Sport Niki Lauda: "Bin nur noch die Nummer zwei hinter Lewis"

16:20  23 mai  2017
16:20  23 mai  2017 Quelle:   Motorsport-Total.com

Formel 1 Barcelona 2017: Fehler kostet Vettel die Pole

  Formel 1 Barcelona 2017: Fehler kostet Vettel die Pole Lewis Hamilton schlägt zurück: Pole-Position beim Grand Prix von Spanien, aber genauso gut könnten Sebastian Vettel und Valtteri Bottas vorne stehen. Das epische WM-Duell zwischen Lewis Hamilton (Mercedes) und Sebastian Vettel (Ferrari) geht beim Grand Prix von Spanien in Barcelona (Formel 1 2017 live im Ticker) weiter. Nachdem Mercedes den Freitag und Ferrari den Samstagmorgen dominiert hatte, setzte sich im Qualifying wieder Hamilton durch. Morgen startet der Brite zum 64. Mal in seiner Karriere von der Pole-Position. Damit fehlt ihm nur noch eine einzige Pole auf sein großes Vorbild Ayrton Senna.

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Niki Lauda, rechts, ist zu Hause nicht mehr die Nummer eins. © Laureus/GettyImages Niki Lauda, rechts, ist zu Hause nicht mehr die Nummer eins.

Niki Lauda wurde "strafversetzt": Warum der Aufsichtsratsvorsitzende von Mercedes zu Hause nicht mehr die Nummer eins ist, und wer ihn überholt hat.

Der Große Preis von Spanien vor knapp zwei Wochen war nicht nur der Beginn der Europasaison 2017, den Mercedes-Pilot Lewis Hamilton vor Sebastian Vettel (Ferrari) und Daniel Ricciardo (Red Bull) gewann. Es war auch das Debüt zweier junger Motorsportfans mit berühmten Vater: Max und Mia, die fast achtjährigen Zwillinge des ehemaligen Formel-1-Fahrers und Mercedes-Aufsichtsratsvorsitzenden Niki Lauda. Zum ersten Mal durften die beiden in Barcelona echte Rennluft schnuppern und ihren Papa bei der Arbeit besuchen.

Vettel & Mercedes: Heiße Gerüchte wirklich nur "Bullshit"?

  Vettel & Mercedes: Heiße Gerüchte wirklich nur Wo Rauch ist, ist auch Feuer, glaubt Eddie Jordan, aber Niki Lauda dementiert die Vettel-Gerüchte - Fest steht: Profitieren würde sowohl Vettel als auch Mercedes Schon seit Sotschi sorgt ein heißes Gerücht in der Formel 1 für Spekulationen: Sebastian Vettel soll bereits im Winter einem Vorvertrag bei Mercedes für 2018 zugestimmt haben. Das schreibt zumindest der italienische Ferrari-Insider Leo Turrini in seinem Blog. Turrini behauptet, Mercedes-Boss Niki Lauda habe das am Rande der Wintertests in Barcelona im Freundeskreis ausgeplaudert.

Niki Lauda . GP Imola 1985 McLaren-TAG Formula 1.

Niki Lauda . GP Zolder 1984 McLaren-TAG Formula 1.

"Das war ein Fehler", scherzt Lauda im Schweizer "Blick". "Jetzt bin ich zu Hause nur noch die Nummer zwei." Er sei "strafversetzt" worden, so der Österreicher. Doch was war passiert? Laudas Ehefrau und die beiden gemeinsamen Kinder, Max und Mia, seien gegen Rennende am Circuit de Barcelona-Catalunya eingetroffen und winkten vor der Siegerehrung dem Sieger Hamilton zu, klärt er auf.

"Lewis winkte freundlich zurück - jetzt ist er zu Hause der neue Held", sagt Lauda. Und Papa Niki ist nur noch die Nummer zwei hinter Hamilton. Doch damit dürfte er leben können, wenn Hamilton sich weiter gegen die Konkurrenz von Ferrari durchsetzt und Siege für Mercedes einfährt.

