Sport Rosberg verzichtet auf Konter nach brisanten Wolff-Aussagen

14:35  18 juni  2017
14:35  18 juni  2017 Quelle:   dpa.de

Hamilton schickt Giftpfeil an Rosberg

  Hamilton schickt Giftpfeil an Rosberg Bei Lewis Hamilton ist nach seinem dominanten Sieg in Kanada die Stimmung wieder bestens. Man mag es kaum glauben, aber durch den zweiten Platz von Teamkollege Valtteri Bottas feierte Mercedes seinen ersten Doppelsieg überhaupt in dieser Saison. (Das Datencenter zur Formel 1) Es ist noch nicht so lange her, da war diese Konstellation noch Usus. Jedoch nicht immer zur Freude des Briten. Die Dauerfehde mit Ex-Kumpel Nico Rosberg entwickelte sich vor allem zum Ende der letzten Saison zum Hassgipfel, schließlich entriss der Deutsche Hamilton beim letzten Rennen den WM-Pokal. Hamilton: "Ein anderes, professionelles Level" Einmal in Plauderlaune, erzählte der Vize-Weltmeister nun ein bisschen etwas über das neue Binnenklima bei Mercedes - nicht ohne einen kräftigen Seitenhieb in Richtung seines Ex-Teamkollegen zu verteilen. "Mit Valtteri ist es definitiv anders, die Chemie zwischen uns ist eine andere. Wir arbeiten auf einem anderen, professionellen Level zusammen, das über jedem steht, wie ich es in den letzten Jahren erlebt habe." Rosbergs Name fällt zwar nicht direkt, die Aussage kann aber klar als Giftpfeil in Richtung seines zurückgetretenen Jugendfreundes verstanden werden. Im Umkehrschluss heißt das nämlich: Hamilton empfand das Verhältnis zu Rosberg, mit dem er von 2013 bis 2016 im Silberpfeil fuhr und einen offenen Kampf um die Nummer eins im Team austrug, stets als unprofessionell.

Nach den brisanten Aussagen seines ehemaligen Teamchefs Toto Wolff ist Nico Rosberg um eine besonnene Tonart bemüht. „Ich weiß, wie er über mich denkt, daher ist es mir egal, was eine englische Zeitung schreibt“, sagte Rosberg der Deutschen Presse-Agentur.

Motorsport: Rosberg verzichtet auf Konter nach brisanten Wolff - Aussagen . Leipzig (dpa) - Nach den brisanten Aussagen seines ehemaligen Teamchefs Toto Wolff ist Nico Rosberg um eine besonnene Tonart bemüht.

Nico Rosberg will sich nicht provozieren lassen. © Foto: Frank Augstein Nico Rosberg will sich nicht provozieren lassen.

Nach den brisanten Aussagen seines ehemaligen Teamchefs Toto Wolff ist Nico Rosberg um eine besonnene Tonart bemüht. «Ich weiß, wie er über mich denkt, daher ist es mir egal, was eine englische Zeitung schreibt», sagte Rosberg der Deutschen Presse-Agentur.

Der zurückgetretene Formel-1-Weltmeister will sich von einem Bericht der britischen «Daily Mail» mit bemerkenswerten Wolff-Sätzen über Rosberg und dessen vergangenes Duell mit dem britischen Dreifach-Champion nicht provozieren lassen.

Allerdings sprechen die Sätze von Wolff durchaus für sich, in welchem genauen Zusammenhang sie auch immer gefallen sein mögen. «Nico hat alle Waffen eingesetzt, die er hatte», sagte Wolff der Zeitung zufolge. Es habe alle Psychospielchen gegeben, um den Gegner zu destabilisieren. Und Rosberg sei der Bösartige gewesen. Nach Angaben der Zeitung soll Wolff auch auf die Frage, wer der wahre Intrigant in dem Zweikampf gewesen sei, geantwortet haben: «Der, der nicht mehr hier ist.»

Spekulationen um Rosberg-Comeback: Toto Wolff relativiert

  Spekulationen um Rosberg-Comeback: Toto Wolff relativiert Mercedes-Boss Toto Wolff muss klarstellen was er meinte als er von der Rückkehr von Weltmeister Nico Rosberg in die Formel 1 sprachToto Wolff hat in dieser Saison wieder alle Hände voll tu tun: Er muss Zuhause ein Neugeborenes füttern, sich an der Strecke mit seinem Mercedes-Team gegen Ferrari verteidigen, und daneben auch noch viel Aufklärungsarbeit betreiben. Denn immer wieder scheinen Schlagzeilen aus Aussagen des Österreichers zu entstehen, die so gar nicht gemeint waren. Was in Monaco noch die "italienische Verschwörung" war, ist in Kanada die Weltmeister-Comeback-News gewesen.

« Rosberg verzichtet auf Konter nach brisanten Wolff - Aussagen . Bundesbank sieht EU-Steuern und EU-Währungsfonds skeptisch».

