Panorama Absturz von historischer Junkers: Hitze als mögliche Ursache

10:56  06 august  2018
10:56  06 august  2018 Quelle:   kurier.at

Junkers Ju-52 über den Alpen abgestürzt

  Junkers Ju-52 über den Alpen abgestürzt Junkers Ju-52 über den Alpen abgestürztIn den Schweizer Alpen ist in der Nacht zum Sonntag ein Flugzeug abgestürzt. Die Ursache ist unklar. Bis jetzt gibt es keine Angaben zu Toten oder Verletzten. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt sprach auf Twitter allerdings bereits von "Opfern". Die Bergungsarbeiten dauern an.

Zu möglichen Ursachen machte die Polizei in Graubünden bislang keine Angaben. Vier Tote bei weiterem Absturz bei Luzern. Am Samstag war außerdem bei Hergiswil Schweizer Medien zitierten Flugexperten mit Spekulationen, dass die Hitze bei den Unglücken eine Rolle gespielt haben könnte.

Tragisches Ende einer Rundflugreise mit einem Oldtimer-Flugzeug in den Alpen: Beim Absturz einer Junkers Ju-52 in der Schweiz Die Ursache dafür sei noch unklar und werde nun untersucht, sagte er. Auf Medienspekulationen über die aktuelle Hitzewelle als mögliche Unglücksursache reagierte

JU-52 stürzte mit 20 Insassen, darunter eine Familie aus NÖ, in der Schweiz ab. Ursachenforschung erfolgt ohne Blackbox.

  Absturz von historischer Junkers: Hitze als mögliche Ursache © Kantonspolizei Graubünden

Tragisches Ende einer Erlebnisreise von Locarno nach Dübendorf. Keiner der 20 Insassen überlebte. Eine Familie aus Niederösterreich – Eltern mit ihrem Sohn – starb ebenso wie die anderen 14 Passagiere und die drei Besatzungsmitglieder. Am Samstagnachmittag prallte die JU-52 HB-HOT senkrecht mit hoher Geschwindigkeit auf den Boden. Das Unglück des 1939 gebauten Flugzeugs ereignete sich in 2540 Metern Seehöhe an der Westflanke des Piz Segnas im Kanton Graubünden in der Schweiz.

Indonesische Ferieninsel: Mindestens 19 Tote bei Erdbeben auf Lombok

  Indonesische Ferieninsel: Mindestens 19 Tote bei Erdbeben auf Lombok Indonesische Ferieninsel: Mindestens 19 Tote bei Erdbeben auf LombokUnter den Toten sei auch ein einjähriges Kind, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte. Das Beben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS eine Stärke von sieben, eine Tsunami-Warnung wurde ausgelöst, nach kurzer Zeit aber wieder aufgehoben. Das Zentrum des Bebens lag etwa 27 Kilometer nordöstlich von Lombok.

Bei zwei Abstürzen von Kleinflugzeugen in der Schweiz kommen Dutzende Menschen ums Leben. Die im Kanton Graubünden abgestürzte Maschine war eine Junkers Ju-52 des Baujahrs 1939, wie die auf Zu möglichen Absturzursachen und zu den Personen machte die Polizei keine Angaben.

Der Absturz eines historischen Verkehrsflugzeugs in der Schweiz wirft Fragen auf: 20 Menschen kamen ums Leben, als eine seit Jahrzehnten regelmäßig fliegende Maschine vom Typ Junkers Ju-52 an der Westflanke des Piz Segnas verunglückte

Die Absturzursache ist noch unklar, doch die Analyse der Unfallstelle lässt schon einige Schlüsse zu. „Eine Kollision mit einem Hindernis, Kabel oder einem anderen Fluggerät kann ausgeschlossen werden. Es gab keine Fremdeinwirkung von außen“, sagte Daniel Knecht von der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle. Das Flugzeug sei vor dem Absturz nicht auseinandergefallen oder habe Teile verloren. Jetzt wird abgeklärt, ob die Hitze Auslöser für das Unglück war.

Dünne Luft

Hitze ist mit einer Verdünnung der Luft verbunden. Das Flugzeug hat bei gleicher Höhe weniger Leistung, das spürt man beim Start und in einer Kurve“, sagte Knecht. Die Situation sei anspruchsvoller, es brauche Erfahrung, um damit umgehen zu können. An Erfahrung mangelte es dem Piloten allerdings nicht. Er war 62 Jahre alt und war mehr als 30 Jahre als Linienpilot für die Luftwaffe geflogen. Das gilt auch für den 63-jährigen Co-Piloten.

Traurige Gewissheit: 20 Tote bei Flugzeug-Absturz der Ju-52 in den Alpen

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Die Ursache dafür sei noch unklar und werde nun untersucht, sagte er. Auf Medienspekulationen über die aktuelle Hitzewelle als mögliche Unglücksursache reagierte Waldmeier zurückhaltend. Absturz an Bergflanke. Historische Ju-52 stürzt in der Schweiz ab: 20 Tote.

In dem historischen Flugzeug der Firma Junkers waren 20 Menschen an Bord. War Hitze die Absturzursache? Bern. Nur Tage nach der letzten Wartung ist ein Schweizer Oldtimer-Flugzeug mit 20 Menschen an Bord in den Alpen abgestürzt.

Auch das Alter des „Tante Ju“-Oldtimers, er war 79 Jahre alt, sei laut Knecht kein Alarmzeichen: „Das Alter der Maschine steht in keinem Zusammenhang mit der Gefährlichkeit des Fluges. Wenn die Maschine richtig gewartet wird, kann sie auch betrieben werden.“ Das Flugzeug hatte keine Blackbox und laut Polizei sind auch keine technischen Aufzeichnungen vorhanden.

Die Ju-Air, die die Rundflüge mit historischen Flugzeugen veranstaltet, hat den Flugbetrieb bis auf Weiteres eingestellt. Noch im Juli war die JU-52 mit einem Rundflugprogramm beim Fliegerclub Weiße Möwe Wels, OÖ, aktiv. „Problemlos“, heißt es seitens des Vereins. Über die Lufthansa-„Stiftung Berlin“ werden mit einer eigenen JU-52 hunderte Flüge auf vielen Flughäfen, auch in Salzburg, angeboten. „Bei jedem Flugzeug und jedem Flug von Lufthansa hat Sicherheit höchste Priorität. Nach dem erschütternden Absturz der Junkers JU-52 in der Schweiz gibt es derzeit keine Auswirkungen auf den Betrieb der JU-52 der Deutschen LufthansaBerlin Stiftung“, so eine Sprecherin.

"Tante Ju" soll wieder fliegen .
"Tante Ju" soll wieder fliegen• Die Ursache für den Absturz ist noch unklar.

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