Sport Bundesanwaltschaft: Keine Hinweise auf Komplizen bei BVB-Anschlag

14:05  21 april  2017
14:05  21 april  2017 Quelle:   dpa.de

Zweites Bekennerschreiben aus linker Szene aufgetaucht

  Zweites Bekennerschreiben aus linker Szene aufgetaucht Nach dem Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus ermittelt die Polizei in alle Richtungen. Auch die antifaschistische Szene steht im Verdacht. Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB ist ein zweites Bekennerschreiben aufgetaucht. Dieses soll aus der linken Antifa-Szene kommen, meldet die Deutsche Presse-Agentur. Demnach würden die Ermittler die Authentizität des Schreibens prüfen.

Dafür wollte er laut Bundesanwaltschaft möglichst viele Spieler des BVB töten. (21.04.2017). Generalbundesanwaltschaft: Keine Hinweise auf Komplizen bei BVB -Bus- Anschlag .

Laut der Bundesanwaltschaft soll der Tatverdächtige zum Anschlag auf dem BVB -Bus allein agiert haben. Die Untersuchung der Sprengstoffs dauere noch an. Gänzlich ausschließen wollen die Ermittler mögliche Komplizen allerdings noch nicht.

Der BVB-Bus am Abend des 11. April 2017 nach dem Anschlag. © dpa Der BVB-Bus am Abend des 11. April 2017 nach dem Anschlag.

Die Bundesanwaltschaft hat nach der Festnahme eines Tatverdächtigen bislang keine Anhaltspunkte für mögliche Gehilfen und Mittäter bei dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Bundesligist Borussia Dortmund. Das teilte die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, Frauke Köhler, am Freitag in Karlsruhe mit.

Die Ermittlungsbehörde behalte diese Frage aber weiter im Blick.

Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Bundesligist Borussia Dortmund hatte die Polizei am Freitag einen Verdächtigen festgenommen - es scheint um Aktienspekulation zu gehen und nicht um Terrorismus. Der im Raum Tübingen gefasste 28-Jährige soll laut Bundesanwaltschaft auf einen durch den Anschlag verursachten Kursverlust der BVB-Aktie gesetzt haben, um dadurch einen hohen Gewinn einstreichen zu können.

Mutmaßlicher Attentäter bestreitet Anschlag auf BVB-Bus .
Der Kurs der BVB-Aktie steigt: Genau das hatte der Täter verhindern wollen, der sich gegenüber der Staatsanwaltschaft weigert, der Täter zu sein.Die Ermittlungen im Zusammenhang mit der Aufklärung des Anschlags auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verlaufen zäh. Die bisherige Auswertung des bei Durchsuchungen sichergestellten Materials hat nach Recherchen von Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR keine weiteren eindeutigen Belege für die Tat gebracht. Gleichwohl sind sich die Ermittler weiterhin sicher, dass der wegen dringenden Tatverdachts festgenommene 28-jährige Sergej W. den Anschlag auf den Bus verübt hat.

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