Sport Zorc "irritiert über das Vorgehen des FC Bayern"

11:23  10 august  2017
11:23  10 august  2017 Quelle:   kicker

96-Präsident Kind gegen Ultras: "Wir brauchen sie nicht"

  96-Präsident Kind gegen Ultras: Präsident Martin Kind vom Fußball-Bundesligisten Hannover 96 will hart gegen die Ultras im eigenen Verein vorgehen. "Wir werden versuchen, sie auszugrenzen. Die wollen wir eigentlich gar nicht, wir brauchen sie nicht. Das wird unser Ziel sein, daran werden wir arbeiten", sagte der 73-Jährige der Bild-Zeitung. Zuletzt hatten Anhänger des Aufsteigers für Schlagzeilen gesorgt, nachdem sie beim Testspiel am vergangenen Samstag beim englischen Erstligisten FC Burnley für Ausschreitungen gesorgt und damit einen Spielabbruch provoziert hatten. "Wir haben im Stadion 49.500 Zuschauer, 300 bis 500 sind aus dieser Szene. Wir werden uns um die 49.

Michael Zorc: Schiebt einem Transfer von Sven Mislintat zum FC Bayern München den Riegel vor: BVB-Sportdirektor Michael Zorc. © imago Schiebt einem Transfer von Sven Mislintat zum FC Bayern München den Riegel vor: BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Der FC Bayern ist auf der Suche nach einem Nachfolger von Michael Reschke, der auf eigenen Wunsch den Verein Richtung VfB Stuttgart verlassen hatte. Die Spur führte zuletzt auch nach Dortmund: Sven Mislintat geriet in den Fokus des Rekordmeisters - der Kontakt zu ihm besteht seit einiger Zeit.

Doch laut Michael Zorc hat der FCB keine Chance, Mislintat vom BVB loszueisen. "Es ist meine Überzeugung, dass grundsätzlich jeder ersetzbar ist", sagte Zorc gegenüber dem kicker zwar, schob einem etwaigen Abgang von Mislintat aber entschieden den Riegel vor: "Wir haben mit Sven Mislintat eine klare Vereinbarung und erst vor wenigen Monaten seinen Vertrag bis 2021 verlängert. Ich habe keine Lust, in jeder Transferperiode darüber zu sprechen."

BVB greift durch: Dembele bleibt suspendiert

  BVB greift durch: Dembele bleibt suspendiert Ousmane Dembele bleibt weiter suspendiert. Das gab Borussia Dortmund am Sonntagvormittag in den sozialen Medien bekannt. "Borussia Dortmund hat entschieden, die Suspendierung des Spielers Ousmane Dembele vom Mannschaftstraining bis auf Weiteres aufrechtzuerhalten", teilte der BVB mit. Die Entscheidung ging aus einer Sitzung mit Klubboss Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Michael Zorc und Trainer Peter Bosz nach dem 4:0-Sieg in der 1. Runde des DFB-Pokals beim 1. FC Rielasingen-Arlen am Samstag hervor. Zorc: Dembele kann individuell trainieren "Unser Fokus liegt jetzt auf einer konzentrierten Vorbereitung der Mannschaft auf den Bundesliga-Auftakt am kommenden Wochenende in Wolfsburg", sagte Zorc. Selbstverständlich bestehe für den jungen Franzosen "die Möglichkeit, ein individuelles Training abseits der Gruppe zu absolvieren". Der 20-jährige Dembele war am Donnerstag suspendiert worden, nachdem er unentschuldigt nicht zum Training erschienen war. Offensichtlich will er seinen Abschied forcieren. Der BVB hat ein erstes Transfer-Angebot aus Barcelona abgelehnt.

Michael Zorc : Götze hofft, "dass er auf dem Platz Antworten geben kann".

BVB- Zorc : „Kein Transferfeuerwerk“. Drei Spieler verkauft, acht Spieler geholt. Dass dafür ein Transferfeuerwerk gezündet wurde, davon will BVB-Manager Michael Zorc gegenüber dem „kicker“ nichts wissen.

"Kein Wechselwunsch" von Mislintat
Keinen Hehl machte der BVB-Sportdirektor über seinen Ärger, dass Mislintat überhaupt vom deutschen Rekordmeister kontaktiert worden war. "Ich bin etwas irritiert über das Vorgehen des FC Bayern München, damit ist das Thema aber auch erledigt." Im Übrigen sei von Seiten des 44-jährigen Direktors auch gar "kein Wechselwunsch" an ihn herangetragen worden.

Mislintat, der 2011 im Lehrgang unter anderem mit Markus Weinzierl, Roger Schmidt oder Thomas Schneider auch die Fußballlehrer-Lizenz erwarb, arbeitet seit 2007 für den BVB, seit 2009 in leitender Position. Als Chefscout hatte er bislang entscheidenden Anteil an Verpflichtungen von Spielern wie Shinji Kagawa, Pierre-Emerick Aubameyang, Raphael Guerreiro oder Ousmane Dembelé, der aktuell mit dem FC Barcelona für eine Ablöse in Höhe von über 100 Millionen Euro gebracht wird.

kicker widerspricht Hoeneß in Mislintat-Causa .
Uli Hoeneß hatte im Gespräch mit Jörg Wontorra in dessen Premieren-Sendung verlauten lassen, dass sich Sven Mislintat beim VfB Stuttgart beworben hätte. Der kicker berichtet nun, Hoeneß irre sich. Auch am Techtelmechtel mit dem FC Bayern München sei nichts dran."Wir sind an den BVB herangetreten", sagte der Präsident des deutschen Rekordmeisters. Die Münchner hätten ihr Interesse an Dortmunds Sportdirektor Mislintat angemeldet, "nachdem wir erfahren haben, dass sich Sven Mislintat bei dem Verein beworben hat, zu dem Michael Reschke jetzt gewechselt ist", sagte Hoeneß.

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