Sport Nico Rosberg reagiert auf pikante Wolff-Aussagen: "Mir egal"

10:35  19 juni  2017
10:35  19 juni  2017 Quelle:   Motorsport-Total.com

Rosberg verzichtet auf Konter nach brisanten Wolff-Aussagen

  Rosberg verzichtet auf Konter nach brisanten Wolff-Aussagen Nach den brisanten Aussagen seines ehemaligen Teamchefs Toto Wolff ist Nico Rosberg um eine besonnene Tonart bemüht. «Ich weiß, wie er über mich denkt, daher ist es mir egal, was eine englische Zeitung schreibt», sagte Rosberg der Deutschen Presse-Agentur. Der zurückgetretene Formel-1-Weltmeister will sich von einem Bericht der britischen «Daily Mail» mit bemerkenswerten Wolff-Sätzen über Rosberg und dessen vergangenes Duell mit dem britischen Dreifach-Champion nicht provozieren lassen.Allerdings sprechen die Sätze von Wolff durchaus für sich, in welchem genauen Zusammenhang sie auch immer gefallen sein mögen.

Das Video wird geladen Interview I: Nico Lumma.

Nach „Daily Mail“-Bericht Wirbel um Wolff - Aussage – Rosberg : „Ist mir egal “. Weltmeister Nico Rosberg und sein ehemaliger Mercedes-Teamchef Toto Wolff (r.)

Nico Rosberg, Toto Wolff: Toto Wolff, links, und Nico Rosberg pflegen ein gutes Verhältnis. © xpbimages.com Toto Wolff, links, und Nico Rosberg pflegen ein gutes Verhältnis.

Nico Rosberg will die harten Aussagen von Toto Wolff in der britischen Presse nicht an sich heranlassen: Ihm ist es egal, was auf der Insel geschrieben wird.

Toto Wolff hatte gestern mit einigen Aussagen in der britischen Tageszeitung "Daily Mail" für Aufsehen gesorgt, als er Nico Rosberg als Intriganten und als "den Bösen" im Psychoduell mit Teamkollege Lewis Hamilton bezeichnete. Jetzt hat der amtierende Formel-1-Weltmeister auf die Worte seines ehemaligen Vorgesetzten reagiert.

Doch statt sich zu ärgern, nimmt Rosberg die Aussagen Wolffs im Land seines Ex-Teamkollegen einfach nicht ernst: "Ich weiß, wie er über mich denkt, daher ist es mir egal, was eine englische Zeitung schreibt", betont der Deutsche am Sonntag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Psychokrieg mit Hamilton: Rosberg für Wolff "der Böse"

  Psychokrieg mit Hamilton: Rosberg für Wolff Sie haben sich gezofft, sie haben sich schikaniert - und bisweilen auch von der Strecke geschossen. Ihren Psychokrieg trieben die Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton und Nico Rosberg in der vergangenen Saison bis zum Äußeren. Der Zoff der Stallrivalen mündete im Rücktritt Rosbergs - drei Tage nach seinem WM-Triumph. Wolff: Rosberg der wahre Intrigant In der Daily Mail hat Mercedes-Boss Toto Wolff jetzt seine persönliche Einschätzung zu dem Duell abgegeben - und eine überraschende Sichtweise geäußert. Auf die Frage, wer der wahre Intrigant in seinem Team gewesen sei, antwortete Wolff: "Derjenige, der nicht mehr hier ist. Der Boshaftere." Gemeint war Rosberg. Nach Ansicht seines früheren Chefs hat der Deutsche im Kampf um die WM-Krone "alle Waffen genutzt, die er hatte". Persönliche Geschichte spielt eine Rolle "Es gab all die Psycho-Spielchen, die man spielen kann, um seinen Rivalen aus dem Konzept zu bringen", sagte Wolff. Der Mercedes-Boss ist sich sicher, dass auch die persönliche Geschichte der beiden Fahrer eine Rolle gespielt habe. "Sie haben unterschiedliche Backgrounds und fuhren schon früh gegeneinander, während sie aufwuchsen. Es läuft nicht alles ohne Probleme ab, wenn zwei Teamkollegen ein Auto haben, das gut genug ist, Weltmeister zu werden." Damit spielt Wolff auch darauf an, dass Rosberg im luxuriösen Monaco aufwuchs, während Hamilton eher aus einfachen Verhältnissen stammt. Rosberg und Hamilton waren vier Jahre Teamkollegen, bevor Rosberg 2016 den Weltmeister-Titel holte und kurz danach zurücktrat.

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Rosberg und Wolff hätten nämlich eigentlich ein gutes Verhältnis, wie sich unter anderem in dieser Woche gezeigt habe: "Am Dienstag haben wir bei einem Charity zusammen 600.000 Euro für blinde Kinder gesammelt", unterstreicht er.

Toto Wolff wurde in den britischen Medien so zitiert: "Nico hat einfach versucht, alle ihm zur Verfügung stehenden Waffen zu nutzen. Es waren all diese Psychospielchen, die man spielen kann, um seinen Rivalen aus dem Konzept zu bringen." Der wahre Ausgangspunkt für den Psychokrieg bei Mercedes sei "der, der nicht mehr da ist" gewesen. Die Silberpfeile erklärten hinterher, dass die Aussagen Wolffs überspitzt wiedergegeben worden seien.

Nico Rosberg hatte seine Formel-1-Karriere nach dem erfolgreichen Weltmeistertitel 2016 beendet und sieht sich die Formel 1 als amtierender Titelträger nur von außen an. Auch nach seiner aktiven Zeit kamen von Ex-Kollege Hamilton immer wieder kleine Sticheleien, doch auf Konter verzichtete Rosberg bislang - so auch in diesem Fall.

Toto Wolff bekräftigt: Mercedes hat das schnellste Auto im Feld .
Weltmeister Mercedes hat es in der Saison 2017 in der Formel 1 mit einem mindestens gleichwertigen Gegner zu tun, ist aber überzeugt davon, auf Sicht schneller zu sein als der Ferrari.Toto Wolff ist weiterhin davon überzeugt, dass der Mercedes W08 das schnellste Auto im aktuellen Formel-1-Feld ist. Zwar belegt Lewis Hamilton in der Fahrer-WM weiterhin nur den zweiten Platz hinter Ferrari-Pilot Sebastian Vettel, doch nach dem ersten Doppelsieg des Jahres in Montreal führen die Silberpfeile nun zumindest die Konstrukteurswertung wieder an. "Wir haben darüber gescherzt, dass unser Auto eine kleine Diva sei", erklärt Wolff vor dem Großen Preis von Aserbaidschan in Baku.

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