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Rosberg hatte wenige Tage nach seinem ersten WM-Titel mit 31 Jahren seinen Rücktritt erklärt. Er war aus seinem noch gültigen Vertrag ausgestiegen und hatte auch sein Team mit der überraschenden Entscheidung vor Probleme gestellt, zeitnah einen Nachfolger zu finden. Es wurde letztlich der Finne Valtteri Bottas. Und es fiel seitdem mehrfach auf, dass sowohl Hamilton als auch Wolff die Zusammenarbeit des neuen Duos des Silberpfeile immer wieder hervorhoben und lobten.

Zudem betonte Hamilton mehrfach, dass mit dem WM-Kampf gegen Ferrari-Pilot Sebastian Vettel nun erst die Besten gegeneinander fahren würden. «Ich kriege das nebenbei etwas mit, weil ich im Internet unterwegs bin und ab und zu lese, was er so loslässt», sagte Rosberg in einem Interview der «Bild am Sonntag». «Das ist lustig, es tangiert mich einfach nicht mehr. Ich habe meine Schlacht gewonnen.»

Psychokrieg mit Hamilton: Rosberg für Wolff "der Böse"

  Psychokrieg mit Hamilton: Rosberg für Wolff Sie haben sich gezofft, sie haben sich schikaniert - und bisweilen auch von der Strecke geschossen. Ihren Psychokrieg trieben die Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton und Nico Rosberg in der vergangenen Saison bis zum Äußeren. Der Zoff der Stallrivalen mündete im Rücktritt Rosbergs - drei Tage nach seinem WM-Triumph. Wolff: Rosberg der wahre Intrigant In der Daily Mail hat Mercedes-Boss Toto Wolff jetzt seine persönliche Einschätzung zu dem Duell abgegeben - und eine überraschende Sichtweise geäußert. Auf die Frage, wer der wahre Intrigant in seinem Team gewesen sei, antwortete Wolff: "Derjenige, der nicht mehr hier ist. Der Boshaftere." Gemeint war Rosberg. Nach Ansicht seines früheren Chefs hat der Deutsche im Kampf um die WM-Krone "alle Waffen genutzt, die er hatte". Persönliche Geschichte spielt eine Rolle "Es gab all die Psycho-Spielchen, die man spielen kann, um seinen Rivalen aus dem Konzept zu bringen", sagte Wolff. Der Mercedes-Boss ist sich sicher, dass auch die persönliche Geschichte der beiden Fahrer eine Rolle gespielt habe. "Sie haben unterschiedliche Backgrounds und fuhren schon früh gegeneinander, während sie aufwuchsen. Es läuft nicht alles ohne Probleme ab, wenn zwei Teamkollegen ein Auto haben, das gut genug ist, Weltmeister zu werden." Damit spielt Wolff auch darauf an, dass Rosberg im luxuriösen Monaco aufwuchs, während Hamilton eher aus einfachen Verhältnissen stammt. Rosberg und Hamilton waren vier Jahre Teamkollegen, bevor Rosberg 2016 den Weltmeister-Titel holte und kurz danach zurücktrat.

Wir wurden recht niedlich bedient – nur der Wein war ein wenig zu sauer. Der jetzige Vorsteher ist der erste, der den Einfall hatte, Oekonom zu seyn: Das ist aber auch nach Herrn Gutmanns Aussage sein einziges Verdienst.

Sein Entschluß, die Gegend zu verlassen, stand fester, als je, er wollte selbst, wenn dies seine Reise beschleunigen könne, auf die große Belohnung verzichten , die ihm Herr Balthasar zugedacht hatte.

Drei Jahre lieferten sich Hamilton und Rosberg ein erbittertes Duell. Es waren die Jahre der Mercedes-Hoheit, andere Teams waren nur Beiwerk. Im Fokus stand jedes Rennwochenende der Kampf des blonden Weltmeister-Sohns aus gut situierten Verhältnissen und des ersten dunkelhäutigen Piloten in der Formel-1-Historie, dessen eingewanderter Vater einst noch Nebenjobs annehmen musste, um die Karriere des Sohnes zu ermöglichen. Zwischen Rosberg und Hamilton hätte es womöglich Faktoren gegeben, von denen man gar nichts wisse, meinte Wolff.

Rosberg, der sich schon zu seinen Teamzeiten öffentlich immer als Teamplayer präsentiert hatte, betonte am Sonntag dann noch mal, dass er und Wolff ein ausgezeichnetes Verhältnis hätten. «Am Dienstag haben wir bei einem Charity zusammen 600 000 Euro für blinde Kinder gesammelt», sagte Rosberg.

Keine Schuldzuweisung: Hamilton-Problem noch nicht geklärt .
Mercedes weiß noch nicht, auf wen es mit dem Finger zeigen kann, wenn es um das ärgerliche und nervende Problem mit Lewis Hamiltons Kopfstütze in Baku geht.Das Mercedes-Team ist dem Grund für den lockeren Kopfschutz am Auto von Lewis Hamilton während des Rennens in Baku noch nicht auf die Schliche gekommen. Man sei noch mit der Fehleranalyse beschäftigt, hieß es am Montagnachmittag. Und man werde das Design und die Abläufe überprüfen, um eine Wiederholung in Zukunft auszuschließen, heißt es auf Anfrage von Motorsport-Total.com.

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