Sport So trickste Mercedes Ferrari aus

14:36  15 mai  2017
14:36  15 mai  2017 Quelle:   sport1.de

Ferrari-Präsident behauptet: Mercedes "hat Angst" vor Rot

  Ferrari-Präsident behauptet: Mercedes Ferraris Comeback ist in vollem Gange. Die Laune des Bosses ist so prächtig, dass er sie gegenüber dem herausgeforderten Konkurrenten Mercedes nicht verbirgt.Ferrari-Boss Sergio Marchionne ist davon überzeugt, dass der starke Start in die Formel-1-Saison 2017 seiner Mannschaft geholfen hätte, ihren alten Nimbus wiederaufzupolieren. Er glaubt sogar, dass bei Mercedes infolge der Sebastian-Vettel-Siege in Australien und Bahrain die Angst vor den Roten umginge. "Ferrari ist konkurrenzfähig und von seinen Gegnern in Stuttgart gefürchtet", wird Marchionne von "La Repubblica" zitiert - es gibt keinen Zweifel, wer mit diesem Satz gemeint ist.

Rundschau für Klardenker und Freidenker by .

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Lewis Hamilton, rechts, war am 14. Mai 2017 in Barcelona plötzlich neben Sebastian Vettel, als dieser aus der Box kam.: Lewis Hamilton (r.) war plötzlich neben Sebastian Vettel (l.), als dieser aus der Box kam © SPORT1 Lewis Hamilton (r.) war plötzlich neben Sebastian Vettel (l.), als dieser aus der Box kam

Sebastian Vettel war perplex: "Ich weiß nicht, warum ich beim zweiten Stopp so viel Zeit verloren habe. Als er rauskam, war es so eng. Ich konnte es kaum glauben, ich dachte, wir hätten so um die acht Sekunden Polster."

Wie Vettel wunderten sich auch viele Zuschauer, wieso Lewis Hamilton beim Spanien-GP plötzlich neben Vettel auftauchte, obwohl der zuvor deutlich zurückliegende Brite nur eine Runde zuvor gestoppt hatte.

SPORT1 erklärt die geniale Falle von Mercedes, in die Ferrari sorglos hineintappte.

Virtuelles Safety-Car öffnet die Tür

Alles begann mit der Kollision zwischen Felipe Massa und Stoffel Vandoorne in Runde 34. Vandoorne flog von der Strecke ab, weshalb das Virtuelle Safety-Car (VSC) zum Einsatz kam.

Vettel & Mercedes: Heiße Gerüchte wirklich nur "Bullshit"?

  Vettel & Mercedes: Heiße Gerüchte wirklich nur Wo Rauch ist, ist auch Feuer, glaubt Eddie Jordan, aber Niki Lauda dementiert die Vettel-Gerüchte - Fest steht: Profitieren würde sowohl Vettel als auch Mercedes Schon seit Sotschi sorgt ein heißes Gerücht in der Formel 1 für Spekulationen: Sebastian Vettel soll bereits im Winter einem Vorvertrag bei Mercedes für 2018 zugestimmt haben. Das schreibt zumindest der italienische Ferrari-Insider Leo Turrini in seinem Blog. Turrini behauptet, Mercedes-Boss Niki Lauda habe das am Rande der Wintertests in Barcelona im Freundeskreis ausgeplaudert.

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Beim VSC werden die Abstände eingefroren und die Piloten müssen ihre Geschwindigkeit reduzieren, wodurch die Rundenzeiten langsamer werden.

Da der Abstand zwischen Vettel und Hamilton zu diesem Zeitpunkt aber fast acht Sekunden betrug, hätte es Mercedes nichts genützt, den Briten sofort an die Box zu holen. Ferrari hätte eine Runde später gekontert und somit nur zwei, drei Sekunden verloren.

Mercedes-Cheftaktiker düpiert Ferrari

Mercedes-Cheftaktiker James Vowles hatte sich deshalb einen genialen Trick ausgedacht, den Ferrari erst durchschaute, als es bereits zu spät war.

