Sport Lauda: Fernando Alonso für Mercedes "absolut kein Thema"

14:00  28 mai  2017
14:00  28 mai  2017 Quelle:   Formel1.de

Schnellster Alonso aller Zeiten: "Macht keinen Unterschied"

  Schnellster Alonso aller Zeiten: Noch nie in seinem Leben ist Fernando Alonso Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 370 km/h gefahren - Doch in Indianapolis fühlt sich das ganz normal anFernando Alonso ist wieder um eine Erfahrung reicher: Am "Fast Friday", an dem der Ladedruck an den indyCar-Boliden von 1,3 auf 1,4 bar angehoben wird, ist der zweimalige Formel-1-Weltmeister erstmals in seinem Leben Runden mit über 230 Meilen pro Stunde gefahren. Sein Rundendurchschnitt von 231,827 mph (373,089 km/h) reichte für die vierte Position im 5. Freien Training beim Indianapolis 500 2017. Für den Brickyard-Neuling fühlte sich die ganze Sache aber weniger spektakulär an.

Fernando Alonso fährt im Ferrari in der Qualifikation von Bahrain.⊕

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Niki Lauda zeigt kein Interesse an einer Verpflichtung von Fernando Alonso © xpbimages.com Niki Lauda zeigt kein Interesse an einer Verpflichtung von Fernando Alonso

Alles spricht für Valtteri Bottas: Niki Lauda erklärt, warum Sebastian Vettel für Mercedes derzeit kein Thema ist und erteilt Fernando Alonso eine Absage

Dass Fernando Alonso McLaren-Honda am Ende der Saison 2017 verlassen könnte, gilt als realistische Option. Wohin es ihn ziehen würde, ist aber unklar. Es ist kein Geheimnis, dass der Spanier in der Vergangenheit bei Mercedes angeklopft hat - zuletzt erst im vergangenen Winter, nach dem Rücktritt von Nico Rosberg. Aber für die Silberpfeile gehört Alonso nicht zu den Wunschkandidaten.

Technikpanne schuld: Alonso sah sich auf Pole-Position-Kurs

  Technikpanne schuld: Alonso sah sich auf Pole-Position-Kurs Fernando Alonso berichtet von seinen Schreckmomenten während des Qualifyings zu den 500 Meilen von Indianapolis, ärgert sich aber vor allem, die Pole Position wegen einer Panne verpasst zu haben.Formel-1-Star Fernando Alonso zeigt sich dem fünften Startplatz, den er sich am Sonntag im Qualifying zu den 500 Meilen von Indianapolis sicherte, zufrieden. Der Spanier spricht jedoch davon, dass sein Andretti-Honda schnell genug gewesen wäre, um die Pole-Position zu erobern - doch die Technik spielte ihm einen Streich. "In der zweiten Runde hatte ich ein Overboost-Problem aus der letzten Kurve heraus. Es fühlte sich an, als würde ich bremsen", beklagt Alonso einen Zeitverlust.

Alonso , der Star in der F1.

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Eine Verpflichtung des Weltmeisters von 2005 und 2006 sei "absolut kein Thema", stellt Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda im Interview mit der 'Bild am Sonntag' klar - und ergänzt: "Wir haben zwei tolle Fahrer und überhaupt keinen Grund, etwas zu ändern."

Dabei hatte Lauda selbst während der Wintertests in Barcelona die Befürchtung geäußert, dass Bottas gegenüber Lewis Hamilton in der Performance abfallen könnte. Aber spätestens mit seinem Sieg in Sotschi hat der Finne die gröbsten Zweifel an seinem Talent ausgeräumt. Und im Monaco-Qualifying (Formel 1 2017 live im Ticker) wäre er gestern beinahe auf Pole gefahren.

Bottas sei "eine Sensation", findet Lauda: "Er hat sogar noch Potenzial nach oben. Auf Fahrerseite haben wir dieses Jahr wirklich überhaupt keine Probleme." Was eine Vertragsverlängerung mit dem 27-Jährigen, der zunächst nur für eine Saison verpflichtet wurde, logisch erscheinen ließe. Lauda: "Jetzt schauen wir uns das erst mal noch eine Weile an und dann sehen wir weiter. Aber es spricht überhaupt nichts dagegen."

Eine "Sinnlos-Diskussion" seien hingegen die Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Sebastian Vettel zu Mercedes: "Wenn ein Ferrari-Fahrer die WM gewinnen kann, denkt man nicht daran, dort wegzugehen", ist sich Lauda sicher.

"Das Herz jedes Rennfahrers schlägt für Ferrari", sagt er. "Den Kopf braucht man bei Ferrari, um das Auto schnell zu machen. Das Geld stimmt bei denen sowieso. Dieses Triumvirat von Emotionen, Kopf und Geld bietet kein anderes Team auf der Welt. Kein Auto, nicht einmal unseres hier, ist es wert, das aufzugeben."

Niki Lauda: "Vettel muss einmal ausfallen, sonst ist es vorbei" .
"Der Krieg ist nicht verloren": Sebastian Vettels Sieg in Monaco und seine ausgezeichnete Form dieser Saison lassen bei Mercedes die Alarmglocken schrillen. Alles Gute wünscht Silber dem roten Konkurrenten nicht mehr.Noch bevor Lewis Hamilton in Monaco die Ziellinie überquerte, schickte er über Funk eine Kampfansage an sein Team: "Der Krieg ist noch nicht vorbei!" Dabei meinte der Mercedes-Pilot nicht etwa die Absicht, den vor ihm auf Platz sechs fahrenden Carlos Sainz (Toro Rosso) noch zu schnappen, sondern den WM-Kampf mit Ferrari-Konkurrent Sebastian Vettel, der in Monaco siegte und seine WM-Führung gegenüber Hamilton ausbaute.

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