Sport Champions League: Halbfinale ohne Bundesliga – Pressestimmen zur BVB-Pleite

13:25  20 april  2017
13:25  20 april  2017 Quelle:   Berliner Zeitung

BVB-Pleite: Monaco schießt Dortmund aus der Champions League

  BVB-Pleite: Monaco schießt Dortmund aus der Champions League Der BVB verlor auch das Rückspiel gegen die Franzosen.Nach einer unglücklichen Anreise zum Stadion (hier gibt’s die Einzelheiten) fand der BVB überhaupt nicht in die Partie. Super-Talent Kylian Mbappé (3.) und Altmeister Radamel Falcao (17.) brachten die Franzosen früh in Führung. Dortmund-Coach Thomas Tuchel reagierte mit Wechseln und einer Systemumstellung.

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Video. Super League . Bundesliga . Roman Bürki hat den Anschlag auf den BVB -Teambus am Dienstag aus nächster Nähe miterlebt. Der Schweizer sass sogar neben Marc Bartra, der sich…

Trost für den Verlierer: Monacos Almamy Touré, rechts, erkundigt sich am 19. April 2017 nach dem Viertelfinalrückspiel in der Champions League nach dem Befinden des ausgeschiedenen Dortmunders Marco Reus.: AFP © Valery Hache, AFP AFP

Erst der FC Bayern, dann der BVB - die Pleite der Weltmeisterliga in der Champions League ist perfekt. Binnen zwei Tagen verabschiedeten sich die beiden Aushängeschilder des deutschen Clubfußballs aus dem Wettbewerb. Anders als die Münchner bei Real Madrid, die erst in der Verlängerung bezwungen wurden, waren die Dortmunder beim 1:3 in Monaco chancenlos.

Die wichtigsten Aspekte der Partie:

PLEITE: Erstmals seit 2009 ist die Bundesliga nicht im Halbfinale der Champions League vertreten. In den vergangenen sieben Jahren hatten der FC Bayern München (2010, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016), Borussia Dortmund (2013) und der FC Schalke 04 (2011) die Runde der letzten vier Teams in der Königsklasse erreicht.STIMMUNG: Bei aller Enttäuschung über den Knockout verzichtete Thomas Tuchel auf Kritik an seiner Mannschaft. „Wir haben uns bis vor acht Tagen komplett bereit gefühlt, dieses Viertelfinale zu gewinnen. Die Vorzeichen haben sich aber auf dramatische Weise geändert“, sagte der BVB-Coach mit Bezug auf den Anschlag auf den Teambus vor dem Hinspiel in Dortmund. Mit ernster Miene fügte Tuchel an: „Man muss aufpassen, dass man diese beiden Spiele nicht zu hoch bewertet und die Leistung der Spieler als alleinigen Maßstab nimmt.“PANNE: Die Fahrt zum Stadion weckte bei allen Beteiligten unangenehme Erinnerung. Auf Geheiß der Gendamerie durfte der mit den Dortmundern Profis besetzte Bus 17 Minuten lang nicht vom Hotel abfahren. „Nachdem was uns passiert ist, gibt es kaum eine schlechtere Situation, als dass du wieder gemeinsam im Bus sitzt und es geht nicht los. Es war ein etwas beklemmendes Gefühl“, klagte Tuchel. Nach Einschätzung von Verteidiger Marcel Schmelzer hatte diese Panne aber keinen großen Einfluss auf die Partie: „Ich denke nicht, dass das eine Rolle gespielt hat.“ZIELE: Schon am Samstag (18.30 Uhr) steht für den BVB die nächste schwere Aufgabe an. Nur ein Sieg in Mönchengladbach dürfte die Chance erhöhen, im Bundesliga-Endspurt doch noch den dritten Rang und damit die als Saisonziel ausgegebene direkte Qualifikation für die Champions League zu schaffen. Vier Tage später reist die Borussia zum Pokal-Halbfinale nach München. „Ich glaube, dass der Druck für die Bayern nun wesentlich größer ist als für uns“, sagte Schmelzer.

Die Pressestimmen zum Spiel:

„L'Équipe“: „Dieses Team ist unglaublich.“ - „Da haben wir's, endlich. Sieben Jahre nach Lyon ist ein französischer Club im Halbfinale der Champions League (...).“

So viel Geld steht für Bayern auf dem Spiel

  So viel Geld steht für Bayern auf dem Spiel Einen kleinen Geldregen erlebte der FC Bayern durch den Viertelfinal-Einzug in der Champions League bereits. Mit einem Aus gegen Real Madrid würden dem Rekordmeister aber weitere Einnahmen verwehrt bleiben. Wie Sport1 vorrechnet, nahm der FC Bayern in der laufenden Champions-League-Saison bereits 70 Millionen Euro ein. Damit wurde das Vorjahresergebnis von 64,4 Millionen Euro bereits übertroffen, obwohl in der vergangenen Saison das Halbfinale erreicht wurden.

1:3-Niederlage für den FC Bayern München in der Champions League .

Benutzer. Passwort. (vergessen?) Eingeloggt bleiben. Champions League : Bayern so gut wie durch

„Le Parisien“: „Sie haben gewonnen, weil sie Lust darauf hatten. (...) Sie waren einfach stärker. Größer.“

„Europe 1“: „Nach dem Ergebnis des Hinspiels (3:2) am vergangenen Mittwoch ist das nicht wirklich eine Überraschung. Und auch wenn das den französischen Fußball selbstverständlich glücklich macht (...), hinterlässt es angesichts der Umstände einen merkwürdigen Beigeschmack. Es ist in der Tat schwer zu wissen, wozu dieses schöne Dortmunder Team in der Lage gewesen wäre, wenn sein Bus nicht Ziel eines Sprengstoffanschlags gewesen wäre und einer seiner Stammspieler in der Verteidigung, Marc Bartra, der bei der Attacke verletzt wurde, bei dieser doppelten Begegnung hätte auflaufen können. Das ändert nichts an der Tatsache, dass das Team des AS Monaco am Mittwoch ein weiteres Mal mit seinem offensiven Fußball Freude gemacht hat.“

Die zehn Aufholjagden des FC Bayern .
Wie geht es aus, wenn die Bayern im Europapokal unter Druck stehen? Schon zehn Mal gut.Das waren die zehn erfolgreichen Aufholjagden des FC Bayern in europäischen Pokalwettbewerben.

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