Um die Falle aufzumachen, schickte Mercedes in Runde 35 schon einmal die Mechaniker mit Reifen vor die Garage. Ferrari ging dem Bluff nicht auf den Leim und die Mercedes-Crew zog sich wieder zurück.

Ferrari klaut bei Mercedes: Neuer Kupplungshebel für Vettel

  Ferrari klaut bei Mercedes: Neuer Kupplungshebel für Vettel Damit Sebastian Vettel den Schleifpunkt besser findet, vertraut die Scuderia offenbar in Barcelona auf eine Lösung, die sich Mercedes hat einfallen lassen Ferrari hat sich beim Design des Kupplungspedals am Lenkrad des SF70H ein Beispiel an Mercedes genommen und sein Bauteil zugunsten eines besseren Start-Handlings für Sebastian Vettel angepasst. Die Scuderia vertraut beim Spanien-Grand-Prix nicht mehr auf einen einzigen langen Hebel, um den Schleifpunkt zu finden, sondern auf ein zweiteiliges System mit Fingermulden an den Enden.

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Für die Silberpfeile war damit klar, dass die Scuderia angesichts der komfortablen Führung erst abwarten wollte, ob Hamilton tatsächlich abbiegt, bevor sie Vettel ebenfalls in die Box holen.

Hamilton nutzt Ende des VSC

Als der McLaren-Honda von Vandoorne dann am Haken hing und die Gefahrenstelle fast beseitigt war, ging alles sehr schnell.

Hamilton bog sofort in die Boxengasse ab und ließ sich weiche Reifen aufziehen. Das VSC wurde dann aufgehoben, als Hamilton aus der Boxengasse fuhr, wodurch er mit frischen Reifen sofort Vollgas geben konnte.

Natürlich konnte jetzt auch Vettel wieder die Geschwindigkeit erhöhen - doch in der Zwischenzeit hatte er eine langsame halbe Runde unter VSC-Bedingungen fahren müssen.

Die Falle schnappt zu

Ferrari reagierte und holte Vettel in die Box, doch die Falle war bereits zugeschnappt.

"Man verliert viel, wenn man unter Normalbedingungen stoppt. Dann dauert es ungefähr 21 Sekunden. Unter dem VSC fahren alle langsamer, also ist der effektive Zeitverlust viel geringer", erklärte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Genau genommen betrug der Unterschied acht Sekunden, weshalb ein verdutzter Vettel plötzlich Hamilton neben sich erblickte, als er aus der Boxengasse fuhr.

Vettel kämpft vergeblich

Vettel konnte zwar mit einem harten Manöver Hamilton noch einmal hinter sich lassen, doch der Mercedes-Pilot war in seinem Windschatten und musste nicht seine weichen Reifen opfern, um die Lücke zuzufahren.

Hamilton setzte Vettel permanent unter Druck, ehe er in Runde 44 zur entscheidenden Attacke ansetze. Danach musste Hamilton nur noch auf seine Reifen aufpassen, um den Sieg einzufahren.

Der Triumph zu verdanken hatte er Vowles, der Ferrari mit seiner genialen Falle ausgetrickst hatte.

Das muss man wissen zum Grand Prix von Monaco .
Das Formel-1-Spektakel von Monaco erlebt seine nächste Auflage. Der Sieg beim traditionsreichen Grand Prix in der Steueroase ist für die Fahrer fast so viel wert wie ein WM-Titel. Das Geschehen abseits der Rennstrecke ist oft ebenso schillernd. Was macht Monaco so besonders?Der Grand Prix an der Côte d-??Azur ist Sinnbild der Formel 1. Unvernünftig, laut und glamourös geht es auf den Straßen von Monte Carlo zu. Die Rennstrecke ist der komplette Gegensatz zu den sicheren Kursen der modernen Formel 1. Wenn die Piloten ihre hochgezüchteten Boliden durch die Gassen jagen, hüpft das Herz der PS-Fans.

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