Sport Zorc "irritiert über das Vorgehen des FC Bayern"

11:23  10 august  2017
11:23  10 august  2017 Quelle:   kicker.de

Nach Streit mit ARD: Scholl bleibt TV-Experte

  Nach Streit mit ARD: Scholl bleibt TV-Experte Fünf Wochen nach Ende des Confed Cups hat sich der frühere Nationalspieler Mehmet Scholl erstmals zu seinem angeblichen «Zoff» mit der ARD geäußert. Der 46 Jahre alte Scholl war zu den beiden Halbfinalspielen des Confed Cups, bei denen er als ARD-Experte eingeplant war, nicht erschienen. «Ja, es gab eine Meinungsverschiedenheit», räumte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky seinerzeit ein. «Künftig wird Scholl aber weiterhin für die 'Sportschau' als Experte tätig sein», hieß es auf der Homepage des Bayerischen Rundfunks.

Sportdirektor Michael Zorc zeigt sich gar vom Vorgehen des FCB "irritiert". "Ich bin etwas irritiert über das Vorgehen des FC Bayern München, damit ist das Thema aber auch erledigt."

Trainer Thomas Tuchel (43): „Das ist ein Riesen-Wermutstropfen.“ ► Nicht zum ersten Mal, dass es für Dortmund Treter-Zoff in Paderborn gibt. Zorc : „Das war fast genauso wie damals.“

Michael Zorc: Schiebt einem Transfer von Sven Mislintat zum FC Bayern München den Riegel vor: BVB-Sportdirektor Michael Zorc. © imago Schiebt einem Transfer von Sven Mislintat zum FC Bayern München den Riegel vor: BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Der FC Bayern ist auf der Suche nach einem Nachfolger von Michael Reschke, der auf eigenen Wunsch den Verein Richtung VfB Stuttgart verlassen hatte. Die Spur führte zuletzt auch nach Dortmund: Sven Mislintat geriet in den Fokus des Rekordmeisters - der Kontakt zu ihm besteht seit einiger Zeit.

Doch laut Michael Zorc hat der FCB keine Chance, Mislintat vom BVB loszueisen. "Es ist meine Überzeugung, dass grundsätzlich jeder ersetzbar ist", sagte Zorc gegenüber dem kicker zwar, schob einem etwaigen Abgang von Mislintat aber entschieden den Riegel vor: "Wir haben mit Sven Mislintat eine klare Vereinbarung und erst vor wenigen Monaten seinen Vertrag bis 2021 verlängert. Ich habe keine Lust, in jeder Transferperiode darüber zu sprechen."

96-Präsident Kind gegen Ultras: "Wir brauchen sie nicht"

  96-Präsident Kind gegen Ultras: Präsident Martin Kind vom Fußball-Bundesligisten Hannover 96 will hart gegen die Ultras im eigenen Verein vorgehen. "Wir werden versuchen, sie auszugrenzen. Die wollen wir eigentlich gar nicht, wir brauchen sie nicht. Das wird unser Ziel sein, daran werden wir arbeiten", sagte der 73-Jährige der Bild-Zeitung. Zuletzt hatten Anhänger des Aufsteigers für Schlagzeilen gesorgt, nachdem sie beim Testspiel am vergangenen Samstag beim englischen Erstligisten FC Burnley für Ausschreitungen gesorgt und damit einen Spielabbruch provoziert hatten. "Wir haben im Stadion 49.500 Zuschauer, 300 bis 500 sind aus dieser Szene. Wir werden uns um die 49.

Dortmund-Manager Michael Zorc (55) setzte noch in der Mixed-Zone des Signal Iduna Parks ein verbales Ausrufezeichen und wies seinen Keeper in aller Deutlichkeit zurecht! Zorc geht auf Bürki los!

Wie SPORT BILD berichtet, hört Michael Zorc (55) 2021 als Dortmunds Sportdirektor auf. Erst vor kurzem verlängerte er seinen Vertrag um drei Jahre, danach ist Schluss. 1998 fing Zorc an, wird 2021 dann seine 23-jährige Manager-Karriere beenden.

"Kein Wechselwunsch" von Mislintat
Keinen Hehl machte der BVB-Sportdirektor über seinen Ärger, dass Mislintat überhaupt vom deutschen Rekordmeister kontaktiert worden war. "Ich bin etwas irritiert über das Vorgehen des FC Bayern München, damit ist das Thema aber auch erledigt." Im Übrigen sei von Seiten des 44-jährigen Direktors auch gar "kein Wechselwunsch" an ihn herangetragen worden.

Mislintat, der 2011 im Lehrgang unter anderem mit Markus Weinzierl, Roger Schmidt oder Thomas Schneider auch die Fußballlehrer-Lizenz erwarb, arbeitet seit 2007 für den BVB, seit 2009 in leitender Position. Als Chefscout hatte er bislang entscheidenden Anteil an Verpflichtungen von Spielern wie Shinji Kagawa, Pierre-Emerick Aubameyang, Raphael Guerreiro oder Ousmane Dembelé, der aktuell mit dem FC Barcelona für eine Ablöse in Höhe von über 100 Millionen Euro gebracht wird.

Zorc: BVB verlangt "extrem hohe Summe" für Dembele .
Zorc: BVB verlangt "extrem hohe Summe" für DembeleIm Sky-Interview vor dem Saisonauftakt der Dortmunder beim VfL Wolfsburg wollte Zorc zwar nicht die in den Raum gestellten 150 Millionen Euro bestätigen, verriet aber über die Dortmunder Forderung: "Es handelt ist natürlich insbesondere für deutsche Verhältnisse eine extrem hohe Summe. Aber sie spiegelt auch letztendlich seinen sportlichen Wert wider.

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