Sport Nach Sieg in Bahrain: „Ein Traum“: Vettel ist plötzlich WM-Favorit

13:55  17 april  2017
13:55  17 april  2017 Quelle:   EXPRESS

Vettel: "Wir sind richtig gut unterwegs"

  Vettel: Frage: "Herr Vettel, nach dem Sieg zum Saisonauftakt nun der zweite Platz in China hinter Lewis Hamilton. Wäre mehr möglich gewesen?"Sebastian Vettel (29, Ferrari): "Ich denke, das war das Optimum. Wir hatten früh Pech mit dem Safety Car, weil wir die frisch aufgezogenen Slicks nicht nutzen konnten. Danach war es aber ein gutes Rennen, es hat Spaß gemacht, mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein. Ich freue mich auf die kommende Woche, wir sind richtig gut unterwegs.

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Sebastian Vettel grinste schelmisch und gab dann den Party-Befehl. „Auf dem Siegerpodest gab es ja nur Rosenwasser“, sagte der Ferrari-Star etwas enttäuscht nach seinem souveränen Sieg beim Wüstenrennen in Bahrain. Doch der Heppenheimer war sicher, noch etwas Standesgemäßes zu finden, um auf seine alleinige WM-Führung anzustoßen: „Wir werden schon noch feiern.“

Und dafür hatte Vettel auch allen Grund: Nach seinem zweiten Sieg im dritten Rennen der Saison ist der 29-Jährige plötzlich Titelfavorit. Vettel strotzt jedenfalls vor Selbstvertrauen, nachdem er das Mercedes-Duo Lewis Hamilton und Valtteri Bottas nach einer gnadenlos effektiven Vorstellung abgehängt hatte. „Ich kann spüren: Wir sind schnell, wir können ein Wörtchen mitreden. Das Auto ist ein Traum“, sagte Vettel, der mit 68 Punkten auf dem Konto jetzt sieben Zähler Vorsprung auf Hamilton hat.

Verstappen: "Sicher" könnte ich Hamilton schlagen

  Verstappen: Formel-1-Teenie Max Verstappen (Niederlande) zeigt sich vor dem Großen Preis von Bahrain (Sonntag, 17.00 Uhr/RTL und Sky) extrem selbstbewusst. "Wahrscheinlich werde ich wirklich arrogant klingen: Aber sicher", antwortete der Red-Bull-Pilot der BBC auf die Frage, ob er Vize-Weltmeister Lewis Hamilton (Mercedes) im gleichen Auto besiegen könnte. Als Supertalent würde sich Verstappen allerdings nicht bezeichnen. "Natürlich mache ich einen guten Job, aber du kannst dich immer verbessern", sagte der 19-Jährige: "Ich überlasse es einfach den Menschen da draußen, um mich herum oder was auch immer, darüber zu urteilen.

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Fernando Alonso fährt im Ferrari in der Qualifikation von Bahrain .⊕

Der Sieg seines Rivalen hatte bei Hamilton ziemliche Spuren hinterlassen, der Brite haderte mit seinem Auftritt. „Ich bin nicht hier, um Zweiter zu werden“, sagte er geknickt: „Das ist schmerzhaft.“ Zumal dem 32-Jährigen ein ziemlicher Patzer unterlief: Er blockierte Daniel Ricciardo beim Boxenstopp und kassierte dafür eine fünfsekündige Zeitstrafe. „Das war mein Fehler, ich habe die Situation falsch eingeschätzt“, sagte er.

Hamilton weiß, es muss mittlerweile alles passen, damit er Vettel schlagen kann. Das war in den vergangenen Jahren anders, da gewannen die Silberpfeile auch bei schlechteren Leistungen. „Das Rennen hat uns erneut vor Augen geführt, dass wir uns in diesem Jahr in einer ganz anderen Konkurrenzsituation befinden“, sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: „Es war für uns mehr Murks in diesem Rennen als Positives.“

Vettel will in Bahrain Hamiltons Pole-Serie stoppen

  Vettel will in Bahrain Hamiltons Pole-Serie stoppen Im Kampf um den besten Startplatz ist Lewis Hamilton seit Monaten unschlagbar. In Bahrain will Sebastian Vettel im Ferrari die Serie des Mercedes-Piloten beenden. Im Training stimmte sich der deutsche Formel-1-Star schon einmal auf das nächste Gigantenduell ein. Sechsmal nacheinander holte sich Hamilton saisonübergreifend den besten Startplatz. Mit insgesamt 63 Poles liegt der 31 Jahre alte Brite nur noch zwei hinter seinem Idol, dem 1994 tödlich verunglücktem Ayrton Senna. Fünf fehlen Hamilton nur noch, um den Pole-Rekord vom Michael Schumacher einzustellen.

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Doch Vettel, ganz der gewiefte Taktiker, weist die neue Favoritenrolle (noch) weit von sich: „Ich ändere meine Meinung nicht: Wer Weltmeister werden will, muss zunächst einmal an Mercedes vorbei.“

Aber genau das schaffen Vettel und Ferrari ja mittlerweile – sogar aus eigener Kraft. In Bahrain hatte die Scuderia auch die bessere Strategie, mit dem so genannten „Undercut“ wurde Mercedes düpiert. Vettel kam früh zum Boxenstopp, um mit frischen Reifen einen entscheidenden Vorsprung herauszuholen. „Wir haben alle Ostereier gefunden“, sagte Vettel und freute sich über den Coup.

Der bisher letzte Ferrari-Fahrer, der zwei der ersten drei Saisonrennen gewann, war Michael Schumacher 2004. Und in Maranello wird langsam geträumt. „Wir wissen nun, dass unser Sieg in Melbourne keine Ausnahme war und wir bis zum Schluss an der Spitze mitkämpfen werden“, sagte Ferrari-Präsident Sergio Marchionne.

(sid)

Vettel-Freude nach dem Bahrain-Feuerwerk .
Mit dem Rosenwasser auf dem Podium wollte sich der überglückliche Sebastian Vettel nicht zufrieden geben. «Darf man an Ostern was trinken? Ich denke, ja», scherzte der viermalige Weltmeister nach seinem Sieg im Formel-1-Ferrari beim Großen Preis von Bahrain. Mit dem Rosenwasser auf dem Podium wollte sich der überglückliche Sebastian Vettel nicht zufrieden geben.

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