"Rennsport auf höchstem Niveau"

Das Rennen in Barcelona "war Rennsport auf höchstem Niveau", so der dreimalige Formel-1-Weltmeister. "Da kämpfen ein viermaliger Weltmeister und ein dreifacher Champion auf Ferrari und Mercedes, den zwei besten Autos der Welt. Eine bessere Werbung für diesen Sport gibt es nicht."

Niki Lauda: "Unmöglich", mit Vettel über Wechsel zu sprechen

  Niki Lauda: Warum sollte Sebastian Vettel Ferrari ausgerechnet jetzt verlasse, da sich die Zusammenarbeit auszuzahlen beginnt? Mercedes erkennt seine Chancenlosigkeit, den Deutschen zu bekommen, an. Vorläufig.Seit es Spekulationen um einen vermeintlichen Wechsel Sebastian Vettels zu Mercedes gibt, ist man bei den Silberpfeilen bemüht, die Angelegenheit zu dementieren. "Alles Bullshit", hatte Aufsichtsratsvorsitz Niki Lauda gegenüber den britischen Medien behauptet. Zuvor schrieb ein italienischer Journalist schon von einem Vorvertrag zwischen Vettel und Mercedes, was ihm Lauda selbst verraten habe.

Niki Lauda - 1984. Back View.

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Lauda glaubt, dass Mercedes und Ferrari den Kampf um den Weltmeistertitel unter sich ausmachen und die Teamkollegen der Topfahrer eine entscheidende Rolle spielen werden. "Ich würde jetzt mal behaupten, Bottas ist so gut wie es Rosberg war. Und vielleicht einen Tick besser als Räikkönen", sagt der 68-Jährige.

Zuverlässigkeitsprobleme wie etwa der Turboladerschaden an Bottas' Auto in Barcelona oder Hamiltons Motorschaden in Malaysia im Vorjahr sollen sich nicht wiederholen. Deshalb laufe bei Mercedes die "englisch-deutsche Qualitätskontrolle" auf Hochtouren. "Wir wollen ja keine WM der technischen Ausfälle", ergänzt er.

Lauda gewann 1975 und 1976 in Monte Carlo

An diesem Wochenende ist der Formel-1-Zirkus zu Gast im Fürstentum Monaco. Zwei Mal gewann Lauda das prestigeträchtige Rennen, bei dem jeder Rennfahrer ganz oben auf dem Siegerpodest stehen möchte. "Wer in Monte Carlo gewinnt, bekommt genauso viel Aufmerksamkeit und Werbung wie der Weltmeister, so Lauda.

Für den Aufsichtsratsvorsitzenden von Mercedes ist Ferrari der Favorit auf den Sieg: "Im Moment hat Ferrari dort sicher leichte Vorteile, weil wir mit dem längsten Radstand durch die engen Kurven so unsere Probleme bekommen werden.

Doch der Faktor Fahrer spielt beim Großen Preis von Monaco eine noch größere Rolle, als auf jeder anderen Rennstrecke im Formel-1-Kalender. "Je näher du dich an die Leitplanken wagst, desto schneller bist du. Aber das Risiko fährt natürlich auf jedem Meter mit", weiß der Sieger von 1975 und 1976.

Niki Lauda: "Vettel muss einmal ausfallen, sonst ist es vorbei" .
"Der Krieg ist nicht verloren": Sebastian Vettels Sieg in Monaco und seine ausgezeichnete Form dieser Saison lassen bei Mercedes die Alarmglocken schrillen. Alles Gute wünscht Silber dem roten Konkurrenten nicht mehr.Noch bevor Lewis Hamilton in Monaco die Ziellinie überquerte, schickte er über Funk eine Kampfansage an sein Team: "Der Krieg ist noch nicht vorbei!" Dabei meinte der Mercedes-Pilot nicht etwa die Absicht, den vor ihm auf Platz sechs fahrenden Carlos Sainz (Toro Rosso) noch zu schnappen, sondern den WM-Kampf mit Ferrari-Konkurrent Sebastian Vettel, der in Monaco siegte und seine WM-Führung gegenüber Hamilton ausbaute.

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