Sport Bundesanwaltschaft: Verdächtiger nach BVB-Anschlag festgenommen

15:35  12 april  2017
15:35  12 april  2017 Quelle:   dpa

Festnahme in Leipzig - Terror-Verdächtiger hatte russische Botschaft in Berlin im Visier

  Festnahme in Leipzig - Terror-Verdächtiger hatte russische Botschaft in Berlin im Visier Ein junger Mann soll einen Anschlag auf die russische Botschaft in Berlin geplant haben. Der 24-Jährige war in einer Flüchtlingsunterkunft bei Leipzig am Samstag festgenommen worden. Gegen den 24-jährigen Marokkaner, der seit Samstag in Polizeigewahrsam ist, wird wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Haftbefehl sei bislang nicht erlassen worden, teilte die zuständige Dresdner Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.Die Staatsanwaltschaft gehe "von einem potenziellen Ziel russische Botschaft in Berlin" aus.

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Der Mannschaftsbus des BVB am 11. April 2017 nach dem Anschlag. © Ulrich Hufnagel, Xinhua/Sipa USA/TNS/nescom/picture alliance Der Mannschaftsbus des BVB am 11. April 2017 nach dem Anschlag.

Die Polizei hat im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus einen Verdächtigen festgenommen. Insgesamt gebe es zwei Verdächtige, sagte die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, Frauke Köhler, in Karlsruhe.

Sie sprach von einem terroristischen Hintergrund der Tat und möglichen islamistischen Bezügen. "Wir können von Glück sagen, dass nichts Schlimmeres passiert ist." Es hätten sich Metallsplitter in die Kopfstützen der Sitze des Mannschaftsbusses gebohrt.

Zweites Bekennerschreiben aus linker Szene aufgetaucht

  Zweites Bekennerschreiben aus linker Szene aufgetaucht Nach dem Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus ermittelt die Polizei in alle Richtungen. Auch die antifaschistische Szene steht im Verdacht. Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB ist ein zweites Bekennerschreiben aufgetaucht. Dieses soll aus der linken Antifa-Szene kommen, meldet die Deutsche Presse-Agentur. Demnach würden die Ermittler die Authentizität des Schreibens prüfen.

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"Am Anschlagsort sind drei textgleiche Bekennerschreiben gefunden worden. Danach scheint ein islamitischer Hintergrund der Tat möglich. Unter anderem wird in den Schreiben der Abzug von Tornados aus Syrien und die Schließung der "Ramstein Air Base" gefordert. Die Bekennung wird derzeit insbesondere unter islamwissenschaftlichen Gesichtspunkten untersucht. Eine abschließende Bewertung ist daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht möglich", fuhr Köhler fort.

Sie ging genauer auf die Bekennerschreiben ein. "Im Internet wurde zwischenzeitlich auf der Seite „linksunten.indymedia.org“ eine weitere Bekennung veröffentlicht. Darin wird ein linksextremistischer Hintergrund des Anschlags behauptet. Nach einer ersten Bewertung bestehen erhebliche Zweifel an der Echtheit dieser Bekennung. Im Zuge der bisherigen Ermittlungen sind zwei Verdächtige aus dem islamistischen Spektrum in den Fokus der Strafverfolgung gerückt. Bei beiden Beschuldigten wurden die Wohnungen durchsucht. Einer der beiden wurde vorläufig festgenommen. Es wird jetzt geprüft, ob gegen ihn Haftbefehl beantragt wird.

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