aus der Serie in die Formel 1: Wie Maria Mendoza das Ferrari-Chaos beseitigen soll

Der Schock sitzt in Maranello immer noch tief: Bis zum Heimspiel in Monza war Sebastian Vettel WM-Leader, doch ein Startcrash in Singapur sowie technische Defekte im Sepang-Qualifying und im Suzuka-Grand-Prix warfen die Scuderia im Titelrennen so gut wie aussichtslos zurück. Jetzt reagiert Sergio Marchionne: Der Ferrari-Boss holt die Ingenieurin Maria Mendoza von der FIAT-Chrysler-Serienproduktion zur Scuderia, um dort die Qualitätskontrolle auf Vordermann zu bringen.

WM quasi futsch! Vettel muss Rennen aufgeben

  WM quasi futsch! Vettel muss Rennen aufgeben Das war wohl die Entscheidung im Titelkampf: Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel ist beim japanischen Grand Prix in Suzuka bereits ausgeschieden. In der sechsten von 53 Runden musste der Heppenheimer die Box ansteuern, nachdem er zuvor Runde um Runde zurückgefallen war.

Ferrari -Präsident Sergio Marchionne soll bei dem Formel-1-Traditionsrennstall eine Expertin für Qualitätskontrolle eingesetzt haben, wie die Tageszeitung "La Repubblica" berichtet. Demnach wechselt die Spanierin Maria Mendoza vom Ferrari -Mutterkonzern Fiat Chrysler nach Maranello, um

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Die Spanierin gilt als Expertin in diesem Bereich, schließlich leitete sie die Qualitätskontrolle im Antriebsbereich der FIAT-Chrysler-Gruppe - und damit ein 25-köpfiges Expertenteam. Sie soll nun die von Marchionne angekündigte "organisatorischen Änderungen" vorantreiben.

Nach dem peinlichen Suzuka-Defekt bei Vettel, als ein 59 Euro teures Zündkabel das komplette Auto Vettels lahmlegte, übte Marchionne gegenüber 'CNBC' offene Kritik: ""Das war ein kleiner technischer Schnickschnack, der solch einen Einfluss hatte, dass es uns Millionen von Euros kostet." Man habe das Problem "wohl über einige Zeit einfach ignoriert. Wir werden Lösungen finden."

Mendoza, die intern einen hervorragenden Ruf genießt, ist seit dem Jahr 2012 Teil der FIAT-Gruppe und spricht fließend Italienisch und Englisch. Davor arbeitete sie für Chrysler. Ihren Master-Abschluss an der Universität von Zaragoza absolvierte sie im Jahr 2000 im Bereich der Technischen Informatik, davor studierte sie Physik. Ihre Expertise im Antriebsbereich, die sie sich bei FIAT angeeignet hat, soll nun dabei helfen, die Probleme von Ferrari zu lösen.

Ob das dabei helfen wird, den WM-Titel dieses Jahr doch noch nach Maranello zu holen, gilt dennoch als unwahrscheinlich: Vettel liegt in der Fahrer-WM bereits 59 Punkte hinter seinem Titelrivalen Lewis Hamilton. In den verbleibenden vier Grands Prix sind nur noch 100 Zähler zu holen. Selbst bei zwei Ausfällen des Mercedes-Piloten und zwei Siegen Vettels wäre Hamilton in der WM immer noch voran.

Und auch in der Konstrukteurs-WM scheint der Zug für Ferrari abgefahren: Dort liegt man sogar schon 145 Punkte hinter Mercedes. Die Scuderia müsste schon um 17 Punkte mehr holen als Mercedes, um die WM weiter offen zu halten.

Formel-1-WM-Entscheidung in Austin? Vettel im Schach, aber nicht matt .
Seite an Seite starten die beiden WM-Rivalen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel am Sonntagabend in Austin in den viertletzten Formel-1-Grand-Prix des Jahres. Womöglich fällt dann auch bereits die WM-Entscheidung zu Gunsten des Mercedes-Piloten. Ist Hamilton nach Fallen der Zielflagge 75 Punkte voraus, dann ist ihm der vierte Titel nicht mehr zu nehmen. Aktuell beträgt sein Vorsprung 59 Zähler - holt er also 16 mehr als der Deutsche, ge hört die WM-Krone auf jeden Fall Mercedes.

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