Sport Es geht um 14,7 Millionen Euro - Spanische Justiz wirft Ronaldo Steuerbetrug vor

15:56  13 juni  2017
15:56  13 juni  2017 Quelle:   RP ONLINE

Es geht um 14,7 Millionen Euro - Spanische Justiz wirft Ronaldo Steuerbetrug vor

  Es geht um 14,7 Millionen Euro - Spanische Justiz wirft Ronaldo Steuerbetrug vor Die spanische Staatsanwaltschaft wirft dem portugiesischen Fußballstar Cristiano Ronaldo Steuerhinterziehung in Millionenhöhe vor. Das erklärte die Anklagebehörde in Madrid am Dienstag. Ronaldo habe dafür von Strukturen "profitiert", die im Jahr 2010 eigens geschaffen wurden, um in Spanien erzieltes Einkommen den Steuerbehörden zu verheimlichen.

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Die spanische Staatsanwaltschaft hat dem portugiesischen Fußballstar Cristiano Ronaldo Steuerhinterziehung in Millionenhöhe vorgeworfen. Über Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland habe der vierfache Weltfußballer in Diensten von Real Madrid 14,7 Millionen Euro Steuern am spanischen Fiskus vorbei geschleust.

Die bestbezahlten Sportler 2017 © afp Die bestbezahlten Sportler 2017

Das erklärte die Anklagebehörde in Madrid am Dienstag. Ronaldo habe dafür von Strukturen "profitiert", die im Jahr 2010 eigens geschaffen wurden, um in Spanien erzieltes Einkommen den Steuerbehörden zu verheimlichen.

Dieses Vorgehen belege eine "vorsätzliche und bewusste Missachtung seiner Steuerpflichten in Spanien", heißt es in der Erklärung weiter. Ronaldo ist nach Angaben des US-Magazins "Forbes" der bestbezahlte Sportler der Welt. Der bei Real Madrid unter Vertrag stehende Portugiese verdiente in den vergangenen zwölf Monaten knapp 83 Millionen Euro, wie aus einer dieser Tage veröffentlichten "Forbes"-Liste hervorgeht.

Bericht: Ronaldo will Millionen-Betrag hinterlegen .
Allmählich rutscht dem Weltfußballer dessen teures Hinterteil gen Eisfläche: Cristiano Ronaldo macht den Geldbeutel auf, um seine Richter milde zu stimmen.Der des Steuerbetrugs verdächtigte Weltfussballer Cristiano Ronaldo will einem Medienbericht zufolge bei einem Gericht in Madrid 14,7 Millionen Euro hinterlegen. Dies entspricht der Summe, die er nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft am Fiskus vorbeigeschleust haben soll. Damit wolle der Stürmerstar von Real Madrid erreichen, dass das Gericht ihm mildernde Umstände zugesteht, berichtete die Sportzeitung «AS».

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