Sport Anschlag auf BVB - Ermittler nehmen Tatverdächtigen fest

09:55  21 april  2017
09:55  21 april  2017 Quelle:   SZ.de

Bundesanwaltschaft: Keine Hinweise auf Komplizen bei BVB-Anschlag

  Bundesanwaltschaft: Keine Hinweise auf Komplizen bei BVB-Anschlag Die Bundesanwaltschaft geht im Falle des Anschlags auf den Mannschaftsbus Borussia Dortmunds von einem Einzeltäter aus.

> Borussia Dortmund: Ermittler nehmen nach Anschlag Verdächtigen fest . Dortmund Anschlag auf BVB -Bus - Ermittler nehmen Verdächtigen fest . Die Bundesanwaltschaft hat neue Details zum Anschlag in Dortmund bekannt gegeben.

Nach BVB - Anschlag noch kein Tatverdächtiger gefasst. Football Soccer - Borussia Dortmund v AS Monaco - UEFA Champions League Quarter Final "Aufgabe seiner Einheit war es, Entführungen, Verschleppungen, Erpressungen und auch Tötungen vorzubereiten", erklärten die Ermittler .

Ein Beamter des Landeskriminalamtes (LKA) untersucht den BVB-Mannschaftsbus am Abend des 11. April 2017 nach dem Anschlag. © dpa Ein Beamter des Landeskriminalamtes (LKA) untersucht den BVB-Mannschaftsbus am Abend des 11. April 2017 nach dem Anschlag.

Nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" handelte der Mann aus Geldgier.

Im Zusammenhang mit dem Bombenanschlag auf einen Mannschaftsbus des BVB-Dortmund hat es an diesem Morgen eine Festnahme gegeben. In Ermittlungskreisen ist von einer heißen Spur die Rede.

Bei dem in Nähe von Tübingen durch die Spezialeinheit GSG-9 Festgenommenen handelt es sich nach Informationen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung um den 28-jährigen Sergej W. der bereits kurz vor Ostern ins Blickfeld der Ermittler geriet. Er soll am Tag des Anschlages im Mannschaftshotel des BVB gewohnt haben und dort auf ein Zimmer mit Blick auf die Strasse und damit in Richtung auf den späteren Ort des Anschlags bestanden haben.

Zudem soll er am Tag des Anschlags mit Hilfe eines dafür eigens aufgenommenen Verbraucherkredits 15 000 Optionsscheine des an der Börse gehandelten BVB mit einer sogenannten Put-Option erworben haben. Damit setzt man auf fallenden Kurse. Die Käufe wurden vermutlich aus dem Hotel heraus abgewickelt - verwendet wurde jedenfalls die entsprechende IP-Adresse.

Bereits vor Ostern hatte sich abgezeichnet, dass ein terroristischer Hintergrund der Tat eher unwahrscheinlich ist.

Nach Petersburger Anschlag fordert Inlandsgeheimdienst schärfere Grenzkontrollen .
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach dem U-Bahn-Anschlag in St. Petersburg striktere Grenzkontrollen für Menschen aus Zentralasien gefordert. Alle acht in Untersuchungshaft sitzenden Terrorverdächtigen stammten aus dieser Region, sagte der am Dienstag von russischen Agenturen zitierte FSB-Chef Alexander Bortnikow. Während einer Sitzung des von ihm geleiteten Nationalen Antiterror-Komitees (NAK) sprach er sich für "zusätzliche Maßnahmen" zur Kontrolle derjenigen aus, bei denen Hinweise auf Beteiligung an terroristischen Aktivitäten vorlägen. Die Grenzpolizei untersteht dem FSB.

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